30.06.2020

Wir arbeiten mit Hochdruck daran, nach den Sommerferien zum Regelbetrieb zurückkehren zu können

Kultusminister Lorz zu Besuch an der Anne-Frank-Schule

Foto: HKM

Nachdem sich Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz bereits in der vergangenen Woche bei einem Schulbesuch über die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts an den Grundschulen informiert hatte, tauschte er sich heute mit Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften, Schulleitung und Elternvertretern der Anne-Frank-Schule Frankfurt, einer Realschule im Stadtteil Dornbusch, über ihre Erfahrungen der vergangenen Wochen und Monaten aus.

Lorz ist optimistisch für die Zeit nach den Ferien
„Bei unserem ersten Öffnungsschritt Ende April stand die Vorbereitung der Abschlussjahrgänge auf ihre Prüfungen im Vordergrund, und seit dem 18. Mai haben wieder alle Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I die Möglichkeit, zumindest an einzelnen Tagen am Präsenzunterricht teilzunehmen“, erklärte der Minister. Dadurch sei es auf dem Weg zur Schule, auf dem Pausenhof und auch im Schulgebäude wieder merklich voller geworden. „Und doch ist es unseren Schulen gelungen, die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler, der Lehrkräfte und des weiteren Personals zu jedem Zeitpunkt sicherzustellen. Das stimmt mich optimistisch für die Zeit nach den Ferien. Für ihr Engagement danke ich allen Beteiligten sehr.“

Es werden individuelle Förderkonzepte erforderlich sein
Bei einem Rundgang durch die Schule informierte Schulleiterin Nicola Gudat den Minister über die spezifischen Maßnahmen zur Einhaltung der Abstands- und Hygienevorgaben und schilderte ihre Erfahrungen bei der Organisation des Schulbetriebs: „Die Zeit des Distanzunterrichts hat uns noch einmal darin bestätigt, wie bedeutsam jede einzelne Lehrkraft als Bezugsperson für unsere Schülerinnen und Schüler ist“, so Gudat. „Im kommenden Schuljahr werden individuelle Förderkonzepte erforderlich sein, damit aus der aktuellen Situation keine Bildungsbenachteiligung erwächst.“ Zudem sei eine zeitgemäße digitale Ausstattung der Schulen mit entsprechendem IT-Support und Fortbildungsangeboten für die Begleitung des Präsenzunterrichts und zur individuellen Förderung unerlässlich.

Planungen für das neue Schuljahr laufen auf Hochtouren
Bei einem Unterrichtsbesuch und im Gespräch mit Eltern sammelte der Minister weitere wichtige Eindrücke. „Wir nehmen die Anregungen der Praktiker vor Ort sehr ernst und lassen sie in unsere Planungen für das neue Schuljahr einfließen“, erläuterte Lorz. Aktuell erarbeite eine Konzeptgruppe aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Kultusministeriums gemeinsam mit Schulleitungen aus allen Regionen Hessens ein Konzept, wie Schule und Unterricht nach den Sommerferien organisiert werden können.

Ziel ist die Rückkehr zum Regelbetrieb
„Unser Ziel ist die Rückkehr zum Regelbetrieb und zwar – soweit es die Entwicklung der Infektionslage zulässt – schon ab dem ersten Schultag. Darauf haben sich in dieser Woche die Ministerpräsidenten der Länder und auch die Kultusministerkonferenz verständigt.“ Klar sei aber auch, dass es gerade an den weiterführenden Schulen, wo die Schülerinnen und Schüler älter und dementsprechend affiner im Umgang mit digitalen Hilfsmitteln seien, immer wieder Phasen geben werde, in denen sich Präsenz- und Distanzunterricht abwechseln. „Im neuen Schuljahr werden unsere Schulen dank unserer Digitalisierungsoffensive deutlich besser als noch zu Beginn der Krise in der Lage sein, den Lernprozess der Schülerinnen und Schüler auch dann aufrechtzuerhalten, wenn die Kinder und Jugendlichen von zu Hause aus lernen.“ Die Zeit bis dahin wolle man nutzen, um Schülerinnen und Schülern aller Schulformen auf freiwilliger Basis in Sommerferiencamps die Möglichkeit zu geben, Unterrichtsinhalte unter Aufsicht von Lehrkräften, sozialpädagogischen Fachkräften oder Lehramtsstudierenden in höheren Semestern nachzuarbeiten, so Lorz. Genauere Informationen hierzu werde es voraussichtlich in der kommenden Woche geben.

Quelle: Hessisches Kultusministerium

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