10.07.2018

Brandschutz wurde neu geregelt

Änderung der Landesbauordnung

Bildquelle: Timo Klostermeier / pixelio.de

Das Bundesland Hessen änderte mit Wirkung zum 6. Juli 2018 seine Landesbauordnung. In §14 wird der Brandschutz neu geregelt. Zum Schutz von schlafenden Personen muss auch außerhalb von Wohnungen in allen Aufenthaltsräumen, in denen Personen schlafen, jeweils mindestens ein Rauchwarnmelder installiert sein.

Bis zu 500.000 Euro Geldbuße bei Verstößen
Für Neu- und Umbauten gilt das Gesetz ab sofort, für Bestandsbauten ab 1. Januar 2020. Zuständig für die Nachrüstung ist der Eigentümer des Objektes. Die neue Verordnung gilt unter anderem für Kindertageseinrichtungen, Pensionen und Hotels, aber auch für Betriebe, die Mitarbeiterräume zum Schlafen bereitstellen, z.B. für Erntehelfer. Wer vorsätzlich oder fahrlässig gegen das Gesetz verstößt, handelt ordnungswidrig, was mit bis zu 500.000 EUR geahndet werden kann.

Besonders gefährdet: Kinder und Hotelgäste
Kinder im Alter bis sechs Jahre sind noch nicht in der Lage, Gefahren zu erkennen und richtig einzuschätzen. Neben dem vorbeugenden Brandschutz, der Ausbildung der Mitarbeiter für geeignete Notfallmaßnahmen und regelmäßige Räumungsübungen ist im Brandfall daher eine schnellstmögliche Warnung anwesender Personen lebenswichtig, um die Kinder rechtzeitig in Sicherheit bringen zu können. Aber auch Hotelgäste sind gefährdet, vor allem wenn Fluchtwege nicht vertraut und in verrauchten Fluren schwer zu finden sind. Mal sind es technische Fehler, mal Zigarettenasche im Mülleimer, die für einen Brand sorgen. Obwohl Hotelzimmer normalerweise mit brandschutzhemmenden Materialien an Wänden und Böden ausgestattet sind, brennen auch sie innerhalb weniger Minuten lichterloh.

Ein großes Plus an Sicherheit
Der Gesetzgeber schließt mit der Erweiterung der Ausstattungspflicht eine Schutzlücke, weil nach der bisherigen Regelung in Hessen zum Beispiel Schlafräume in Kindertagesstätten, Gästezimmer in kleineren Hotels und Pensionen oder Schlafzimmer in Unterkünften für Flüchtlinge, die keine Sonderbauten sind, nicht mit Rauchwarnmeldern ausgestattet werden mussten. "Insgesamt bedeutet die Neufassung der hessischen Landesbauordnung ein großes Plus an Sicherheit", meint Christian Rudolph, Vorsitzender der Initiative "Rauchmelder retten Leben" und ergänzt "Für Wohnungen gilt die Rauchmelderpflicht in Hessen übrigens unverändert weiter."

Was bedeutet das neue Gesetz, wenn bereits Brandmeldeanlagen Vorschrift sind?
Nach dem Wortlaut der neuen hessischen Bauordnung besteht die Pflicht selbst in Gebäuden, für die bereits eine Brandmeldeanlage mit Brandmeldern nicht nur in den Fluren, sondern auch in allen Räumen vorgeschrieben oder vorhanden ist. Auch in diesen Gebäuden sind demnach Rauchwarnmelder in allen Zimmern einzubauen, in denen Personen bestimmungsgemäß schlafen. In solchen Fällen rät die Initiative Brandrauchprävention, den Rat und die Hilfe eines Architekten und im Zweifelsfall auch die eines Rechtsanwaltes einzuholen, um bei der zuständigen Bauaufsicht eine Befreiung von der Ausstattungspflicht der Schlafräume mit zusätzlichen Rauchwarnmeldern zu erreichen. Sind jedoch Brandmeldeanlagen zwar vorgeschrieben, allerdings ohne Melder in den Schlafräumen, empfiehlt die Initiative dringend, dort mit der Brandmeldeanlage integrierbare Rauchmelder nebst Warneinrichtung durch Fachfirmen installieren zu lassen.


Quelle: Forum Brandrauchprävention e.V. (td)


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Veranstaltung

Rockoper "IMAGINE AMADEUS" in Freienfels
Burg Freienfels – Innenhof, überdachte Tribüne bestuhlt - freie Platzwahl | Samstag, 21.07.2018 20:00

Eine Rockoper mit viel Musik und wenig Worten im Rahmen von Classic meets Rock, über zwei teuflisch Gute Ausnahmekünstler mit überirdischem Wohnsitz. Eine „kleine Rockmusik“ … Amadeus rockt und Lennon rebelliert.

