21.07.2021

Pflanzenbetonte Ernährung:

So gesund ist sie wirklich

Foto: Pixabay

Kaum einer Ernährungsweise wird zurzeit so viel Beachtung geschenkt wie der pflanzenbetonten. Aus gutem Grund, denn pflanzliche Lebensmittel haben die niedrigsten Umweltauswirkungen in Bezug auf Kohlenstoffemissionen, Wasserverbrauch und Landnutzung und sind somit gut für den Planeten.1,2 Doch wie gut ist die Pflanzenkost eigentlich für unseren Körper und was genau ist mit pflanzenbetonter Ernährung gemeint? Das erklären die Expertinnen und Experten von Alpro.

Was bedeutet pflanzenbetonte Ernährung?
Eine pflanzenbetonte Ernährungsweise bedeutet einfach, mehr pflanzliche als tierische Lebensmittel auf den täglichen Speiseplan zu setzen. Zu pflanzlichen Lebensmitteln gehören etwa Obst, Gemüse, Vollkorngetreideprodukten, Hülsenfrüchte, Nüsse und auch pflanzliche Drinks und Milchalternativen, Joghurtalternativen, Kochcrèmes und Desserts. Alexandra Stell, Brand Marketing Managerin DACH bei Alpro, erklärt: „Mit pflanzlichen Produkten lassen sich alle klassischen Speisen wie Aufläufe, Waffeln, Müsli oder Wraps zubereiten und auch ganz neue Geschmackskompositionen kreieren.“ So können beispielsweise der Kokosnussdrink im Kaffee oder das Blumenkohl-„Steak“ zum Abendessen zu überraschenden Lieblingen im Alltag werden.

Pflanzliche Lebensmittel haben die niedrigsten Umweltauswirkungen 
Und davon profitiert auch unser Planet, da pflanzliche Lebensmittel die niedrigsten Umweltauswirkungen in Bezug auf Kohlenstoffemissionen, Wasserverbrauch und Landnutzung haben. Das zeigt zum Beispiel auch die „Planetary Health Diet“, die von 37 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der EAT-Lancet-Kommission im Jahr 2019 entwickelt wurde. Sie ist eine flexitarische Ernährung, die aus einer Vielfalt an pflanzlichen Lebensmitteln und geringen bis moderaten Mengen an tierischen Lebensmitteln besteht. Die Forschenden haben berechnet, dass diese pflanzenbetonte Ernährungsweise sicherstellen kann, dass bis zum Jahr 2050 alle Menschen – bis dahin etwa 10 Milliarden – etwas zu essen haben und es dem Planeten immer noch gut geht. Auch Experten der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) sowie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die Europäische Union mit ihrer „Farm2Fork-Strategie“ stellen die Bedeutung der Förderung pflanzenbetonter Ernährungsweisen heraus.

Wie gesund ist eine pflanzenbetonte Ernährung?
Viele Menschen können von den Inhaltsstoffen der pflanzlichen Lebensmittel profitieren. Dabei kommt es auf die richtige Verwendung an, denn nicht alle pflanzlichen Lebensmittel sind automatisch gesund. Vor allem Fertiggerichte und Snacks wie Chips enthalten viel Fett und Zucker. Wird eine pflanzenbetonte Ernährung jedoch ausgewogen mit frischen Lebensmitteln und selbst zubereiteten Gerichten kombiniert, ist sie tendenziell nährstoffreicher und liefert mehr Ballaststoffe, Vitamine, Mineralstoffe sowie sekundäre Pflanzenstoffe, die der Körper für eine gesunde Lebensweise benötigt. Auch Eiweiß kommt in vielen pflanzlichen Lebensmitteln reichlich vor. Vor allem Hülsenfrüchte wie Erbsen, Bohnen und Linsen oder Sojaprodukte enthalten viele Proteine.

Reich an den „guten“ ungesättigten Fettsäuren
Darüber hinaus sind pflanzliche Lebensmittel zudem meist reich an den „guten“ ungesättigten Fettsäuren und arm an den „schlechten“ gesättigten Fettsäuren. Alexandra Stell erklärt: „Werden gesättigte Fettsäuren durch ungesättigte Fettsäuren in der Ernährung ersetzt, kann dies etwa zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels im Blut beitragen.8 Auch enthalten viele pflanzliche Lebensmittel wenig oder gar keinen Zucker. So kann sich mit einer ausgewogenen pflanzenbetonten Ernährung beispielsweise auch das Risiko für Diabetes, Bluthochdruck oder Herz-Kreislauferkrankungen reduzieren lassen.

Quelle: tts agentur05 GmbH

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