12.01.2018

Sachsen sparen beim Trinkgeld, Bremer am gro├čz├╝gigsten

Trinkgeld Report 2018

Sachsen, Thüringer und Sachsen-Anhalter geben im Bundesvergleich am wenigsten Trinkgeld. Bremer, Hamburger und Rheinland-Pfälzer sind am großzügigsten.

Befragt wurden 2.562 internationale Kreuzfahrer
Zu diesem Ergebnis kommt der Trinkgeld Report 2018 von Dreamlines. Befragt wurden 2.562 internationale Kreuzfahrer nach ihren Gewohnheiten, den Service während ihrer Reisen zu honorieren. Die Deutschen geben demnach täglich 19,99 Euro Trinkgeld an verschiedene Servicekräfte von Gepäckträgern über Kellner bis hin zum Spa-Personal. Die Sachsen liegen mit 12,13 Euro deutlich darunter, während Bremer 26,53 Euro täglich einplanen. International belegen die Deutschen nach den Italienern den zweiten Platz bezüglich der Großzügigkeit beim Trinkgeld. Das Mittel aller Befragten liegt bei 21,01 Euro pro Tag. Allgemein gilt: Je höher der Reisepreis, desto großzügiger fällt auch das Trinkgeld aus.

Je älter die Reisenden, desto kleiner das Trinkgeld
Junge Reisende unter 30 Jahren sind mit durchschnittlich 21,63 Euro Trinkgeld pro Tag am spendabelsten. Vor allem Barkeeper, den Room-Service und das Spa-Personal bedenken sie großzügig mit bis zu 25 Prozent mehr Trinkgeld als die anderen Altersgruppen. Reisende zwischen 30 und 59 Jahren vergeben jeden Tag 21,10 Euro Trinkgeld. Bei ihnen scheint guter Service beim Essen ein ausschlaggebendes Element zu sein, denn Kellner erhalten mit 3,15 Euro pro Tag das höchste Trinkgeld aus dieser Altersgruppe. Die Reisenden über 60 Jahre sind insgesamt mit dem Trinkgeld am sparsamsten (20,32 Euro/Tag). Aber die Reisebegleitung bei Ausflügen bekommt von ihnen 13 Prozent mehr Trinkgeld als aus den übrigen Altersgruppen.

Trinkgelder werden bevorzugt am Ende der Reise übergeben
Der Zeitpunkt der Trinkgeldübergabe ist je Land recht unterschiedlich. So vergeben 86 Prozent der Franzosen ihr Trinkgeld am Ende der Reise, ebenso wie der überwiegende Teil der Italiener (69 %), Brasilianer (66 %) und Niederländer (53 %), während nur 30 Prozent der Deutschen diesem Vorgehen folgen. Denn sie bevorzugen es zu 57 Prozent, mehrmals während der Reise Trinkgeld zu geben – genauso wie ein Drittel der Niederländer. Das Trinkgeld hauptsächlich zu Beginn der Reise zu verteilen (7 %) oder gar jeden Tag (6 %), ist hingegen länderübergreifend eher untypisch.

Beim Trinkgeld wird es persönlich
In den meisten Ländern ist es üblich, das Trinkgeld persönlich an die entsprechende Person zu übergeben. So gaben es jeweils mindestens die Hälfte der Deutschen, Franzosen, Italiener und Brasilianer an. 18 Prozent der Deutschen überreichen ihr Trinkgeld stellvertretend dem leitenden Personal wie auch elf Prozent der Italiener und 12 Prozent der Russen. Ebenfalls beliebt unter Deutschen (17 %) ist es, das Trinkgeld in einem Umschlag auf dem Zimmer oder an der Rezeption zu hinterlegen, 23 Prozent der Brasilianer machen es genauso.




Quelle: Julia Pollak Head of PR  Dreamlines GmbH/sd
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