18.12.2016

Vom Europ├Ąischen Jugendparlament nach Schweden eingeladen

Jugendparlamentarierin auf internationalem Parkett

Fünf aufregende und arbeitsintensive Tage verbrachte die Weilburger Schülerin Alexandra Meier bei einer Sitzung des Europäischen Jugendparlamentes im schwedischen Borås. Mit anderen Schülern aus ganz Europa bearbeitete und diskutierte sie aktuelle politische Themen.

Die Tage waren gefüllt mit Workshops, Ausschussarbeit und politischen Debatten.
Eine Delegation des Gymnasium Philippinum hatte schon im Frühjahr 2016 mit ihrem Lehrer Dr. Eike Kehr an einer jugendparlamentarischen Sitzung teilgenommen. Mit Sachverstand und Wortgewandtheit konnten die Weilburger dort eine Jury überzeugen und sich so einen der begehrten Plätze für die internationale Sitzung sichern. Zur Diskussion standen nun in Schweden die Problematik des Klimawandels, die Förderung umweltverträglicher Transportmittel und die Möglichkeiten zur Prävention von Gewalt gegen weibliche Flüchtlinge – aufgrund der internationalen Zusammensetzung der Teilnehmer selbstverständlich auf Englisch. Nach einer Eröffnungszeremonie, in der die Wichtigkeit des Europäischen Gedankens betont wurde, begann die Arbeit in thematischen Ausschüssen. Diese waren aus Schülern unterschiedlicher Nationalitäten zusammengesetzt und hatten die Aufgabe, bestimmte politische Fragestellungen zu erörtern und passende Lösungen zu finden. Hierbei trafen immer wieder verschiedene Meinungen aufeinander, und es mussten Kompromisse eingegangen werden, die eine ganzeuropäische Lösung darstellen könnten.


Diskussionen und Lösungsansätze
Der wohl spannendste Tag war der letzte Tag, die große politische Debatte in der Stadthalle von Boras. Hier wurden die Resultate des Vortages in Form von Resolutionen vorgestellt und von allen Teilnehmern diskutiert. Jeder Teilnehmer hatte die Möglichkeit, Resolutionen anderer zu kritisieren und weitere Lösungsansätze vorzuschlagen. Am Ende jeder Debatte wurde dann über die jeweilige Resolution abgestimmt. Erst gegen Ende der Sitzung wurde den Teilnehmern vollends bewusst, wie sich trotz hitzig geführter Debatten ein enormes Gemeinschaftsgefühl entwickelt hatte. Mit dem Versprechen, in Kontakt zu bleiben, nahmen die Jugendlichen Abschied von einander.

Man lernt viel über sich und andere
Ihre Zeit beim Europäischen Jugendparlament möchte Alexandra Meier nicht missen, „weil man sehr viel über sich und über andere lernt und generell seinen Blick für andere Kulturen und Ansichten öffnen kann. Man lernt viele neue, interessante Menschen kennen und hat die Möglichkeit, sich selbst etwas zu trauen und über sich hinweg zu wachsen. Auch merkt man, dass jede Meinung zählt und dass man nur durch Kooperation einen Fortschritt erreichen kann. Es ist einfach eine einmalige Gelegenheit.“ Ein herzlicher Dank der jungen Weilburgerin geht an den Europaabgeordneten Michael Gahler (CDU), der die Reise nach Schweden komplett gesponsert hat, sowie an den Gymnasialschulverein Weilburg, der das Jugendparlament-Projekt seit vielen Jahren unterstützt.



Quelle: Gymnasium Philippinum Weilburg
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