02.04.2018

Klangdruckvolle musikalische Gr├╝├če gingen in die Welt

Jahreskonzert des Blasorchesters der FF Villmar

Villmar. Nachdem die Gäste im bis auf den letzten Platz ausgebuchten König-Konrad-Halle Platz genommen hatten, waren nur noch die Musiker im Foyer und die fleißigen Gastro-Helferinnen und Helfer –  die Vorfreude und Anspannung war zum Greifen nah, die Spannung war förmlich spürbar, denn das Jahreskonzert des Blasorchesters der Freiwilligen Feuerwehr Villmar ist der musikalische Höhepunkt im Arbeitsjahr des Orchesters. Stolz und glücklich gingen zuerst die Musikerinnen und Musiker des Jugendblasorchesters auf die Bühne.

Gerade so über den Notenständer blickte ein junger Mann, der in diesem Jahr erstmals bei diesem Event dabei sein durfte – es ist bestimmt ein tolles Gefühl, das Ergebnis monatelanger Probenarbeit endlich seiner Familie, Freunden und den zahlreichen fachkundigen Musikkolleginnen und Kollegen der befreundeten Orchester präsentieren zu können. Und der Weg hatte sich gelohnt, war doch schon eine Dreiviertelstunde vor Konzertbeginn fast kein Parkplatz mehr zu bekommen.

Lena Lindemaier leitete das Jugendblasorchester und Marvin Mallebré moderierte die Stücke an und informierte in charmanter ansprechender Art auch über die Hintergründe zu den Stücken. „OPEN UP!“ von Rolf Rudin machte den Anfang, bevor es mit den Soundtrack-Highlights aus „Transformers“ weiterging von Steve Jablonsky – arrangiert von M.Brown. Bekannter wurde es dann in jedem Fall mit „Music from Pirates of the Caribbean“ von Klaus Badelt, arr. M.Brown. „Just give me a reason“ von A.Moore, J.Bhasker, N.Ruess – arr. J.Kazik bildete das Ende des Programms, bevor die „wunderbare Lena“, wie Marvin in seiner Moderation liebevoll bemerkte, die Zugabe „Seventy six trombones“ im 6/8-Takt aus dem Film „The Music Man“ dirigierte.


Orchestraler Klangdruck erfüllt die Halle

Festliche Fanfarenklänge eröffneten mit der „A Festival Prelude“ von Alfred Reed den zweiten Teil des Abends, der vom Blasorchester der Freiwilligen Feuerwehr Villmar unter der Leitung von Michael Steiner eröffnet wurde. Zwischenmoderiert von Andreas Laux, wurden die Stücke dann von Bettina Schumacher anmoderiert und ebenfalls mit leichtem Hintergrundwissen informativ vermittelt. Der orchestrale Klangdruck des 52köpfigen symphonischen Blasorchesters war beeindruckend vom ersten Takt an. 

 

Beeindruckendes Orchesterbild mit allem was dazu gehört

Ein imposantes Schlagwerk wurde in der hintersten Reihe präsentiert, welches versiert beherrscht wurde in allen Genres. Davor Holz- und Blechbläser, flankiert von weiterem Percussisonsensemble an der linken Seite und dahinter das Keyboard.

Elegant und energiegeladen ging es los und liebreizend mit „The 7th Night of July“ von Itaru Sakai (Tanabata) weiter, bevor dann sogar die Geschichte Villmars ins Spiel kam – 1923 wurde das Stück Wilhelm Tell aufgeführt und gab der „Tells Wiese“ ihren Namen.  Die Ouvertüre aus „Wilhelm Tell“, arrangiert von Max Hempel erfreute danach das Publikum. Mit der Filmmusik von Indiana Jones ging es weiter, arr. von Hans von der Heide.


Von Villmar nach Afrika - es war alles dabei

Spätestens nach diesen Stücken war der Winter musikalisch aus dem Lahntal vertrieben, bevor es nach Afrika ging. „Siyahamba“ war das afrikanische Volkslied, bei dem sogar das Orchester sang, arrangiert von Thomas Krause. Wer die Augen schloss, konnte die warme Luft der Savanne am Abend vorbeiwehen spüren und sah den Affenbrotbaum vor sich – während die Big Five am Horizont der Abendsonne entgegen schritten. . .



Schauspielerisches Musical-Klang-Duett mit Nicole und Oliver

Nicole Jost und Oliver Fachinger brillierten im Song aus dem Musical „Elisabeth“ „Wenn ich tanzen will“ sowohl musikalisch als auch schauspielerisch, als sie im Saal ihr Duett darboten, arrangiert von Harald Kolasch.

Beschwingt ging es mit den „Benny Goodman Memories“ weiter, arrangiert von Naohiro Iwai, bei denen Lena Lindemaier nun an der Klarinette den beliebten Swingsound präsentierte, während ihr Mann Andreas Lindemaier am Schlagzeug begleitete.

Das jüngere Publikum konnte dann mit der „80er Kulttour“, arrangiert von Thiemo Kraas, begeistert werden und konnte mitsingen bei den Hits der 80er Jahre.

Stehende Ovationen und nicht enden wollender Beifall

Nach zwei Zugaben wollte der Beifall im Saal mit stehenden Ovationen des Publikums nicht enden – und das zu Recht, denn die Musikerinnen und Musiker haben generationenübergreifend gezeigt, dass Musik begeistert. Der Funke sprang über und wer das Orchester am Abend in Villmar verpasst hat, sollte sich die folgenden Termine vormerken: 10. Juni 2018: Serenadenabend im Pfarrgarten, 8. September 2018: Kirmesfrühschoppen in Villmar, 3. Oktober 2018: Oktoberfest und am 2. Dezember 2018 das Adventskonzert.

 

Weiterführende Infos & Kontaktmöglichkeiten

Informationen zum Blasorchester der Freiwilligen Feuerwehr Villmar finden sich unter: http://www.blasorchester-ffw-villmar.de sowie auf Facebook unter: http://www.facebook.com/blasorchester.ffw.villmar.de

Zur Bildergalerie: http://www.oberlahn.de/6-Events/18-Bildergalerie/gal,gal;gid;9412,Villmar-%7C-Jahreskonzert-des-Blasorchesters-der-FF-Villmar.html


Quelle: Peter Ehrlich/FOTO-EHRLICH.de
Kommentare
Noch keine Kommentare vorhanden.
Kommentar schreiben:

Sie m├╝ssen eingeloggt sein um einen Kommentar schreiben zu k├Ânnen.

Mich ├╝ber weitere Antworten benachrichtigen
< Zurück
Anzeigen

>> Nachrichten > Jahreskonzert des Blasorchesters der FF Villmar
RSS
Facebook

LOG IN
COMMUNITY