09.01.2017

Schwerbehinderte: Arbeitsagentur pr├╝ft Besch├Ąftigungspflicht

198 Pflichtpl├Ątze f├╝r Schwerbehinderte blieben unbesetzt

Betriebe mit mindestens zwanzig Mitarbeitern m├╝ssen Schwerbehinderte besch├Ąftigen Bundesagentur f├╝r Arbeit Betriebe mit mindestens zwanzig Mitarbeitern m├╝ssen Schwerbehinderte besch├Ąftigen

Im Kreis Limburg-Weilburg erhalten private und öffentliche Arbeitgeber mit mindestens zwanzig Arbeitsplätzen in diesen Tagen Post von der Arbeitsagentur.

Arbeitsagentur prüft Beschäftigungspflicht
Die Behörde überprüft, ob diese Betriebe im letzten Jahr ihrer gesetzlichen Verpflichtung nachgekommen sind, auf mindestens fünf Prozent der Arbeitsplätze schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Dem Brief liegt eine CD-ROM mit der Bearbeitungssoftware REHADAT-Elan bei.

Arbeitgeber, die ihre Beschäftigungspflicht nicht erfüllt haben, müssen eine Ausgleichsabgabe zahlen.
Die Höhe der Abgabe ist abhängig von der tatsächlichen Beschäftigungsquote und kann für jeden unbesetzten Pflichtplatz bis zu 320 Euro pro Monat betragen. Bis spätestens 31. März müssen die Arbeitgeber der Agentur für Arbeit ihre Beschäftigungsdaten für das Jahr 2016 anzeigen. Dies gilt auch für Unternehmen, die keine Aufforderung erhalten, die Grenze von 19 Mitarbeitern jedoch überschritten haben.

Programm kostenlos aus dem Internet laden
Sie können das erforderliche Programm auch unter www.rehadat-elan.de kostenlos aus dem Internet laden. Wieviel Geld Unternehmen sparen, wenn sie einen behinderten Menschen einstellen oder ausbilden, können sie sich online unter www.rehadat.de/Ersparnisrechner/welcome.htm anzeigen lassen.

Beschäftigungsquote lag im Landkreis Limburg-Weilburg zuletzt bei 5,5 Prozent und damit 0,5 Prozentpunkte über dem gesetzlichen Soll
Nach Angaben der Limburger Agentur für Arbeit waren 2014 (aktuell vorliegende Daten) im Landkreis Limburg-Weilburg insgesamt 280 Arbeitgeber verpflichtet, auf 1.124 Arbeitsplätzen schwerbehinderte Arbeitnehmer zu beschäftigen. Tatsächlich wurden 1.324 Schwerbehinderte beschäftigt. Die Beschäftigungsquote lag bei 5,5 Prozent und somit 0,5 Prozentpunkte über dem gesetzlichen Soll sowie 0,2 Prozentpunkte über Hessenschnitt. Ralf Fischer, Pressesprecher der Arbeitsagentur, erklärt dazu: "Diese positiven Zahlen sind darauf zurückzuführen, dass viele unserer Unternehmen mehr Schwerbehinderte beschäftigten, als gesetzlich gefordert. Dennoch gab es aber auch einige Arbeitgeber, die ihrer Beschäftigungspflicht nicht nachgekommen sind, so dass im Kreisgebiet trotz der günstigen Quote 198 Pflichtarbeitsplätze unbesetzt blieben."

Weitere Informationen rund um das Anzeigeverfahren und die Beschäftigungspflicht schwerbehinderter Arbeitnehmer erhalten Arbeitgeber unter der Mailadresse Frankfurt-Main.OS-SBAV-AZV@arbeitsagentur.de. Unternehmen, die einen schwerbehinderten Arbeitnehmer oder Auszubildenden einstellen möchten, können sie sich unter der gebührenfreien Rufnummer 0800 4 5555 20 direkt an den Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur Limburg wenden.




Quelle: Agentur f├╝r Arbeit Limburg-Wetzlar
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