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Veranstaltung

Nennt mich Rembrandt! Durchbruch in Amsterdam
Städel Frankfurt | Sa, 27.2.2021 8:30 Uhr bis 17:00 Uhr

Unterwegs mit der VHS. Es ist kaum vorstellbar, doch als der junge Maler Rembrandt Harmenszoon van Rijn (1606 – 1669) im Jahr 1631 von Leiden nach Amsterdam zog, war er nur einer von vielen, die sich in der florierenden Kunst- und Kulturmetropole einen Namen machen wollten.

In nur wenigen Jahren hatte er es geschafft.
Rembrandt erwarb weitreichende Wertschätzung, bildete Dutzende angehende Künstler aus und engagierte sich im Kunsthandel sowie im aktiven Vertrieb seiner Gemälde und Druckgrafiken. Parallel dazu änderte sich sein Stil in radikaler Weise von den kleinen, präzise gemalten Gemälden der Leidener Frühzeit hin zu den großen, dramatisch erzählenden und alle Register der Lichtregie ziehenden Leinwandbildern der Amsterdamer Zeit.

Rembrandts Aufstieg zum internationalen Ruhm in seinen Amsterdamer Jahren
Nach der großen van Gogh-Ausstellung thematisiert das Städel Museum, gemeinsam mit der National Gallery of Canada, erstmals Rembrandts Aufstieg zum internationalen Ruhm in seinen Amsterdamer Jahren. Die Ausstellung vereint den Städel-Bestand an Werken Rembrandts mit herausragenden Leihgaben internationaler Museen, u.a. aus dem Amsterdamer Rijksmuseum, der Gemäldegalerie Berlin, dem Museo Nacional del Prado in Madrid und der Gemäldegalerie „Alte Meister“ in Dresden, um nur einige zu nennen.

Dialog mit den Meisterwerken der älteren und jüngeren Künstler seiner Zeit
Darüber hinaus tritt Rembrandts Kunst in einen unmittelbaren Dialog mit den Meisterwerken der älteren und jüngeren Künstler seiner Zeit. Im Amsterdam dieser Zeit wetteiferte eine Vielzahl talentierter Künstler um die Aufmerksamkeit und Patronage des wohlhabenden und kunstliebenden Bürgertums. Es war genau diese Atmosphäre, die den jungen Künstler aus Leiden zu dem weltberühmten Meister machte.

Geführter Rundgang durch das Saalburgmuseum und die rekonstruierten Räume aus der Römerzeit
Dass der Prophet im eigenen Lande häufig nur wenig gilt, ist hinreichend bekannt. Ähnlich geht es vielen Sehenswürdigkeiten in unserer nächsten Nähe. Fragt man zum Beispiel nach dem letzten Besuch auf der Saalburg, hört man: "Das war doch damals, während der Schulzeit, eine Pflichtveranstaltung!" ...und das ist dann schon 20, oder 30 Jahre oder gar 40 Jahre her. Dass diese "alte Saalburg" mit dem UNESCO-Weltkulturerbe Limes von heute nur noch wenig zu tun hat, wird am Nachmittag, bei einem geführten Rundgang durch das Saalburgmuseum und die rekonstruierten Räume aus der Römerzeit, deutlich.