10.06.2021

Andrea Weil aus Villmar

Ihr erster Nordsee Krimi „Sturmflutnacht“

Mit „Sturmflutnacht“ bringt Andrea Weil aus Villmar ihren ersten Kriminalroman als E-Book auf den Markt. Die Geschichte lebt von Lokalkolorit, Stimmung und seiner vielschichtigen, etwas schrägen Protagonistin Kaja.

Traum wahrgemacht
Sie hat vor eineinhalb Jahren einen Traum wahrgemacht und mit ihrem Freund, dem Mietkoch Kalle, im nordfriesischen Dagebüll einen literarischen Reiterhof eröffnet. Dort können die Gäste nicht nur reiten, sondern auch Schreibkurse belegen und sich in Autorenrunden austauschen.

Reitschülerinnen mit ihrem Pferd tot am Strand angespült
Am Morgen nach einer Sturmflutnacht  wird eine ihrer Reitschülerinnen mit ihrem Pferd tot am Strand angespült. Marietta soll sich in die Nordsee gestürzt und umgebracht haben. Kaja aber glaubt nicht an einen Suizid. Sie kannte Marietta, die gerade mit ihrem Erstlingsroman einen Überraschungserfolg gefeiert hat, als echte Pferdeliebhaberin, die niemals ihr Tier in Gefahr gebracht hätte. Der ermittelnden Polizistin traut Kaja nicht über den Weg, also folgt sie ihrem Bauchgefühl und fängt an, eigene Ermittlungen anzustellen. Dabei sticht die selbstbewusste, polyamoröse Frau, die lieber ehrlich als höflich ist und öfter mit dem Kopf durch die Wand geht, in ein Wespennest aus Vertrauensbruch, Neid und Gier.

Andrea Weil kennt die Nordsee seit ihrer Kindheit als beliebtes touristisches Ziel.
Für ihren Regionalkrimi hat sie aber extra im Februar 2018 eine Recherchereise nach Dagebüll unternommen und eine Ferienwohnung auf einem Isländer-Ponyhof direkt hinter dem Deich gebucht, um möglichst authentisch die Umgebung, mögliche Tatorte und Tagesabläufe der Menschen beschreiben zu können. Sie suchte gezielt das Gespräch mit den „gar nicht so maulfaulen Nordlichtern“, wie sie sagt, und kehrte zurück „mit dem Kopf voller Bilder und Ideen“. Ein Probeabo des „Nordfriesland Tageblatts“ half, sich weiter in die Lokalpolitik oder die aktuelle Tourismusentwicklung einzufühlen.

Den Leser erwarte also im Roman „Salz auf den Lippen und Schnee am Deich“.
Natürlich „Schimmelreiter-Flair ohne Schullektüren-Druck, hoffentlich mit viel Spaß.“ Zum Beispiel bei der eigenwilligen Beschreibung eines Rundgangs zweier Freundinnen durch das Theodor-Storm-Museum in Husum.

Andrea Weil, Lektorin, Journalistin und Autorin, ist inzwischen im sächsischen Grimma zu Hause.
In ihrem Erstling „No Pflock“ hat sie noch das Vampir-Genre auf die Schippe genommen, mit „Neun Leben, achtzehn Krallen“ Erinnerungen an ‚Tom‘, den Straßenkater ihrer Kindheit, verewigt und mit dem Werwolf-Roman „Menschenwolf“ auf dem neusten Stand der Wolfsforschung nach 20 Jahren ihr Herzensprojekt abgeschlossen. Nach einem Kurzausflug ins Romantische (ein „Love Letter“, in: „Der Mops, der Liebesbote spielte“), nun also ein Regionalkrimi aus dem Nordfriesischen. „Sturmflutnacht“ erscheint offiziell seit Mai bei Edel Elements als E-Book, Kauf und Download aber von allen Plattformen der Buchhandlungen möglich.
 

Andrea Weil auf Recherchereise am Strand der Nordseeinsel Föhr Foto: Privat

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