12.06.2019

100. Geburtstag der Liedertafel Oberzeuzheim

Ein rauschendes Fest zum Jubiläum

Tolle Auftritte begeisterten das Publikum beim 100-jährigen Jubiläum der Liedertafel Oberzeuzheim. Foto: Kreisausschuss des Landkreises Limburg-Weilburg

Mit einem Festabend unter der Schirmherrschaft des Landrats des Landkreises Limburg-Weilburg, Michael Köberle, haben die Oberzeuzheimer Sängerinnen und Sänger ihre Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag fortgesetzt.

Landrat Michael Köberle Schirmherr beim 100. Geburtstag der Liedertafel Oberzeuzheim 
Die Vorsitzende der Liedertafel, Martina Hagel, freute sich, eine große Gästeschar begrüßen zu können. Der Jubiläumschor eröffnete sodann das kunterbunte Programm mit einem eigens umgedichteten Geburtstagsständchen. Hierauf folgten Stücke, die bereits seit vielen Jahrzehnten zum Repertoire der Liedertafel gehören. Landrat und Schirmherr Michael Köberle spannte in seinem Grußwort einen Bogen zwischen dem Weltgeschehen der letzten 100 Jahre und der Geschichte des Chores. Er unterstrich die Bedeutung eines intakten Vereinslebens sowie den Wert des Hobbys Chor-gesang für den Einzelnen und die Gemeinschaft.

Landrat und Schirmherr Michael Köberle spannte in seinem Grußwort einen Bogen zwischen dem Weltgeschehen der letzten 100 Jahre und der Geschichte des Chores. Foto: Kreisausschuss des Landkreises Limburg-Weilburg

Ein rauschendes Geburtstagsfest bis tief in die Nacht
In der Folge zeigten die Junioren und die Jugend der Rot-Weißen Funken Frickhofen, warum sie mit ihren aktuellen Schautänzen bei den Deutschen Meisterschaften hervorragende Platzierungen erzielen konnten. Die Theatergruppe der Kolpingfamilie trieb mit einem Sketch den Zuschauerinnen und Zuschauern die Lachtränen in die Augen und machte humorvoll auf die Bedeutung der Satzzeichen aufmerksam. Anschließend zeigten die Oberzeuzheimer Sängerinnen und Sänger, wie vielfältig die moderne Chormusik ist und präsentierten ein aktuelles a cappella-Stück von Maybebop, den Klassiker der Bläck Fööss, „Dat Wasser vun Kölle“, sowie ein zeitgenössisches Arrangement des „Drunken Sailor“. Mit ihrem Geburtstagsständchen brachten die Musikkameraden Oberzeuzheim im Anschluss die Halle zum Beben und Mitsingen, bevor die „Disharmoniker“ mit Musik im Stile der Comedian Harmonists den Abend unter großem Applaus beschlossen. Das überregional bekannte Ensemble präsentierte Lieder voller Heiterkeit, aber auch Nachdenkliches sowie die vom Jazz inspirierte Seite der Comedian Harmonists. Im Anschluss an die Zugabe feierte die Liedertafel mit ihren Gästen weiter bis tief in die Nacht ein rauschendes Geburtstagsfest.

Quelle: Kreisausschuss des Landkreises Limburg-Weilburg


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Veranstaltung

l’esprit d’architecture
Kleinen Kabinett des Bergbau- und Stadtmuseums am Schlossplatz | Sa, 15.6.2019 bis So, 15.9.2019 0:00 Uhr

Bis heute prägt das bauliche Wirken in der Barockzeit das Stadtbild von Weilburg an der Lahn. Der Geschichtsverein Weilburg e.V. und das Bergbau- und Stadtmuseum Weilburg würdigen die bauliche Tätigkeit in der Stadt in der Lahnschleife vom 16. bis 18. Jahrhundert mit der Ausstellung „l’esprit d’architecture“ im Kleinen Kabinett des Bergbau- und Stadtmuseums am Schlossplatz.

