28.12.2016

Verena Schmidt bietet interessierten Sch├╝lern eine Reit-AG an

Pferde verstehen ÔÇô durch Umgang und Bodenarbeit

(v.l.) Verena Schmidt, Friese Baileys, am Z├╝gel Julia Sch├╝ssler, Friese Bernie, darauf Franziska M├Âller, am Z├╝gel Isabelle M├Âller, Tinker Tom, darauf Leia K├╝rzinger, am Z├╝gel Sara K├╝the, Tinker Callisto, am Z├╝gel Sophie K├╝the Foto: Weil (v.l.) Verena Schmidt, Friese Baileys, am Z├╝gel Julia Sch├╝ssler, Friese Bernie, darauf Franziska M├Âller, am Z├╝gel Isabelle M├Âller, Tinker Tom, darauf Leia K├╝rzinger, am Z├╝gel Sara K├╝the, Tinker Callisto, am Z├╝gel Sophie K├╝the

In diesem Schuljahr bietet Verena Schmidt, Lehrerin an der Jakob- Mankel-Schule Weilburg, Schülern eine Reit-AG an. Im Mittelpunkt: Zwei Friesen, Bernie und Baileys, beide zehn Jahre alt und gute Dressurpferde, und zwei Tinker, Tom (23) und Callisto (vier), ruhige, gelassene Kutschpferde.

Sechs Mädchen erfahren alles über Pferde
Sechs interessierte Mädchen erfahren artgerechte Haltung, Führung und Pflege der Tiere, wie sie ihre Sinne einsetzen und auch lernen.Über die Videoaufzeichnungen werden praktische Übungen analysiert und so alle am Ende des Schuljahrs auf das Bodenarbeitsabzeichen der Deutschen Reiterlichen Vereinigung vorbereitet. Diese Bodenarbeit kann Kindern oder ängstlichen Menschen mehr Sicherheit geben, da sie durch die Arbeit mit dem Pferd am Boden gezielt ihre Körperhaltung und Körperwahrnehmungsowie ihr Durchsetzungsvermögen verbessern.

Leia freut sich immer auf die Reit-AG
„Die Reit-AG findet montags in Winkels auf Frau Schmidts Anwesen statt“, berichtet Leia Kürzinger (zwölf Jahre), „wo wir nach der Schule mit dem Bus hinfahren. Zur Reit-AG zählen nicht nur der Umgang mit Pferden, sondern auch die dazugehörigen Bodenarbeiten. Ich freue mich immer schon das ganze Wochenende darauf. Der Unterricht beginnt immer erst mit Theorie. Anschließend gehen alle den Reitplatzparcours zu Fuß ab, um ihn kennenzulernen. Wenn wir alles verstanden haben, worauf es dieses Mal ankommt, putzen wir die Pferde im Stall und holen sie hoch zum Reitplatz. Jetzt wird der Parcours mit den Pferden nochmal abgegangen. Mein Lieblingspferd ist der Tinker Tom. Ich mag seinen Charakter sehr, weil er so lebhaft und freundlich ist. Auch finde ich seine Fellfarbe sehr schön und dass er auch mit anderen Pferden sehr gut klarkommt. Mit Tom macht die Bodenarbeit besonders viel Spaß, weil er alles schnell versteht und gut mitmacht. Dabei arbeiten wir mit dem Knotenhalfter, damit die Kommandos noch besser ankommen. Am Ende dürfen wir aufsitzen und Reitübungen machen. Das macht natürlich am meisten Spaß. Im Anschluss an die Reitstunden bringen wir die Pferde auf die Koppel oder in den Stall zurück.“

Sara macht nicht nur das Reiten Spaß
„Auch mein Lieblingspferd ist der Tom“, sagt Sara Küthe (elf Jahre), „weil er richtig gut hört und richtig gut eingeritten und -gefahren ist. Mir gefällt seine tolle zweifarbige Mähne. Alles, was man mit Pferden macht, ist wunderbar. Natürlich ist es am schönsten, wenn ich richtig reiten darf. Zum Putzen gehört auch das Hufe auskratzen, denn von der Koppel ist da immer sehr viel Dreck drin. Am liebsten mag ich das Frisieren der Mähne, weil man die sehr schön einflechten kann. Ich finde es toll, dass die Pferde alle von selbst von der Koppel kommen, wenn man sie ruft, und man sie nicht einfangen muss.“

Sophie schwärmt für Callisto
Auch Sophie Küthe (elf Jahre) schwärmt von einem Tinker: „Ich habe mir am ersten Tag Callisto ausgesucht, den braun gefleckten Tinker, und schnell gemerkt, dass er der Richtige ist, da ich schwierige Pferde gut finde. Ich mag seinen Charakter. Er folgt einem nicht wie ein Hund, sondern er hat einen Dickkopf. Und gerade das gefällt mir. Auch finde ich seine Farbe besonders schön. Er ist mein Lieblingspferd. Ich flechte Calli in die braune Strähne in seiner Mähne gerne einen französischen Zopf. Bei der Bodenarbeit lernt man, wo die Stärken und Schwächen des Pferdes liegen. Ich hätte zum Beispiel gedacht, dass Calli schreckhafter ist, aber er ist viel schneller mit mir über eine knisternde Plane gegangen, als ich geglaubt habe. Ich finde es auch schön, dass man ein Bodenarbeitsabzeichen machen kann. Dazu muss man ein Pferd über einen Parcours führen. Echte Richter beurteilen dann, ob man das auch richtig gelernt hat.“




Quelle: Weilburg-Live
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