30.06.2020

Kreisweites Förderprogramm der VLDW in Höhe von 2,5 Millionen Euro

Freude über den barrierefreien Umbau zahlreicher Bushaltestellen

Sie freuen sich über den barrierefreien Umbau zahlreicher Bushaltestellen (von links): Markus Rinnert (VLDW), Karsten Ott (IMB Plan), VLDW-Geschäftsführer Dirk Plate, Bürgermeister Mario Koschel, Landrat Michael Köberle und Tayfun Tanrikulu (Firma Schütz). Foto: Kreisausschuss des Landkreises Limburg-Weilburg
Die Verkehrsgesellschaft Lahn-Dill-Weil (VLDW) hat die Kommunen des Landkreises Limburg-Weilburg mit einem kreisweiten Förderprogramm bei der gesetzlich vorgegebenen Aufgabe unterstützt, ihre Bushaltestellen barrierefrei zu gestalten. Landrat Michael Köberle, zugleich auch Aufsichtsratsvorsitzender der VLDW, freute sich nach Abschluss der letzten Maßnahme an der Haltestelle „Ortsmitte“ in Ernsthausen gemeinsam mit VLDW-Geschäftsführer Dirk Plate und dem Weilmünsterer Bürgermeister Mario Koschel über ein gelungenes Projekt. Baubeginn der gesamten Maßnahme war am 18. Februar 2019 an der Haltestelle „Friedhof“ in Villmar.
 
Land Hessen fördert das Programm mit 1,8 Millionen
Das Pilotprogramm war beim Land Hessen auf Initiative der Verkehrsgesellschaft angemeldet worden. Vorausgegangen war im Herbst 2016 ein Beschluss der Kommunen des Landkreises und der VLDW, einen gemeinsamen Förderantrag für den barrierefreien Umbau von Bushaltestellen beim Land Hessen einzureichen. „Die VLDW koordiniert zum einen die Umsetzung der baulichen Maßnahmen und rechnet das Programm mit der Förderstelle ab, zum anderen unterstützt die VLDW die Kommunen auch bei der Finanzierung. Die Gesamtkosten für Bauleistung und Planungsleistungen betragen 2,5 Millionen Euro“, erläuterte Landrat Köberle. Das Land Hessen fördert das Programm mit 1,8 Millionen, die verbleibenden 700.000 Euro teilen sich die Kommunen und die VLDW. In das Programm aufgenommen wurde eine Bushaltestelle mit in der Regel zwei Haltepositionen je Kommune. Die Auswahl erfolgte in Abstimmung mit den Kommunen. Ausgewählt wurden Haltestellen in zentraler Ortslage und/oder in der Nähe von wichtigen ÖPNV-Zielen wie Bahnhöfen, Einkaufsmärkten oder Verwaltungen.

An insgesamt 35 Haltepositionen wurden Sonderborde eingebaut, um einen stufenlosen Zugang zum Bus zu schaffen. Die direkten Zugangswege der Haltestellen sind mit einem taktilen Leitstreifen im Boden versehen, der Blinden und Sehbehinderten als Orientierung dient. Damit die Haltestelle aus der Umgebung barrierefrei erreichbar ist, wurden zudem über 70 Querungsstellen angelegt. Wo Wartehäuschen fehlten, wurden diese ergänzt. Projektbeteiligte waren neben der VLDW und den Kommunen das Ingenieurbüro IMB Plan (Hanau), die Firma Schütz (Gaudernbach), die Straßenverkehrsbehörde des Landkreises, Hessen Mobil und die Polizei.

Quelle: Landkreis Limburg-Weilburg (jk)

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