Die Ausstellung wird am Samstag, 15. Juni, um 10 Uhr eröffnet und wird bis zum 15. September präsentiert.
Gleich fünf Themen werden schwerpunktmäßig in der Ausstellung angesprochen: „Der 30-jährige Krieg bringt Not und Pest ins Weilburger Land“, „Lehr- und Wanderjahre des Johann Ernst zu Nassau-Weilburg (1671 – 1682)“, „Baumeister, Handwerker – und ihre Baustoffe“, „Infrastruktur und Versorgung“ sowie „Die moderne barocke Residenzstadt am Ausgang des Barock und heute“. Gestaltet wurde die Ausstellung von Michaela Heinz, Peter Krauß, Christian Radkovsky, Holger Redling, Werner Richter, Hans-Peter Schick und Frances Wharton. Zu der Ausstellung erscheinen auch zwei Begleithefte, und zwar in deutscher und in englischer Sprache, um auch den internationalen Gästen der Stadt Rechnung zu tragen.

Menschen prägen die Zeit und nicht die Zeit die Menschen
„Als aus einer ruinierten Stadt eine Perle des Lahntals wurde“, so überschreiben die Verantwortlichen der Ausstellung ihre Präsentation und das Zeitalter des Barock in Weilburg: Blickt man in die über 1100-jährige Geschichte der Stadt Weilburg an der Lahn so kann man feststellen, dass die Menschen die Zeit prägen und nicht die Zeit die Menschen. Der aus Weilburg stammende erste deutsche König des ostfränkischen Reiches Konrad I. (911 – 918), Graf Johann I. zu Nassau-Weilburg (1346 – 1371), Graf Philipp III. zu Nassau-Weilburg (1523 – 1559) und Graf Johann Ernst zu Nassau-Weilburg (1684 – 1719), um nur vier zu nennen, entwickelten aus der kleinen fränkischen Siedlung Weilburg im Land der Konradiner an der Lahn eine moderne barocke nassauische Residenzstadt.

Bis heute erstrahlt Weilburg in barockem Glanz, erfährt wesentliche Momente seiner Lebensqualität aus dem Wirken von Menschen in früheren Jahrhunderten. „Halt in Ehren Volk das Werk der Alten, Kraft und Schönheit sind in ihm enthalten“, so heißt es auf einer Spruchtafel an einem Pfarrhaus aus dem 15. Jahrhundert im Westerwald, so lautet die Aufgabe der Menschen in Weilburg sowie aller politisch Verantwortlichen heute und in Zukunft. Aber nicht nur im Bewahren liegt die Zukunft von Stadt und Menschen, sondern auch im Weiterentwickeln, im Setzen neuer Akzente und Impulse, denn Zukunft muss jeden Tag neu erarbeitet, ja verdient werden. Die Geschichte der Stadt Weilburg seit 906 verpflichtet zu Dankbarkeit und gelebter Verantwortung. Die Barockzeit hat Glanzpunkte gesetzt, die bis heute und auch künftig ihre Wirkung entfalten.

Die Barockzeit in Weilburg an der Lahn ist in herausragender Art und Weise mit den Persönlichkeiten Graf Johann Ernst zu Nassau-Weilburg und dem Baumeister Julius Ludwig Rothweil verbunden. Der 300. Todestag von Graf Johann Ernst zu Nassau-Weilburg, verstorben am 27. Februar 1719, ist Anlass, das Wirken des Grafen und seiner Zeit auch mit zwei Ausstellungen zu würdigen:

So lädt die Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten in Hessen bis zum 27. Oktober zu der Ausstellung „l’esprit baroque im Schloss Weilburg“ ein. So laden der Geschichtsverein Weilburg e.V. sowie das Bergbau- und Stadtmuseum Weilburg zu der Ausstellung „l’esprit d’architecture baroque in Weilburg an der Lahn“ bis zum 15. September ein.

Nach der Ausstellungseröffnung findet am 15. Juni dann um 11 Uhr eine Architekturgeschichtliche Stadtführung mit Michaela Heinz statt.
Um 14 Uhr startet dann in der Oberen Orangerie des Schlosses zu Weilburg ein Fachplenum zu Bauen, Gartenkunst und Stadtentwicklung mit Vorträgen des Architekten und Vorsitzenden des Geschichtsvereins Matthias Losacker, Prof. Dr. Mathias Döring „Das Wasser bergauf fließen lassen … wie Weilburg zur Brunnenstadt wurde“ sowie Nils Wetter und Dr. Inken Formann zu „Aktuelle Bauprojekte im Schloss und Schlossgarten Weilburg“.

Bildergalerie

Tradition und Familie - 35 Jahre Eintracht-Fanclub Goldener Grund - Attila zu Gast
15.06.2019 | 22 Fotos

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Wie es geht?
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Die Gewinner werden per E-Mail am Donnerstag, den 27.06.2019 benachrichtigt.

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