11.07.2019

Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes

Mit den Tipps der Polizei sicher durch die Urlaubszeit

Foto: Archiv

Die Urlaubszeit hat begonnen, und sicher haben viele bereits geplant, wo sie die „schönsten Wochen des Jahres“ verbringen werden. Egal ob zuhause oder unterwegs – wir wollen, dass Sie sicher durch den Sommer kommen! Lesen Sie, wie Sie Ihr Zuhause in den Ferien vor Einbrechern sichern, was Sie auf der Reise und im Urlaubsdomizil beachten sollten, oder wie Sie sich im Freibad vor Taschendieben schützen können. Hinweisen wollen wir Sie außerdem auf eine Online-Plattform, über die Verdachtsfälle von Kindersextourismus im Ausland gemeldet werden können.

So schützen Sie Ihr Zuhause richtig 
Die Reise ist schon lange gebucht, endlich sind die Koffer gepackt und es kann losgehen. Damit Sie Ihren Urlaub entspannt genießen können, sollten Sie vor der Abreise jedoch daran denken, Haus oder Wohnung zu sichern, um bei der Rückkehr keine unliebsame Überraschung zu erleben. Schon einfache Maßnahmen können helfen: 
- Sorgen Sie dafür, dass Wohnung oder Haus während Ihrer Abwesenheit bewohnt aussehen. 
- Lassen Sie die Rollläden von Nachbarn oder Freunden öffnen und schließen. Bei elektrischen Rollläden können Sie dies meist über eine Zeitsteuerung programmieren. Sollten Sie keine dieser Möglichkeiten haben, lassen Sie die Rollläden offen. 
- Lassen Sie Ihren Briefkasten von Bekannten oder Nachbarn leeren. Bestellen Sie Abonnements während Ihrer Abwesenheit ab. Ein überquellender Briefkasten zeigt, dass Sie im Urlaub sind. 
- Nutzen Sie Zeitschaltuhren mit Beleuchtung und täuschen Sie damit Anwesenheit vor. 
- Sagen Sie Ihren Nachbarn, dass Sie verreisen. Bitten Sie diese auf Ihre Wohnung/Ihr Haus zu achten und verdächtige Wahrnehmungen der Polizei unter 110 zu melden.
- Lassen Sie nicht jeden an Ihren Urlaubsfreuden teilhaben. Auch Einbrecher lesen Posts in den sozialen Netzwerken (Facebook, Twitter etc.), um leerstehende Wohnungen und Häuser ausfindig zu machen.

Sicher unterwegs  
Häufig nutzen Diebe die unbeschwerte Urlaubsstimmung ihrer Opfer aus, um zuzuschlagen. Den besten Schutz bieten Wachsamkeit und eine der jeweiligen Situation angepasste Vorsicht. Zu Ihrer Sicherheit sollten Sie folgende Urlaubsregeln beachten:  
- Tragen Sie auf der Fahrt in Ihren Urlaubsort Ihre Zahlungsmittel, Ausweise und Dokumente direkt am Körper. 
- Lassen Sie Ihre Wertgegenstände nie unbeaufsichtigt liegen. 
- Reduzieren Sie Ihr mitgeführtes Bargeld auf das notwendige Minimum und zeigen Sie anderen möglichst wenig davon. 
- Vorsicht vor Falschgeld: Tauschen Sie fremde Währungen nur in Geldinstituten. 
- Verhalten Sie sich im Gedränge größerer Menschenmengen an Touristenattraktionen, Haltestellen, Bahnhöfen, Flugplätzen sowie in Bussen und Bahnen äußerst vorsichtig. Hier sind Taschendiebe besonders aktiv.

