17.06.2022

Lokale und interkommunale Gewerbegebiete an den Verkehrsachsen

Guter Weg für die Wirtschaft

v.l.n.r.: Sektionssprecher Klaus Rohletter, Andreas Richter, Joachim Heidersdorf, Bürgermeister Thomas Scholz, Bürgermeister Dr. Marius Hahn und Landrat Michael Köberle Foto: Hans-Peter Schick

„Arbeitsplätze vor Ort sind die besten Garanten für die Lebensqualität der Menschen und sind gleichzeitig ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz.“, darin waren sich die Teilnehmer des Forums „Entwicklung von Gewerbeflächen im Landkreis Limburg-Weilburg“ einig.

Bedeutung ausreichender Gewerbeflächen und deren Lage
Veranstalter war die Sektion Limburg-Weilburg des Wirtschaftsrates. Landrat Michael Köberle, die Bürgermeister Dr. Marius Hahn (Limburg) und Thomas Scholz (Mengerskirchen) sowie der Stadtplaner Andreas Richter (KuBuS Wetzlar) skizzierten die Bedeutung ausreichender Gewerbeflächen und deren Lage für die Perspektiven im Landkreis Limburg-Weilburg. Sektionssprecher Klaus Rohletter hatte zu Beginn die Teilnehmer und Gäste begrüßt. In lokalen und interkommunalen Gewerbegebieten an den Verkehrsachsen B 49, A 3 und B 8 sehen die Teilnehmer gute Perspektiven für die Wirtschaft; insbesondere entlang der B 49 sollte die Wirtschaft wachsen können. Moderiert wurde die Runde von Joachim Heidersdorf.

 

v.l.n.r.: Andreas Richter, Thomas Scholz, Joachim Heidersdorf, Michael Köberle und Dr. Marius Hahn Foto: Hans-Peter Schick

Zusammenarbeit von Politik und Wirtschaft
In seiner Begrüßung betonte Sektionssprecher Klaus Rohletter die Notwendigkeit des Gesprächs und der Zusammenarbeit von Politik und Wirtschaft: „Politik braucht Wirtschaft, Wirtschaft braucht Politik“. Landrat Michael Köberle hob die gute Verkehrssituation, den ÖPNV und die digitale Versorgung als Stärken des Standortes Limburg-Weilburg hervor. Bei der Entwicklung neuer Gewerbeflächen setzt der Landrat auf den Dialog: „Wir brauchen Arbeitsplätze!“. Die aktuelle Situation zeige auch, so Landrat Köberle, dass die örtlichen Rohstoffe genutzt werden müssen, damit möglichst wenig Abhängigkeiten entstehen. Für die Region insgesamt sei es notwendig, so Köberle, „die Marke Limburg-Weilburg gilt es weiter zu stärken.“

Gewerbeflächen zur Verfügung stellen
Limburgs Bürgermeister Dr. Marius Hahn sprach sich dafür aus, wichtigen heimischen Unternehmen Gewerbeflächen zur Verfügung zu stellen. Auch das Gewerbegebiet „Nördlich Kapellenstraße“ muss erweitert und dann schrittweise genutzt werden, zeigte Bürger-meister Dr. Hahn auf. Die Stadtverordnetenversammlung habe dafür die Weichen gestellt. Auch achten die politisch Verantwortlichen in der Stadt Limburg darauf, dass die Gewerbeflächen rentierlich genutzt werden, und zwar hinsichtlich Arbeitsplätze und Wirtschaftskraft.

v.l.n.r.: Andreas Richter, Thomas Scholz, Joachim Heidersdorf, Michael Köberle und Dr. Marius Hahn Foto: Hans-Peter Schick

Fortschreibung des Regionalplans Mittelhessen
Bürgermeister Thomas Scholz vom Marktflecken Mengerskirchen hob hervor, dass es von großer Bedeutung sei, dass Rathaus und Wirtschaft vertrauensvoll und engagiert zusammenarbeiten, dass ein lebendiges Netzwerk bestehe. Die Schaffung eines Gründerzentrums habe sich bewährt. „Lage, Lage, Lage“ sei der alles entscheidende Faktor bei Gewerbeentwicklungen und Gewerbeansiedlungen, führte Andreas Richter aus. Bei der derzeitigen Fortschreibung des Regionalplans Mittelhessen habe die Stadt Limburg einen Bedarf von 44 ha, die Stadt Weilburg von 11 ha, die Stadt Bad Camberg von 8 ha angemeldet, alle anderen 16 Kommunen des Landkreises sollen im Rahmen der örtlichen Entwicklung jeweils bis zu 5 ha an Gewerbeflächen neu ausweisen können. Inter-kommunale Gewerbegebiete bieten sich entlang der B 49 mit Limburg-Runkel und Beselich-Hadamar an, so die Teilnehmer der Gesprächsrunde. Einig war man sich auch, dass anderes inter-kommunale Wirken möglich sei, um einen vernünftigen Ausgleich der Interessen von Wirtschaft, Landwirtschaft und Umwelt zu gewähr-leisten.

Thema „Dazwischenliegende Möglichkeiten in der Stadtentwicklung“
Das nächste Forum der Sektion Limburg-Weilburg findet am 1. September in Weilburg zu dem Thema „Dazwischenliegende Möglichkeiten in der Stadtentwicklung“ statt. Aktuell zählt die Sektion Limburg-Weilburg 35 unternehmerisch tätige Mitglieder, die sich der Sozialen Marktwirtschaft verschrieben haben.

Quelle: Hans-Peter Schick

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