26.08.2020

Flagge zeigen für Europa:

Journal „Europawochen gestalten“ bietet inhaltsreiche Vorschläge

Titelseite Journal: Pauline Stahl engagiert sich für Europa! Foto: Werner Röhrig

Die vom 2.bis 10. Mai geplante, thematisch umfangreiche Europawoche in Weilburg musste aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden. Obwohl Teile dieses Programms in der letzten Oktoberwoche nachgeholt werden sollen, eröffnen die über QR-Codes und Links aufrufbaren Medien und Materialien des Journals besonders für den schulischen Unterricht Möglichkeiten, beim Neustart der Schulen im Schuljahr 2020/21 europäische Themen angemessen zu berücksichtigen.

Auswahl für die Fächer der politischen und historischen Bildung
Das Journal präsentiert dazu eine Auswahl für die Fächer der politischen und historischen Bildung. Weiter können die Projektbeispiele rund um die Lernwerkstatt „Nachbar Deutschland – Ein Mitgliedsstaat der Europäischen Union“ zur Ausgestaltung der Europawoche 2021 genutzt werden.

Auch für die Öffentlichkeit bietet das Journal lesenswerte Inhalte und Informationen.
Das Journal ist eine gemeinsame Initiative von Weilburger Forum e.V. und dem Fernsehsender „Weilburg-TV“ für Oberlahn und Taunus.

Europa, ein Traum von Wenigen – Perspektiven für Viele
Bereits auf der Titelseite des Journals kann über einen QR-Code das Video „Europa, ein Traum von Wenigen – Perspektiven für Viele“ aufgerufen werden.
Staatsministerin Lucia Puttrich, Landrat Michael Köberle und Bürgermeister Dr. Johannes Hanisch unterstreichen in ihren Grußworten die Bedeutung der Europawochen für die Information der Öffentlichkeit und der Schülerinnen und Schüler zum Thema Europa. Christine Zips, Ralph Gorenflo und Werner Röhrig begründen im Vorwort ihr Engagement für die Europawoche.

Wissen über die Europäische Union unzureichend
In der Presseerklärung zum Journal stellen die Herausgeber die Frage, warum den „Feiertagen“ zur europäischen Integration im Vergleich zu den nationalen Feiertagen eine geringere Bedeutung in der Öffentlichkeit zugemessen wird. Dieser Sachverhalt führe dazu, dass insgesamt das Wissen über die Europäische Union unzureichend sei und Vorurteile die öffentliche Diskussion beeinflussten.

Schwerpunktthema: EURe und OPAs KULTUR
Kulturbegegnungen und Kulturaustausch in und mit Europa stehen im Mittelpunkt des Journals.
Medien und Materialien , u.a. zur Lernwerkstatt „Nachbar Deutschland – Ein Mitgliedsstaat der Europäischen Union“ können über QR-Codes bzw. Links aufgerufen werden. Ein Vortragsbeispiel zum Europatag, ein Rollenspiel „Gibt es eine gemeinsame europäische Kultur? und weitere Themenbereiche (Partnerregionen Hessens, Städtepartnerschaften, europäische Institutionen) können ausgewählt werden.

Sieben Stationen der Lernwerkstatt
Zu den sieben Stationen der Lernwerkstatt können jeweils Aufgaben und Hinweise zu Recherchen für die Jahrgangsstufen 7/8, 9/10 und 11 bis 13 aufgerufen werden. Die Materialien werden zweisprachig in deutscher und englischer Sprache präsentiert. Dies soll dazu beitragen, dass beim Austausch mit Partnerschulen auch inhaltliche Recherchen zum Thema Europa gemeinsam bearbeitet werden können. Gleichzeitig soll bilingualer Unterricht gefördert werden.

Themenbereiche
Weiter werden zu den Themenbereichen „Weltethos und der Dialog der Religionen“, „Kulturaustausch Orient-Okzident“ und zum „Globalen Lernen -fairer Handel wichtige Informationen veröffentlicht, die auch für Hausarbeiten von Schülerinnen und Schüler genutzt werden können.

Auch die aktuellen Diskussionen werden berücksichtigt:
Prof. Dr. Sven Simon (MdEP) erörtert das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Geschäftspolitik der Europäischen Zentralbank und Sabine Gorenflo empfiehlt das Ringen um ein Konjunkturprogramm der Europäischen Union kontinuierlich im Politikunterricht zu recherchieren.

