14.09.2017

Regionales Treffen in Elz

Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten der Städte, Gemeinden und Behörden im Landkreis Limburg-Weilburg, die nach dem Hessischen Gleichberechtigungsgesetz in den Verwaltungen arbeiten, trafen sich  zum regionalen Austausch im Rathaus Elz zu ihrer Arbeitssitzung.

Alexandra Blättel begrüßte alle Teilnehmer
Die im letzten Jahr neu bestellte, interne Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte Alexandra Blättel, begrüßte zusammen mit Bürgermeister Horst Kaiser, den Arbeitskreis und die externe Frauenbeauftragte der Gemeinde, Giesela Mörsdorf.

Fast 90ig jährige Irmgard Blättel kam mit zum Treffen
Die Leiterin des Arbeitskreises und Kreisfrauenbeauftragte Ute Jungmann-Hauff freute sich darüber, dass die Gleichstellungsbeauftragte Blättel, ihre Verwandte, die fast 90ig jährige Irmgard Blättel zur Sitzung mitbrachte.

Gewerkschaftsfrau beim DGB und Vorsitzende des Deutschen Frauenrats
Irmgard Blättel beeindruckte mit ihrer Vita, als Gewerkschaftsfrau beim DGB, Vorsitzende des Deutschen Frauenrats in den 1970 und 1980 Jahren. Spannend waren die 1970 Jahre im Deutschen Frauenrat gewesen, sagt Sie, denn da wurden die Frauenverbände in  gesetzgebenden Verfahren angehört, wie z.B. die Diskussionen um den § 218 oder die Familienreform, Mitte der 70iger, die es Frauen ermöglichte einen Arbeitsvertrag selbst zu unterschreiben oder ein Bankkonto zu eröffnen.
In Brüssel musste sie die „Einkommensempfehlungen“ des europäischen Gewerkschaftsbundes vertreten.  Wichtiges Anliegen ist ihr das bis heute, die Forderung nach  gleicher Entlohnung für Frauen und Männer bei gleicher und gleichwertiger Arbeit.  Als Abteilungsleiterin -Frauen- beim Bundesvorstand in Düsseldorf sah sie ihre Aufgabe immer dort, wo es Hemmnisse gegenüber Frauen gab. Ihr wurde ganz früh bewusst, dass Bildung der „Schlüssel zum Erfolg“ ist. Gerade für Frauen ihrer Generation war Bildung oft unerreichbar, weil die finanziellen Mittel fehlten. Aber, Sie ging nach Hamburg und studierte an der Akademie der Gewerkschaft ohne Abitur. Für sie ist die Erreichung von Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern ein wichtiges frauenpolitisches Ziel.

Chancengleichheit und Frauenförderung
Chancengleichheit und Frauenförderung ist auch im Rathaus Elz ein wichtiges Ziel und die Kreisfrauenbeauftragte Ute Jungmann-Hauff überreichte  gerne eine Ausgabe des aktuellen Hessischen Gleichberechtigungsgesetzes an den  Bürgermeister Kaiser.

Ab 50 Beschäftigten muss eine Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte bestellt werden.
Das Hessische Gleichberechtigungsgesetz im öffentlichen Dienst, schreibt vor, dass ab 50 Beschäftigten eine Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte bestellt werden muss. Sie soll die Chancengleichheit von Frauen und Männern im Blick haben und insbesondere das Gesetzesziel der Vereinbarkeit Familie und Beruf von Frauen und Männern gleichermaßen unterstützen und fördern. Sie ist zusammen mit der Dienststelle an einer gleichstellungsorientierten Gestaltung der Personalentwicklung verantwortlich.

Novellierung des Hessischen Gleichberechtigungsgesetzes
Die Frauenbeauftragten beschäftigten sich auf ihrer Sitzung  weiterhin mit der Novellierung des Hessischen Gleichberechtigungsgesetzes, die Beteiligungsrechte der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten bei der Personalfindung





















Korrektur:   3. Absatz  Nicht: Mitglied der EU Kommission

Vertreterin der Gewerkschaften in beratender Funktion, bei Anhörungen in Frauenfragen der EU Kommission.




Quelle: Jan Kieserg / Kreisausschuss des Landkreises Limburg-Weilburg/sd
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