22.07.2021

Digitalisierung der Verbraucherberatung

DHB-Netzwerk Haushalt bietet Beratung jetzt per Video an

Foto: Pixabay

Durch die Corona-Pandemie muss auch die Verbraucherberatung neue Wege gehen und dazu beitragen, dass Verbraucherinnen und Verbraucher nicht allein gelassen werden, sondern dass Verbraucherberatung für alle Ratsuchenden  in Hessen unabhängig von ihrem Wohnort zugänglich und erreichbar ist.

Das Land Hessen fördert diese Maßnahme mit insgesamt 50.000 Euro.
Die Verbraucherzentrale Hessen und der DHB - Netzwerk Haushalt bieten ihre Beratungen nun auch über Video an. Das Land Hessen fördert diese Maßnahme mit insgesamt 50.000 Euro.

Die digitale Beratung bietet die Chance, noch mehr Menschen zu erreichen
Für Hessens Verbraucherschutzministerin Priska Hinz ist dies ein wichtiger Schritt. „Mit unserer Verbraucherpolitik nehmen wir alle Verbrauchergruppen in den Blick. Die digitale Beratung bietet die Chance, noch mehr Menschen zu erreichen. Auch nach der Pandemie ist das neue Angebot doppelt gut: Die Beratung per Videochat erspart den Weg zur Verbraucherberatungsstelle und bietet trotzdem eine persönliche Ansprache. Das erhöht die Attraktivität der Verbraucherberatung für junge Leute, die mit dem Internet groß geworden sind. Gleichzeitig können sich ältere Menschen eine womöglich beschwerliche Anfahrt sparen und junge Familien können die Beratung leichter in den Alltag integrieren.“

Digitale Anpassung an die Bedürfnisse der Verbraucherinnen und Verbraucher
Auch die Hessische Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung, Prof. Dr. Kristina Sinemus, begrüßt die künftige Videoberatung. Sie hoffe, dass persönliche Kontakte und Beratung vor Ort bald wieder möglich sein werden, sieht es jedoch als wichtig an, „dass die Beratung der Verbraucherinnen und Verbraucher auch unter Pandemiebedingungen kontinuierlich weitergeführt und -entwickelt wird“. Die Videoberatung versetze ratsuchende Menschen in die Lage, aus erster Hand, aber ortsungebunden und zeitlich flexibel beraten zu werden. Diese digitale Anpassung an die Bedürfnisse der Verbraucherinnen und Verbraucher unterstütze ich sehr gerne.“

Persönlicher Kontakt zu den Ratsuchenden
„Seit Beginn der Pandemie ist in unseren Beratungsstellen hauptsächlich telefonische Beratung möglich. Mit der Videoberatung können wir - wenn auch nur virtuell - in persönlicheren Kontakt zu den Ratsuchenden treten“, sagt Anne Mitschulat, Vorsitzende des DHB - Netzwerk Haushalt Hessen. „Aus unserer langjährigen Beratungspraxis wissen wir, dass Ratsuchende sich eine persönliche Beratung wünschen und diese in den letzten Monaten trotz Pandemie verstärkt gefordert haben. Wir sind sehr froh, dass das Land Hessen und hier besonders die beiden Ministerien mit Priska Hinz und Dr. Kristina Sinemus an der Spitze mit der finanziellen Ausstattung der Videoberatung einmal mehr den Verbraucherschutz in Hessen stärken.“

Auch nach der Pandemie bleibt die digitale Beratung fester Bestandteil des DHB -beratungsangebotes.

Der Weg zur Beratung:
Wer sich an die Verbraucherberatung im  DHB-Netzwerk Haushalt Hessen wenden möchte, schreibt unter Angabe der Problemstellung eine E-Mail an zur Terminabsprache.

Quelle: Verbraucherberatung im DHB - Netzwerk Haushalt, Landesverband Hessen e.V.

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