15.04.2018

Sieben von zehn entfallen auf Terminvers├Ąumnisse

Sanktionen in den hessischen Jobcentern

Die Jobcenter in Hessen haben im letzten Jahr 52.329 Sanktionen gegen erwerbsfähige Leistungsberechtigte („Hartz IV-Empfänger“) verhängt. Die Zahl der Leistungskürzungen ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 1.785 gestiegen.Die Sanktionsquote – also das Verhältnis von verhängten Sanktionen zu allen erwerbsfähigen Leistungsberechtigten – lag im letzten Jahr unverändert bei 2,8 Prozent.

Meldeversäumnisse beim Jobcenter
Mit 69,8 Prozent entfällt ein Großteil der Sanktionen auf Meldeversäumnisse beim Jobcenter. Im letzten Jahr mussten die Jobcenter 36.511 Leistungsberechtigten aus diesem Grund eine Sanktion aussprechen und die Regelleistung befristet um jeweils 10 Prozent absenken.
 
Weigerung eine Arbeit oder Maßnahme aufzunehmen
Für die Weigerung eine Arbeit oder Maßnahme aufzunehmen wurden 6.677 Sanktionen ausgesprochen, Pflichtverletzungen gegen die Eingliederungsvereinbarung führten in 6.261 Fällen zu einer Leistungskürzung.
 
Sanktionsquote bei Männern am höchsten
Von Sanktionen sind vor allem Männer betroffen. Deren Sanktionsquote lag 2017 bei 3,8 Prozent. Frauen schnitten besser ab: Ihre Sanktionsquote lag bei 1,8 Prozent.
Nach Altersgruppen betrachtet, lag die Sanktionsquote der 25 bis 55-jährigen bei 3,2 Prozent, der unter 25-jährigen bei 2,8 Prozent und bei Älteren über 55 Jahren bei 0,9 Prozent.




Quelle: Christina Funedda/Bundesagentur f├╝r Arbeit /sd
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