07.04.2021

Lebensmittelpreisanstiege von bis zu 61 %

Schreckgespenst Inflation

Gemäß der Infografik lag die Geldmenge M3 in der Eurozone im Dezember bei 14,5 Billionen Euro Foto:Block-Builders

Google-Suchvolumen für Begriff "Inflation" Anfang März auf 5-Jahres-Hoch
Zeitgleich steigt Interesse an Gold und Bitcoin

Geldmenge im Euro-Raum seit 1997 mit Anstieg von 245 %
Auch die Suchbegriffspaare „Inflation Bitcoin“ und „Inflation Gold“ erreichen neue Höchstwerte bei der Google-Suche. Beide Assets gelten als Schutz vor einem Kaufkraftverlust, nicht zuletzt aufgrund der Limitierung der Güter.

Preisanstiege: Sojabohnen binnen eines Jahres bis zu 61 % teurer
Die  Preise zogen zuletzt mitunter beträchtlich an. So sind Sojabohnen dieser Tage 61 Prozent teurer, als noch vor einem Jahr. Zudem kommt es zu einer Verteuerung bei diversen Dienstleistungen. Beispiel Friseur: einzelne Salons erhöhten die Preise nach Wiedereröffnung Anfang März um bis zu 31,3 Prozent.

Inflationsrate im Februar bei 1,3 %, im Dezember waren es noch Minus 0,3 %
Die Inflationsrate in Deutschland lag im Februar bei 1,3 Prozent. Im Januar lag diese noch bei einem Prozent, im Dezember waren es hingegen Minus 0,3 Prozent. Zahlreichen Marktexperten zufolge könnte die Inflationsrate jedoch bereits in Bälde bei 2 bis 3 Prozent liegen.

Hohe Geldmengen in den Umlauf
Die Notenbanken brachten im Angesicht der Pandemie hohe Geldmengen in den Umlauf – ein Faktor, der Inflations-Szenarien wahrscheinlicher macht, so das Narrativ einiger Marktbeobachter. Gemäß der Infografik lag die Geldmenge M3 in der Eurozone im Dezember bei 14,5 Billionen Euro – im Vorjahr waren es lediglich 13 Billionen Euro. Seit dem Jahr 1997 stieg die Geldmenge um 245 Prozent.

Quelle: Block-Builders

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