30.05.2024

Landrat Köberle übergibt Förderbescheid

Sechs Vereine aus Weilburg unterstützt

Übergabe der Förderbescheide am Rathaus in Weilburg (von links): Holger Redling, der Weilburger Bürgermeister Dr. Johannes Hanisch, Hartmut Bördner, Christine Zips, Sven Blanarsch, Landrat Michael Köberle, Wolfgang Käsdorf und Dominik Krombach. Foto: Landkreis Limburg-Weilburg

Landrat Michael Köberle hat dem Weilburger Bürgermeister Dr. Johannes Hanisch einen Förderbescheid aus der Säule E des Zukunftsfonds übergeben. Mit 11.667 Euro unterstützt der Landkreis Limburg-Weilburg sechs Vereine aus Weilburg.

Gesamtfördersumme in Höhe von 11.667 Euro
„Der Kreisausschuss hat die Auszahlung der Zuschüsse aus der Säule E des Zukunftsfonds an die Vereine für das Jahr 2023 beschlossen. Für die Stadt Weilburg ergibt sich eine Gesamtfördersumme in Höhe von 11.667 Euro.

Folgende Vereine unterstützt:
Bedacht werden die Theatergemeinde Weilburg für Scheinwerfer im Hinblick auf das Bühnenlicht, der Verein Pro Polizei Weilburg zu Gunsten von Sicherheitsüberwürfen für Grundschul- und Kitakinder, das Funktionsmodellbau-Team Weilburg hinsichtlich der Einrichtung einer Fläche und für Modellfahrzeuge speziell für die Jugendarbeit, der TSV Hirschhausen für die Wiederherstellung des Sportplatzes im Rahmen der Unfallverhütung, die Freiwillige Feuerwehr Weilburg zu Gunsten von Doppelspinden für die Jugendfeuerwehr und der Verein KIZ Kubach Reparatur Café hinsichtlich eines abschließbaren Schranks für Elektrowerkzeuge“, erläuterte Landrat Köberle.

Wichtige Arbeit für unsere Gesellschaft
„Es freut mich sehr, dass wir vielen Weilburger Vereinen mit der Förderung des Landkreises für ihre Arbeit eine finanzielle Unterstützung zukommen lassen können. Sie alle leisten eine wichtige Arbeit für unsere Gesellschaft. Mein Dank gilt Landrat Michael Köberle und den Kreisgremien für die Förderung“, sagte Dr. Johannes Hanisch.

Zukunftsfonds Limburg-Weilburg – Stark und Innovativ – 
Auf Initiative von Landrat Michael Köberle hat der Kreistag die Einrichtung des Zukunftsfonds Limburg-Weilburg – Stark und Innovativ – beschlossen. Ziel des Fonds ist die Stärkung der ländlichen Regionen des Landkreises Limburg-Weilburg im Hinblick auf Infrastruktur und Mobilität, insbesondere für ältere Menschen. Hierzu zählen auch die Förderung und Ausbildung im kommunalen Brandschutz sowie der in den Fokus rückende Klimaschutz. Der Fonds besteht aus insgesamt fünf Säulen. Säule A beschäftigt sich mit preisgünstigem Wohnraum und setzt auf das von 2017 bis 2020 laufende Programm des Landkreises zur Errichtung von preisgünstigem Wohnungsbau mit 1,2 Millionen Euro pro Jahr – also 4,8 Millionen Euro insgesamt – auf. Danach wurde für die Säule A jährlich eine Million Euro im Haushalt eingestellt. In Säule B wird die kommunale Infrastruktur, unter anderem Sammeltaxi, Radverkehrsnetze, Breitband, Revitalisierung von Ortskernen, Sanierung von Bausubstanzen, ortsbildgerechte gestalterische Maßnahmen und soziale Einrichtungen (Kinderbetreuung etc.), mit jährlich 1,9 Millionen Euro gefördert. 135.000 Euro stehen für Säule C bereit, womit der kommunale Brandschutz unterstützt werden soll. 300.000 Euro stehen ferner in Säule D für den kommunalen Klimaschutz und entsprechende Nachhaltigkeitsprojekte zur Verfügung. Die zusätzlich aufgelegte Säule E zur Förderung der Vereine wurde ausgestattet mit 1,75 Millionen Euro.