Auf mehreren Bühnen erlebt das Publikum ein musikalisches Wechselbad zwischen Himmel und Hölle. Mit einem 25-köpfigen Ensemble aus Rockband, Solisten und klassischem Orchester werden die berühmtesten Werke und unsterblichen Kompositionen von Lennon, Mozart, den Beatles und viele weitere himmlische Songs dargeboten.

Die Geschichte ist so einfach wie genial: John Lennon, ein "Neuling" im Himmel, trifft innerhalb einer Mittagspause in der Himmelskantine auf den alten Hasen W. A. Mozart. Dieser wird nicht müde, mit seinem Lebenswerk zu prahlen und die "ach so schnöde" Popmusik zu verunglimpfen. Grund für Lennon, einmal ordentlich in die Rock 'n' Roll Kiste zu greifen und die E-Gitarre so richtig kreischen zu lassen. Da kommen ihm Hendrix, Amy Winehouse und viele bekannte Gesichter gerne zu Hilfe. Allmählich nähert man sich dann doch „Stück für Stück“ immer mehr an. Zusammenraufen muss man sich ohnehin, denn von "unten" droht höllischer Ärger. Die „Rhythm Devils“ klopfen an die Himmelspforte und wollen sich das zurückholen, was man vor langer Zeit ausgeliehen und noch immer nicht zurückgebracht hat.

Lennon lässt die kleine Nachtmusik auf seine Art erklingen und Amadeus zeigt, wie man zu seinen Lebzeiten „IMAGINE“ interpretiert hätte, mal im klanglichen Gewand der kleinen Nachtmusik und die Zauberflöte kann als „Revolution“ losrocken. Am Ende wird natürlich gemeinsam "teuflisch" losgerockt und die „Königin der Nacht“ darf natürlich auch nicht fehlen. John und Amadeus werden dann doch noch Freunde „für‘s Leben danach“.

Eine farbenfrohe Revue mit musikalischen Motiven von W. A. Mozart, Hits von John Lennon und anderen göttlichen Songs. Erfahren Sie, wer der „Elvis des 18. Jahrhunderts“ war und wie ein Engel die Antwort auf alle Fragen hat.
 
Die Arrangements von Jan Weigelt und Dieter Kirchenbauer stellen die Werke nicht nur gegenüber sondern geben Platz für musikalische Reibungspunkte und zeigen im Besonderen die Gemeinsamkeiten auf.

Idee, Konzeption und Produktion: Dieter Kirchenbauer

In den Hauptrollen sind zu hören und zu sehen:

  • Der Pianist, Dirigent und Arrangeur Jan Weigelt (Amadeus),
  • der Lüneburger Musiker und Entertainer Ben Boles (Boss),
  • und Dieter Kirchenbauer (John Lennon).


The Rhythm Devils:

  • Ande Roderigo,
  • Vincenz Deckstein,
  • und Lithi Philavanh.

 
Sinfonisches Orchester (15 Musiker):

  • Streich-Quintett,
  • großes Bläserensemble,
  • Pauke,
  • Sopranistin.


Programmauszüge:
Kompositionen von Lennon, Mozart, den Beatles, viele himmlische Songs und göttliche Kompositionen. Amadeus verstand es wie kein anderer Musiker, große Kompositionskunst in einfache und nachvollziehbare Melodien zu verpacken. Dies macht ihn für jedermann sofort „verstehbar“ und ist der Grundstein für seine ungebrochene Popularität. Sein Genius und die unvergleichliche Leichtigkeit machten in posthum zum absoluten Popstar des 18. Jahrhunderts.

Über sein frühes Talent:
„Der kleine Wolfgang konnte nicht nur außergewöhnlich gut spielen, sondern er hatte auch ein unglaublich gutes Gehör und ein sagenhaftes musikalisches Gedächtnis. Er konnte längere, unbekannte Musikstücke sofort fehlerfrei nachspielen, wenn er sie zuvor nur ein einziges Mal gehört hatte.“

Eine Gemeinschaftsproduktion des Heimat- und Verschönerungsvereins Freienfels e. V. und „Kirchenbauer KlangKonzept“.

Bildergalerie

13. Sparkassen FußballCup Heckholzhausen 6. Tag (Fotos: Eike)
20.07.2018 | 156 Fotos

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Der Gewinner wird per E-Mail am Donnerstag, den 30.08.2018 benachrichtigt. 

 


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Einfach die Gewinnfrage beantworten, das Formular ausfüllen und abschicken. Teilnahmeschluss ist Mittwoch, der 29.08.2018

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