22.02.2021

Einschränkungen im Flugverkehr

Drohne am Frankfurter Flughafen führt zu Polizeieinsatz

Foto: Peter H auf Pixabay

Am Abend des 20.2.2021, zwischen 20:15 Uhr und 23:00 Uhr, veranlassten Drohnensichtungen über dem Frankfurter Flughafen die DFS (Deutsche Flugsicherung) zur zeitweisen Einstellung von Start- und Landeerlaubnissen. Bundes- und Landespolizei waren mit zahlreichen Kräften zur Aufklärung, Fahndung und Gefahrenabwehr im Einsatz. Unterstützt wurden sie durch Sicherheitsmitarbeiter des Flughafenbetreibers. Die erste Meldung an die Polizei Frankfurt erfolgte durch einen Jäger, der sich in der Nähe der Startbahn 18 West befand und dort eine größere Drohne gesichtet hatte.

Drohe deutlich größer als handelsüblich
In der Folge konnte die oder andere Drohnen an weiteren, verschieden Stellen im gesamten Flughafenbereich, auch durch Einsatzkräfte der Polizei wahrgenommen werden. Die letzte bestätigte Sichtung war im Bereich der Bundesstraße 43. Die bisherigen Erkenntnisse deuten auf eine gezielte Störaktion durch unbekannte Täter hin. Die gesichtete Drohne war nach mehreren glaubhaften Augenzeugenberichten deutlich größer als handelsüblich.

Flüge mussten annuliert und umgeleitet werden
Trotz intensiver Fahndungs- und Aufklärungsmaßnahmen konnten die Verursacher und die Drohnen bisher nicht festgestellt werden. Durch die notwendige Unterbrechung des Flugbetriebes kam es in Teilen zu Einschränkungen auf dem Flughafen Frankfurt und im Flugverkehr. Wie der Flughafenbetreiber Fraport AG mitteilte, mussten aufgrund des Vorfalls zwei Flüge annulliert, ein Frachtflug temporär nach Köln umgeleitet werden und zwei Flüge sind verspätet gelandet. Zudem erhielten 23 Flüge eine Ausnahmegenehmigung vom Nachtflugverbot nach 23 Uhr. Die letzte Maschine startete um 23:29 Uhr.

Die Ermittlungen zu den genauen Umständen des Vorfalls dauern an.
Ein entsprechendes Strafverfahren wurde durch die Polizeidirektion Flughafen Frankfurt am Main wegen des Verdachts des Gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr gegen Unbekannt eingeleitet. Zudem können die Verursacher mit erheblichen zivilrechtlichen Schadensersatzforderungen rechnen.

Die Polizei bitte die Bevölkerung und auch Flughafenmitarbeiter um ihre Mithilfe.
Zeugen, die Drohnen am und um den Flughafen undmöglicherweise einen Drohnenpilot gesehen haben oder sonstige sachdienliche Hinweise geben können, mögen sich bitte mit dem 19. Polizeirevier unter 069 / 755 11900 oder der Bundespolizei am Frankfurter Flughafen unter 069 / 34 004999 in Verbindung setzen.

Quelle: Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt am Main Newsroom

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