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Wirtschaftsjunioren diskutieren mit Arbeitsagentur Folgen der Digitalisierung

Arbeit 4.0 verändert Arbeitsmarkt in Limburg-Weilburg

Die Folgen der Digitalisierung auf den heimischen Arbeitsmarkt haben jetzt die Wirtschaftsjunioren Limburg-Weilburg-Diez mit der Leiterin der Arbeitsagentur, Angelika Berbuir, diskutiert. „Der Arbeitsmarkt rund um Limburg und Weilburg befindet sich derzeit in exzellenter Verfassung“, berichtete die Arbeitsmarkexpertin. In den letzten 17 Jahren seien mehr als 8.000 zusätzliche Arbeitsplätze entstanden, gleichzeitig sei die Arbeitslosigkeit um mehr als 20 Prozent (1.116 Personen) gesunken. Dass inzwischen vor allem die über Fünfzigjährigen in besonderer Weise vom Arbeitsmarktaufschwung profitieren, sei ein deutlicher Hinweis dafür, dass es für Unternehmen zunehmend schwieriger werde, Fachkräfte zu gewinnen. Dies lasse sich auch an der stetig steigenden Laufzeit offener Stellen belegen. Aktuell dauere es im Durchschnitt 86 Tage, bis eine vakante Stelle wieder abgemeldet werde. Vor einem Jahr habe man bereits 17 Tage früher Vollzug melden können. Insofern erscheine die vierte industrielle Revolution, die auch unter den Begriffen Arbeit 4.0 oder Industrie 4.0 diskutiert werde, gewissermaßen als Lösung des Fachkräfteproblems. Berbuir wies allerdings eindringlich darauf hin, dass dies zu einschneidenden Veränderungen in der Arbeitswelt führen werde. So könnten vor allem Tätigkeiten digitalisiert werden, die kalkulierende, technische, kontrollierende und leicht zu standardisierende Inhalte aufweisen. Zu diesen Berufen zählte die Arbeitsmarktexpertin beispielsweise Buchhalter, Dolmetscher oder Kassierer. Weniger ersetzbar seien hingegen forschende, planende, beratende oder koordinierende Tätigkeitsfelder, wie bei Anwälten, Wissenschaftlern oder Ingenieuren. Berbuir unterstrich, dass zukünftig nicht ganze Berufe durch Computer oder computergesteuerte Tätigkeiten ersetzt werden, sondern nur spezifische Tätigkeitsinhalte. 
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Veranstaltung

Neue Ausstellung in der Leica Galerie Wetzlar
Leica Galerie Wetzlar | Mi, 27.2.2019 bis So, 5.5.2019

Vom 27. Februar bis zum 5. Mai 2019 präsentiert die Leica Galerie Wetzlar die Ausstellung „Leica Oskar Barnack Award – Gewinner und Finalisten 2018“

Besucher der Leica Galerie Wetzlar dürfen sich auf eine neue Ausstellung freuen.
Gezeigt werden die beeindruckenden Bildserien des Gewinners der LOBA Hauptkategorie 2018, Max Pinckers, der Gewinnerin des LOBA Newcomer Awards 2018, Mary Gelman, sowie die Bildserien der zehn Finalisten, die sich im vergangenen Jahr gegen rund 2.500 Bewerber aus 110 Ländern durchgesetzt haben.

Leica Oskar Barnack Award (LOBA)
Der belgische Fotograf Max Pinckers gewann 2018 mit seiner Bilderserie „Red Ink“ den renommierten Leica Oskar Barnack Award (LOBA). Pinckers beleuchtet mit seiner Arbeit, inwieweit Fotografie tatsächlich die Realität abbilden kann. Mit seinem Projekt „Red Ink“, das er unter strenger Aufsicht in Nordkorea fotografiert hat, spielt er geradezu mit der Wahrnehmung des Betrachters.

Leica Oskar Barnack Award Newcomer
Den Leica Oskar Barnack Award Newcomer erhielt die aus Russland stammende Fotografin Mary Gelman mit ihrer Serie „Svetlana“. Etwa 150 Kilometer östlich von St. Petersburg liegt Svetlana, eine Einrichtung der anthroposophischen Camphill-Bewegung. Fast zwei Jahre lang besuchte und fotografierte Mary Gelman immer wieder den Ort und seine Bewohner. Svetlana ist eine heilpädagogische Initiative, in der behinderte Menschen selbstständig und fern von Vorurteilen oder Diskriminierung leben und arbeiten.