 

Quelle: Landkreis Limburg-Weilburg (jk)

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Janosch
Rosenhang Museum | So, 9.6.2024 bis So, 7.7.2024 23:59 Uhr

Am 11. März 1931 wurde Horst Eckert, alias Janosch, in Zabrze, dem damaligen Hindenburg (Oberschlesien), geboren. Er lebt und arbeitet heute auf der Insel Teneriffa, Spanien.

Einer der bedeutendsten Kinderbuchautoren
Janosch ist einer der bedeutendsten Kinderbuchautoren und -illustratoren des 20. Jahrhunderts. Kein deutscher Schriftsteller und Illustrator haben Kinder und heutige Erwachsene so geprägt wie Janosch mit seinen Geschichten „Oh, wie schön ist Panama“ oder „Post für den Tiger“.

Lebenslauf
Er wuchs die ersten drei Jahre bei den Großeltern in einer Bergarbeitersiedlung auf. Sein Vater war ein ungelernter Hüttenarbeiter und Kleinhändler. An seine Schulzeit, an seine gesamte Kindheit überhaupt mag Janosch nicht gerne erinnert werden. Sie sei sein größtes Unglück gewesen, sagt er. „Ich fing mit 13 an, in einer Schlosserei und Schmiede zu arbeiten, meine beste und allerwichtigste Zeit im Leben, denn man brachte mir den Satz bei: Es gibt nichts, was nicht geht.“

Nach einem Aufenthalt in Paris zog Janosch 1953 nach München.
Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste unter anderem bei Ernst Geitlinger, musste sein Kunststudium aber wegen „mangelnder Begabung“ nach einigen Probesemestern abbrechen. Anschließende arbeitete er als freischaffender Künstler.

1956 begann seine schriftstellerische Tätigkeit im Feuilleton.
Ein Freund riet ihm, aus seinen Zeich- nungen ein Kinderbuch zu machen und sein Verleger Georg Lentz, sich „Janosch“ zu nennen. 1960 erschien das erste Kinderbuch mit dem Titel „Die Geschichte von Valek dem Pferd“, 1970 der erste Roman „Cholonek oder Der liebe Gott aus Lehm“.

Seine Werke wurden in mehr als 30 Sprachen übersetzt
Anfang der 1980er Jahre wurden Tiger und Bär (und natürlich die Tigerente) seine wichtigsten Figuren. Mit über 150 Büchern, zahlreichen Illustrationen und Filmen wurde Janosch in ganz Deutschland bekannt. Inzwischen sind seine Werke in mehr als 30 Sprachen übersetzt. 1985 und 1989 wurden seine Geschichten als „Janoschs Traumstunde“ fürs Fernsehen produziert.

Bundsverdienstkreuz
Seine Zeichnungen, Illustrationen und Geschichten wurden durch zahlreiche Preise ausgezeichnet. Er erhielt er unter anderem den Literaturpreis der Stadt München, den Jugendbuchpreis, den Andreas Gryphius Preis, den Prix Danube sowie den Kulturpreis Schlesien des Landes Niedersachsen. Das Bundsverdienstkreuz hat Janosch 1993 als Anerkennung für sein künstlerisches und literarisches Werk wie für seinen Einsatz für die Völkerverständigung verliehen bekommen.

Unverwechselbarer Zeichen- und Malstil
Janoschs künstlerischer Anspruch war schon in seinen Buchillustrationen stets zu spüren. Sein unverwechselbarer Zeichen- und Malstil kommt aber besonders in seinen Serigraphien und Leinwand- arbeiten zum Tragen. Seine Arbeiten sind voller humorvoller Details, ohne dabei an Kritik an der Gesellschaft im Allgemeinen und der Kirche im Besonderen zu sparen. Sein Farbspektrum reicht weit über den druckbaren Bereich hinaus, was seine Unikate zu besonderen Erlebnissen werden lässt. Ein wichtiges Element auch in seinen bildnerischen Arbeiten ist jedoch die Sprache: Titel, Aus- sprüche und bisweilen ganze Dialoge sind in die Bildkomposition miteingebunden, werden so zu einem Teil des Ganzen. Auch mitten im Raum oder auf einem Schild sind ironische Hinweise auf die Bildthematik ein Stilmittel Janoschs.

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