27.05.2024

Auf der Marmorlahnbrücke in Villmar

Gedenkfeier an den Brückenheiligen Johannes von Nepomuk

Foto v.ln.r. Pfarrer Gerit Engelmann, Pfarrer Günther Daum und Albercht Kauschat Egerländer Gmoi `z Limburg Foto: Josef Plahl

Das Gedenken an den Brückenheiligen von Johannes von Nepomuk in diesem Jahr fand am 12. Mai auf der Marmorlahnbrücke in Villmar statt. Als Brückenheiliger wird er sowohl von Deutschen als auch von Tschechen verehrt.

Johannes von Nepomuk
In Prag war er Generalvikar des dortigen Erzbischofs und Verteidiger der Rechte der Kirche. Wegen seiner Stadthaftigkeit war er vom Böhmischen König von der Karlsbrücke in Prag in die Moldau gestürtzt. Die Statue in Villmar war 1996 auf Initiative sudetendeutscher Himatvertriebener geweiht worden.

Gedicht von Johann Wolfgang von Goethe 
Pfarrer Günther Daun leitete die Liturgiefeier und begrüßte die Anwesenden sehr herzlich. Prediger war Pfarrer Gerit Engelmann von der Pfarrei Heilig-Geist Goldener Grund. Nach einem Gedicht von Johann Wolfgang von Goethe schilderte das Leben des Brückenheiligen.

"Auf großen und auf kleinen Brucken
Stehen vielgestalt´ge Nepomuken
Von Erz, von Holz, gemalt, von Stein,
kolossisch groß und puppisch klein.
Jeder hat seine Andacht davor,
weil Nepomuk auf der Brucken sein Leben verlor."

Pfarrer Gerit Engelmann sagte, die Lehren aus dem Leben des Heiligen seien, einzutreten für den Glauben, für den Frieden und für die Gerechtigkeit in der Welt. Aber lezten Endes müssten wir Menschen vor Gott Rechenschaft ablegen.

Grußwort
Ein Grußwort sprach Frau Sabine Günther für den Bürgermeister und den Gemeindevorstand des Marktfleckens Villmar. Ferner hatte Andreas Hofmeister, Landtagsabgeordneter und Beauftragter der Hessischen Landesregierung für Heimatvertriebene und Spätaussiedler, das Wort ergriffen und gesagt, die deutschen Heimatvertriebenen hätten schon sehr früh Versöhnung mit den östlichen Nachbarn gesucht.

Die Feier umrahmte das sakrale Bläserensemble der Pfarrei.

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