02.06.2021

Arbeitsagentur berät Corona-betroffene Betriebe über Ausbildungsprämien

Ausbildungsprämien deutlich erhöht

Ausbildungsprämien deutlich erhöht Foto: Bundesagentur für Arbeit

. Arbeitsagentur berät Corona-betroffene Betriebe über Ausbildungsprämien
. Prämien für zukünftige Ausbildungsverhältnisse steigen auf 4.000 bzw. 6.000 Euro
. Ab 1. Juni können auch größere Unternehmen als bisher Prämien erhalten

Ab Juni wird die Ausbildungsprämie, die im letztem Jahr erstmals an Ausbildungsbetriebe gezahlt werden konnte, deutlich erhöht. Sie soll Betriebe darin bestärken, in ihren Ausbildungsbemühungen nicht nachzulassen oder diese noch auszuweiten, heißt es in einer Mitteilung der Arbeitsagentur Limburg-Wetzlar.

Berufliche Zukunft junger Menschen fördern
Mit dem Bundesprogramm soll verhindert werden, dass die Corona-Pandemie zu einer Krise für die berufliche Zukunft junger Menschen wird. Die Änderungen gelten für Ausbildungsverhältnisse, die im Zeitraum von Juni 2021 bis Februar 2022 beginnen.

Für jeden abgeschlossenen Ausbildungsvertrag eine Prämie in Höhe von 4.000 Euro
Ausbildungsbetriebe, die ihre Ausbildungsleistung so beibehalten, wie in den letzten drei Jahren, erhalten künftig für jeden abgeschlossenen Ausbildungsvertrag eine Prämie in Höhe von 4.000 Euro. Wenn sie mehr ausbilden, bekommen sie sogar 6.000 Euro für jeden weiteren abgeschlossenen Ausbildungsplatz. Die Prämien können auch für Ausbildungswechsler gewährt werden. Zudem wurden die Voraussetzung der Corona-Betroffenheit sowie die Betriebsgrößen weiter gefasst. So können zukünftig beispielsweise auch Unternehmen mit bis zu 499 Beschäftigten die Förderung erhalten.

Sonderzuschuss in Höhe von 1.000 Euro
Einen Sonderzuschuss in Höhe von 1.000 Euro können Kleinstbetriebe mit bis zu vier Beschäftigten geltend machen, wenn sie trotz des zweiten Lockdowns zwischen November 2020 und Juli 2021 die Ausbildung an mindestens 30 Arbeitstagen fortgesetzt haben.

Bestätigung der zuständigen Kammern unverzichtbar
Wichtig ist, dass bei der Beantragung der Ausbildungsprämie alle Unterlagen vollständig vorliegen. Insbesondere die Bestätigung der zuständigen Kammern über die bisherigen Ausbildungsplätze ist unverzichtbar. Anträge, die unvollständig eingehen, können nicht zeitnah bearbeitet werden, sondern erfordern Rückfragen und Nachforderungen der notwendigen Unterlagen.

Weitere Informationen und Vordrucke
gibt es unter https://www.arbeitsagentur.de/bundesprogramm-ausbildungsplaetze-sichern/ausbildungspraemie. Unter der Rufnummer 0800 4 5555 20 berät der Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Limburg-Wetzlar Unternehmen zur Besetzung offener Ausbildungsplätze und informiert über die Ausbildungsprämie und anderen Fördermaßnahmen.

Quelle: Agentur für Arbeit Limburg-Wetzlar

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