10.08.2017

Heimische Betriebe des t├Ąglichen Bedarfs besucht

Sie sind doch der B├╝rjermester ÔÇô oder ?

Wenngleich erst seit diesem Jahr im Amt, hat sich rumgesprochen, wer in der Gemeinde Brechen das Amt des Bürgermeisters inne hat. So brauchte Frank Groos sich schon bei seinem ersten Termin seiner neuen Besuchsreihe nicht lange vorstellen.

Doch was macht ein Bürgermeister beim Friseur?
Frank Groos hat sich vorgenommen, in den nächsten Monaten immer mal wieder bei heimischen Betrieben vorzugsweise des alltäglichen Bedarfs nicht nur vorbei, sondern auch neugierig hinter die Kulissen zu schauen.

Den „Online-Friseur“ sucht man derzeit „noch“ vergeblich
Frank Groos interessiert sich für die alltäglichen Abläufe, Sorgen und Nöte in den heimischen Betriebe. Auch und gerade die kleinen Betriebe vor Ort gehören zum Angebotsportfolio einer Gemeinde und machen diese nicht nur für Einheimische sondern auch für interessierte Neubürger attraktiv, denn den „Online-Friseur“ sucht man derzeit „noch“ vergeblich, schmunzelt Groos.

Frank Groos packte mit an
Noch bekannt aus dem Viertel, wo man gemeinsam groß geworden ist, war es eine besondere Erfahrung für Petra, dass ihr der Bürgermeister die Haare waschen konnte, oder eine Dame, bei der er sich ganz vorsichtig mit der Technik der Lockenwickler auseinanderzusetzen hatte oder eben auch die abgeschnittenen Haare zusammenkehren – Frank Groos packte auch mit an.

Überraschung für die Anrufer
Dass der Bürgermeister die Friseurterminvereinbarung statt der bekannten Stimme am Hörer, war auch eine Überraschung für die Anrufer. Barbara Martin ist mit ihrem Mann Mario bereits seit fast zwei Jahrzehnten am Ortseingang aus Oberbrechen kommend in der Schlei mit ihrem Betrieb Ansprechpartner für klassische und kreative Haarpflege.

Frank Groos freut sich über dieses Engagement
Für ihr vierköpfiges Team mit Sabrina und Patrysha bietet sie sogar derzeit noch eine Lehrstelle, die sie gerne besetzen möchte. In den zwei Jahrzehnten konnten schon fast dreißig Lehrlinge das Friseurhandwerk bei Barbara und Mario erlernen. Frank Groos freut sich über dieses Engagement, denn die Auszubildenden von heute sind die Zukunft – eben auch der Gemeinde. Auch, wenn viele Ausbildungen – wie bei ihm selbst auch – in die Ferne führen, so finden viele den Weg in die Heimat zurück – und da schließt sich der Kreis.

Partnerschaftliches Miteinander ist wichtig
Es ist ein partnerschaftliches Miteinander, bei dem man sich gegenseitig gut aufgehoben fühlt. Die Anonymität sucht man hier vergebens, hier kennt jeder (fast) jeden – und das ist ein schönes Gefühl, abgesehen davon, dass man natürlich seit je her, seinem Friseur seine Sorgen und Wünsche anvertrauen kann, ergänzt Barbara Martin. Frank Groos konnte bei seinem ersten Betriebsbesuch viele interessante Aspekte des Betriebes kennenlernen aber auch interessante Fragen der Kunden beantworten. Barbara und Mario und das Team haben sich sehr über den Besuch des Bürgermeisters gefreut und hatten viel Spaß während der Zeit. Sein nächster Besuch führt ihn schon bald dahin, wo die Menschen sehr früh aufstehen und dies gerne tun, damit der Frühstückstisch die richtige gesunde Grundlage aus Meisterhand bereithält.




Quelle: Peter Ehrlich/FOTO-EHRLICH.de/sd
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