Zu den Finalisten 2018 gehörten Ernesto Benavides aus Peru mit seiner Bildserie „Dredges“.
In Peru gehen alljährlich mehrere Hektar Wald durch illegalen Goldabbau verloren. In seiner Serie zeigt Benavides in beeindruckenden Luftaufnahmen diesen Raubbau an der Natur. Die slowenische LOBA Finalistin Vanja Bucan beschäftigt sich in ihrer Bildserie „Sequences of Truth and Deception“ mit dem ambivalenten Verhältnis zur Natur, das, wie sie sagt, von Dominanz, Ausbeutung und Idealisierung geprägt sei. In Portraits und Stillleben versucht Bucan eine vielschichtige und dekonstruierte Vision der Natur zu erzeugen. Der aus Italien stammende LOBA Finalist Turi Calafato dokumentiert mit seiner Serie „Amuninni ’u mari (Let’s go to the sea)“ das bunte Treiben auf den Stränden Italiens und beobachtet die Menschen bei ihren täglichen Aktivitäten. Daniel Chatard aus Deutschland dokumentiert mit der Serie „Niemandsland“ die angespannte und konfliktgeladene Situation zwischen Umweltaktivisten auf der einen und der Industrie im Rheinischen Braunkohlerevier auf der anderen Seite. Bei dem französischen Fotografen Stephen Dock waren es die Angst vor Frieden und der Nachhall des Krieges, die ihn an Irland interessierten und zu seiner Arbeit „Architecture of Violence“ inspirierten. Die Arbeiten des Finalisten Samuel Gratacap, ebenfalls aus Frankreich, bewegen sich im Raum zwischen Fotojournalismus und bildender Kunst. Seit 2007 dokumentiert er das Leben von Flüchtlingen und Migranten, die das Mittelmeer überqueren. In der Serie „Presence“ verbindet er erstmals Bilder von beiden Seiten des Mittelmeers. Er fotografierte dazu in Italien, Tunesien und Libyen. Stéphane Lavoué erzählt in seiner Serie „On the Edge of the World“ die Geschichte des Fischfangs durch die Augen derer, die am Ufer bleiben: die Frauen in den Büchsenfabriken und die Arbeiter, die Tonnen von Eis für die Fischlagerung herstellen. Die Arbeiten der Belgierin Elsa Stubbé beflügeln die Vorstellungskraft des Betrachters und erzwingen neue Definitionen der eigenen Umweltwahrnehmung. Ihr aktuelles Projekt „Les extraterrestres ont mangé mon jardin“ zeigt surrealistische Naturaufnahmen voller versteckter Poesie, die die Grenze zwischen Foto- und Konzeptkunst neu ausloten. Die Reportagen von dem deutschen Finalisten, Christian Werner, erzählen bewegende Geschichten über die harte Lebensrealität in Krisengebieten. Seine Serie „Road to Ruin“ zeigt – nach dem Fall Aleppos – Stationen einer Reise durch das Syrien Baschar al-Assads. Das Zusammenspiel von Menschen und Natur zählt zu den bevorzugten Themen des Finalisten Kechun Zhang aus China. In seiner Serie „Between the Mountains and Water“ befasst er sich mit zwei Naturphänomen, die Menschen in China besonders berühren. Mit seinen Bildern erschafft er dokumentarische Artefakte, die den rasanten Puls der Zeit für kurze Zeit anzuhalten vermögen.

Die Ausstellung „Leica Oskar Barnack Award – Gewinner und Finalisten 2018“ ist bis zum 5. Mai 2019 in der Leica Galerie Wetzlar zu sehen und kann montags bis freitags von 10.00 bis 20.00 Uhr sowie samstags und sonntags von 10.00 bis 18.00 Uhr besichtigt werden.

Darüber hinaus können sich Berufs- und Nachwuchsfotografen für den Leica Oskar Barnack Award 2019 vom 1. März bis zum 1. April2019 online unter www.leica-oskar-barnack-award.com bewerben.

Bildergalerie

Vernissage Jan Davidoff im Weilburger Rosenhang Museum
17.03.2019 | 39 Fotos

Gewinnspiel

5X2 Freikarten für das Moto-Cross-Rennwochenende

www.oberlahn.de und der "MSC Laubus-Eschbach e.V."  verlosen 5 x 2 Karten für die  "Moto-Cross-Rennwochenende" des MSC Laubus-Eschbach am 27.+ 28. April 2019.  

 

Wie es geht?
Einfach die Gewinnfrage beantworten, das Formular ausfüllen und abschicken. Teilnahmeschluss ist Mittwoch,17.04.2019.

Die Gewinner werden ab Donnerstag, 18.04.2019 von www.oberlahn.de benachrichtigt und erhalten ihre Karten an der Kasse gegen Vorlage Ihres Personalausweises.

Mehrwert-Veranstaltung

Michael Krebs & Die Pommesgabeln des Teufels
LindenCult in Weilburg-Hasselbach | Samstag, 24.8.2019 20:00 Uhr

Vorteile für SparkassenCard-Inhaber der KSK Weilburg

Kunden der KSK Weilburg erhalten bei Vorlage ihrer SparkassenCard einen Rabatt von 2 Euro bei Veranstaltungen im Lindenhof mit Eintrittspreis.