14.03.2018

Freiwillige Feuerwehr Werschau

Wenn sie gebraucht wird, ist sie da

Mit 281 Mitgliedern darf der Verein der Freiwilligen Feuerwehr Werschau den Großteil der Werschauer Einwohner als Mitglieder zählen und freut sich über weitere Beitritte in Zukunft.In der Einsatzabteilung waren zum Jahresende 31 Mitglieder aktiv, 24 in der Jugendfeuerwehr, 13 in der Alters- und Ehrenabteilung sowie 14 Hydrantenhexen (Frauen der Feuerwehrmänner).

Ein bewegtes Jahr liegt hinter der Wehr:
45 Jahre Jugendfeuerwehr, 90 Jahre Feuerwehr Werschau mit Oktoberfest im Dorfgemeinschaftshaus, erster bzw. elfter Kreis- und fünfter Bezirkssieger bei den Leistungswettkämpfen, die zweite Auflage des Kreisjugendfeuerwehr-Zeltlagers in Werschau, die Beteiligung an zahlreichen Veranstaltungen in Werschau und darüber hinaus und natürlich eine stramme Einsatzstatistik: 33 Einsätze und Hilfeleistungen (ein Plus von 5 im Vorjahresvergleich), hiervon 9 Feueralarme, 19 Hilfeleistungen, 5 Alarmierung der Technischen Einsatzleitung (TEL) davon ging es 14 Mal auf die Autobahn A3. Auch im Jahr 2017 war die Zusammenarbeit bei den Einsätzen mit unseren Kameradinnen und Kameraden aus Niederbrechen und Oberbrechen sowie Limburg sehr gut. Hierfür an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön. Bei einer durchschnittlichen Ausrückezeit von 2 Minuten ist dieser Einsatz enorm, was auch Bürgermeister Frank Groos anerkennend bemerkte.


Die Feuerwehr ist da, wenn man sie ruft - unkompliziert und unaufgeregt, es ist Verlass auf die Wehr - die eine hervorragende kooperative Jugendarbeit mit den Jugendlichen der Feuerwehr Niederbrechen leistet, deren Erfolge sich auch in den Leistungsabzeichen widerspiegeln sowie der erfolgreichen Wettkampfteilnahme - es wird hart trainiert und gekämpft wie bei den beiden Wettkampfgruppen der Einsatzabteilung der Wehr. Ein Höhepunkt der Jugendfeuerwehr war zum einen das große Zeltlager im eigenen Ort, aber zum anderen auch die Gemeinschaftsübung mit der Jugendfeuerwehr aus Oberbrechen, auf dem Übungsgelände des THW-Ortsverbandes in Limburg. Per Handschlag konnten im Kreise der Jahreshauptversammlung Anna-Lena Losert, Nina Hönscher, Johanna Trabusch, Henrik Trost und Paul Roth von Wehrführerin Angelika Viehmann in die Einsatzabteilung übernommen werden - eine enorm starke Gruppe. Von 801 Ausbildungsstunden, 2.829 Stunden Übungsabenden, 201 Stunden der Wettkampfgruppen, 425 Stunden im Einsatzdienst, 274 Stunden Sitzungen, 46,5 Stunden Brandschutzerziehung und Brandsicherheitsdienste sowie ca. 1.629 Stunden für die Ausrichtung des Kreisjugendfeuerwehr-Zeltlagers berichtete die Wehrführerin weiter - 260 Tage im Einsatz der Wehr (6.205,50 Stunden). Ein Einsatz, der ohne den Rückhalt der Partner und Familien nicht möglich wäre - ein besonderer Dank erging daher an die Familien. Wechsel in verschiedenen Ämtern sind einerseits ein Verwaltungs- oder Wahlmoment, doch dahinter steckt oft Jahrzehnte lange Leidenschaft, Herzblut und engagierte Arbeit für das Wohl der Bevölkerung im Auftrag der Feuerwehren. So z. B. bei Alois Hofer, dem Vater der heutigen Wehrführerin Angelika Viehmann - er kann auf 46 Jahre aktive Vorstands- und Vereinsarbeit zurückblicken und wurde mit anerkenndem Applaus und einem Präsent aus seiner aktiven Vorstandsarbeit verabschiedet. Ullrich Jung kann auf 42 Jahre und Ralf Trost auf 20 Jahre Vorstandsarbeit für die Wehr zurückblicken, beide bekamen ebenfalls ein Präsent - besonders bemerkenswert waren die zahlreichen anerkennenden Zwischenapplause während der Veranstaltung.


Es folgten Wahlen, neu gewählt oder wiedergewählt wurden:
1. Vorsitzender: Andreas Eufinger, 2. Vorsitzender: Markus Jung, Kassierer: Ralf Trost, 1. Schriftführer: Marcel Auth, 2. Schriftführerin (krankheitsbedingt leider abwesend): Laura Enk-Kremer, Vertreter der Alters- und Ehrenabteilung: Ullrich Jung, 1. Gerätewart: Marc Kaulakis, 2. Gerätewart: Mike Viehmann, Atemschutzgerätewart: Armin Kramkowski, Zeugwartin (krankheitsbedingt leider abwesend): Kathrin Auth, Beisitzerin Wirtschaftsausschuss: Ute Huston, Kassenprüfer: Dustin Neumann - zum Ehrenmitglied für 70 Jahre Mitglied im Feuerwehrverein, darunter vom 10.03.1962 bis 01.03.1969 als stellvertretender Wehrführer konnte Willi Trost ernannt werden - die Auszeichnung erfolgt in Kürze. 

Mehr Informationen zur Arbeit der Wehr unter : www.Feuerwehr-Werschau.de


Quelle: Peter Ehrlich/FOTO-EHRLICH.de (nk)
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