Lassen Sie sich nicht austricksen
Trickdiebe sind auch im Urlaubsort unterwegs. Dabei setzen sie beispielsweise auf Ablenkung, Unaufmerksamkeit oder Ihre Hilfsbereitschaft, um an Ihre Wertsachen zu gelangen. Seien Sie daher immer wachsam und beachten Sie folgende Tipps:
- Behalten Sie Ihr Gepäck immer im Auge. Das gilt besonders für Bahnhöfe, denn Diebe nutzen selbst die geringste Unaufmerksamkeit (z. B. beim Fahrkartenkauf oder bei Telefonaten), um blitzschnell zuzugreifen.
- Seien Sie misstrauisch, wenn Sie auf Parkplätzen auf vermeintliche Schäden an Ihrem Fahrzeug aufmerksam gemacht werden oder Sie jemand bittet, anderen auf Landkarten den Weg zu zeigen. Das können Tricks sein, mit denen Sie und Ihre Begleiter aus dem Fahrzeug gelockt werden sollen, damit Diebe Wertsachen aus dem Wagen stehlen können.
- Fallen Sie nicht auf die „Mitleidsmasche“ herein. Dabei werden Unfälle oder Pannen vorgetäuscht und hilfsbereite Reisende bestohlen oder ausgeraubt. Manche Betrüger stellen sich als Landsleute vor, denen angeblich das gesamte Geld und die Ausweispapiere gestohlen oder geraubt wurden. Diese bitten um Bargeld, damit sie die Rückreise antreten können, mit dem Versprechen, das Geld in Deutschland wieder zurückzuzahlen. Verweisen Sie in solchen Fällen auf die nächstgelegene Deutsche Botschaft oder ein Deutsches Konsulat.

Keine Chance für Taschendiebe 
Taschendiebe sind immer dort aktiv, wo viele Menschen zusammenkommen, zum Beispiel auf Märkten, Flaniermeilen, an vollen Stränden oder im Freibad. Sie arbeiten sehr häufig in Gruppen: Einer lenkt das Opfer ab, der zweite stiehlt die Wertsachen und übergibt sie an einen Dritten, der unerkannt in der Menge verschwindet. So schützen Sie sich vor Taschendieben: 
- Nehmen Sie nur so viel Bargeld mit, wie Sie tatsächlich benötigen. 
- Tragen Sie Geld und Zahlungskarten sowie Papiere und andere Wertgegenstände immer in verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung möglichst dicht am Körper. 
- Tragen Sie Ihre Hand- oder Umhängetasche immer mit der Verschlussseite zum Körper und halten Sie sie stets geschlossen. 
- Lassen Sie Ihre Tasche oder Jacke niemals unbeaufsichtigt. 
- Achten Sie in einem Menschengedränge verstärkt auf Ihre Wertsachen. 
- Wenn mit dem Geldbeutel auch die Zahlungskarte gestohlen wurde, lassen Sie diese sofort unter der Sperrnotrufnummer 116 116 sperren. Das können Sie auch aus dem Urlaub im Ausland unter der Vorwahl +49 für Deutschland tun. 
- Nutzen Sie im Freibad die ausgewiesenen Wertfächer, um Ihre Wertgegenstände sicher einzuschließen.

Auch im Urlaub: Kinder vor Missbrauch schützen! 
Armut zwingt in vielen Ländern Minderjährige dazu, ihre Körper zu verkaufen - nicht nur in fernen exotischen, sondern auch in europäischen Ländern. Kindersextouristen nutzen dies aus, zudem fühlen sie sich durch die Anonymität im Ausland geschützt. Doch Kindesmissbrauch ist eine Straftat, überall auf der Welt. Und: Die Täter können für im Ausland begangene Sexualstraftaten auch in Deutschland bestraft werden. Deshalb ist es – auch im Ausland – wichtig, verdächtige Vorfälle zu melden, zum Beispiel, wenn Erwachsene Kinder bedrängen oder begrapschen: am Strand, an der Bar oder auf der Straße.
Auf der Website www.nicht-wegsehen.net können weltweit in deutscher Sprache solche Vorfälle gemeldet werden.

 

Quelle: Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes


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