13.01.2019

Symbol bedrohterTierarten

Der Große Panda

Junge Reporterinnen(v.l.): Johanna Hardt, Vanessa Filipiak, Anastasia Gomonai und Sabrina Förger aus der 9a der Jakob-Mankel-Schule Weilburg. Foto: privat

Die jungen Reporterinnen Johanna Hardt, Vanessa Filipiak, Anastasia Gomonai und Sabrina Förger aus der 9a der Jakob-Mankel-Schule Weilburg haben sich in ihrem mit „sehr gut“ bewerteten Projektprüfungsvortrag mit den Auswirkungen des menschlichen Handelns auf die Tiere und deren Umfeld befasst.

Der Titel des Vortrags lautete „Pandas – Schutz einer bedrohten Tierart“
Der Bambusbär ist nicht nur ein Heiligtum in China, sondern auch das WWF-Wappentier. Die Abkürzung WWF steht für „WorldWideFundForNature“, auf Deutsch „Welt-Naturstiftung“. Ein Teil dieser gemeinnützigen Stiftung ist der WWF Deutschland – in Berlin zu Hause. Der Große Panda hat eine große Bedeutung für die Natur. Er steht in China für Frieden und Freundschaft. Weil er vom Aussterben bedroht ist und der Natur- und Umweltschutz in den 1980er Jahren stärker in den Fokus geriet, ist er seit der Gründung des WWF am 11. September 1961 auch das Logo dieser Organisation. DerWWF setzt sich weltweit für die Bewahrung der biologischen Vielfalt sowie für Natur-und Umweltschutz ein.

Abholzen des Waldes bedroht den Panda
Der Große Panda war früher in China weit verbreitet, doch heute kommt er nur noch in einigen entlegenen Berggebieten im Südwesten des Landes vor. Seinen Lebensraum haben wir Menschen aus eigener Habgier zerstört, da auch wir an das „grüne Gold“ wollen, den Bambus. Bambus ist mit 99 Prozent praktisch das ausschließliche Nahrungsmittel der Pandas. Ein Panda frisst pro Tag etwa 18 Kilogramm Bambussprossen, Bambusblätter und Bambuszweige. Im Winter knabbert er meistens an den Trieben. Er verbringt zwölf bis 16 Stunden am Tag mit Fressen. Wenn der Bambus in dem einen Waldgebiet vertrocknet ist, wandert der Panda weiter. Die ursprünglichen riesigen zusammenhängenden Bambuswälder wurden und werden durch menschliche Hand vernichtet. Abholzung, Bergbau, Straßenbau, Ackerland im Hochtal und Siedlungsbau drängten die Tiere weiter in entferntere Gebiete. Traditionell wird Bambus auch in Gärten angepflanzt, steht im chinesischen Haushalt auf dem Speiseplan, wird für Tuschemalerei benutzt, findet vor allem auch als Bambusmatten, Stühle, Essstäbchen, Hüte oder Trinkgläser Verwendung und wird sogar wegen der hohen Zugfestigkeit mancher Bambusarten in der Bauindustrie eingesetzt. So wurde Bambus zu Chinas Exportschlager. 

Für das Panda-Weibchen Meng Meng gibt es durchaus Hoffnung auf Nachwuchs. Foto: WWF

Pandas als Tourismusattraktion
In dem eingeschränkten Lebensraum bedroht auch Inzucht den Großen Panda. Sie hat Erbkrankheiten zur Folge. Trotz der Androhung hoher Geldstrafen, zwischen dem WWF und der chinesischen Regierung vereinbart, sind Wilderer eine Gefahr. Auch Zoos wollen die putzigen Tiere, da sie ein Publikumsmagnet sind. Im Sommer 2017 sorgte der Berliner Zoo für großes Aufsehen, als man die beiden Pandas Meng Meng und Jiao Qing holte. Für diese Aktion ließ sich der Zoo das neue Pandabärengehege neun Millionen Euro kosten (plus eine Million Euro Leihgebühr pro Jahr für die Tiere), ob wohl es noch dringendere sanierungsbedürftige Gehege für andere Tierarten gab. Doch wieso halten wir dann Pandas in Zoos ohne richtigen Auslauf, ohne Sozialkontakt zu Artgenossen und ohne die Nahrungssuche wie im natürlichen Lebensraum gewähren zu können, wenn doch in Reservaten in China all diese Faktoren erfüllt werden? Zwar lobt man das chinesische Zucht- und Schutzprogramm für die Tiere, aber es ist wohl auch ein sehr lukratives Geschäftsmodell – für beide Seiten. In vielen Zoos mit zu kleinen Gehegen zeigen sich bei Pandabären immer wieder Verhaltensstörungen wie schwere Aggressionen. Die Bären beißen sich und zeigen Verhaltensdefizite wie das Rückwärtslaufen, auch Pacing genannt. Die kommerzielle Pandazucht präsentiert den Besuchern kleine Pandababys wie am Fließ band. Für viel Geld kann man dann auch Fotos mit den kleinen Babys machen. Die Schwangerschaften werden meist mit künstlicher Befruchtung erzwungen und Jungtiere sehr früh weggenommen, da das Weibchen schnellstmöglich erneut befruchtet werden soll. 300 Pandas wurden schon auf diese Art gezüchtet.

Hoffnung für den Panda
Wir alle können dazu beitragen, dass es bessere Schutzprogramme für bedrohte Tiere und ihren natürlichen Lebensraum gibt. Beim WWF können wir uns zum Beispiel engagieren. Das gilt besonders für Jugendliche. Mitglieder erhalten acht Ausgaben des Junior Magazins des WWF (eins für die Altersgruppe bis sieben Jahre oder eins für Ältere). Die WWF-Redakteure informieren, geben Freizeitanregungen und laden zu Wildnis-Camps ein. Der WWF freut sich über jedes neue Mitglied der Fördergemeinschaft. Mit einem Jahresbeitrag von 36 Euro leisten Jugendliche einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der Naturschutzziele. Für die Rettung der Pandas arbeitet der WWF gemeinsam mit China an der Verbesserung ihrer Lebensräume. Reservate werden vergrößert, Wildtierbrücken und -tunnel gebaut, damit die Männchen und Weibchen zueinander finden und sich paaren können. Über 2100 Projekte weltweit hat alleine der WWF Deutschland seit dem Jahr 1963 mit Hilfe der Spenden initiiert und somit gefördert – mit großem Erfolg. Dennoch geht die Zerstörung der natürlichen Lebensräume weiter. Und es gibt viele Tierarten, die vom Aussterben bedroht sind.


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