 

Gemälde von Judika Dragässer: Europa – Talente besser nutzen! Foto: Werner Röhrig

Präsenz im INTERNET
Da alle Seite des Journals auf dem Webportal www. schulforum-limburg-weilburg aufgerufen werden können, werden auch Aufgabenstellungen für häusliche Ausarbeitungen erleichert. Eigenständige Recherchen zu Jahresarbeiten oder Projektthemen können den regulären Unterricht zu den Themenbereichen Deutschland und Europa ergänzen und vertiefen:
http://www.schulforum-limburg-weilburg.de/
http://www.schulforum-limburg-weilburg.de/europa01.html
http://www.schulforum-limburg-weilburg.de/europa02.html
http://www.schulforum-limburg-weilburg.de/europa03.html
http://www.schulforum-limburg-weilburg.de/quellen.html
Die Seiten des Journals können als PDF-Datei heruntergeladen und ausgedruckt werden!


Bestellmöglichkeiten
Die Sek. I /Sek II Schulen im Lahn-Dill-Kreis und Landkreis Limburg-Weilburg erhalten zum Schuljahresbeginn (Ende August) Belegexemplare. Für die Öffentlichkeit besteht die Möglichkeit einer Bestellung über E-Mail .
Die Herausgabe des Journals war nur möglich, weil die Druckkosten neben Eigenmitteln durch die Förderung aus dem Europaministerium (Europawoche 2020) und der Kreissparkasse Weilburg finanziert werden konnten. Eine Zweitauflage des auf Nachhaltigkeit der Inhalte angelegten Journals ist leider nur über weitere Förderung bzw. anteilige Bezahlung der Druckkosten möglich. (Spendenkonto Weilburger Forum Nr. DE 65 51151919 0000000042 bei der Kreissparkasse Weilburg).

Zusammenfassung
Die Lernwerkstatt wurde unter folgenden Zielsetzungen geplant:
Die bereitgestellten Aufgabenstellungen, Materialien und weiterführenden Informationen sollen dazu beitragen, dass sich die Schüler*innen Wissen über die vorgestellten Sachverhalte zu den Themenbereichen Deutschland und Europa erarbeiten (Sachkompetenz), Die Schüler*innen zu befähigen, Kompetenzen zu erwerben, um Gemeinsamkeiten und Vielfalt der europäischen Kulturentwicklung zu analysieren, sachlich und inhaltsbezogen einzuschätzen und zu bewerten (Urteilskompetenz), dazu beitragen, dass die Schüler*innen folgende Fähigkeiten trainieren: adressatengerechte und sachbezogene Kommunikation, das Verstehen von Fachtexten, Grafiken und Tabellen, den Umgang mit Informationsmedien, angemessene Sprech- und Schreibfähigkeit in der Alltags- und der Fachsprache, das Beherrschen der Regeln der Diskussion, moderne Methoden und Techniken der Präsentation, selbstständige Recherche im Internet nutzen und die Qualität der Suchergebnisse bewerten (Methodenkompetenz), die Schüler*innen sollen die Medien und Materialien als Sachinformationen nutzen, um eine eigene Position zu entwickeln und diese in Erörterungen gegenüber anderen zu vertreten (Handlungskompetenz).

8 Rahmenthemen (insgesamt 56 Bildtafeln)
Die sieben Lernstationen mit jeweils 8 Rahmenthemen (insgesamt 56 Bildtafeln) werden in vier Aufgabenvarianten präsentiert und durch aufrufbare Medien und Materialien konkretisiert:
1. Visualisierung der Einzelthemen durch Bildcollagen und Videofilme, sowie eine kurze Inhaltsbeschreibung zu jeder Bildtafel,
2. Bearbeitung von Fragen und Aufgaben für die 7. und 8. Jahrgangsstufe,
3. Bearbeitung von Fragen und Aufgaben für die 9. und 10. Jahrgangsstufe,
4. Analyse von Texten und Recherchen zu der jeweiligen Bildtafel für die Jahrgangsstufen 11 bis 13,
5. Bearbeitung von Transferaufgaben: Präsentation der jeweiligen Arbeitsergebnisse für alle beteiligten Schüler*innen, z.B.: Erarbeitung eines Briefes an verschiedene Adressaten (vgl. S.19ff, Brief über Deutschland, bzw. eines Vortrags zur Europäischen Kultur (vgl. S. 24) oder Rollenspiels: Historikerkongress zum Thema „Gibt es eine gemeinsame Europäische Kultur“ (vgl. S. 32). (Anm.: Viele Textmaterialien werden in deutscher und englischer Sprache präsentiert, um den Einsatz im bilingualen Unterricht zu ermöglichen und bei Schulbesuchen von Schüler*innen aus den Partnerschulen auch inhaltliche Schwerpunkte gemeinsam bearbeiten zu können.)

Für folgende Themen werden zusätzliche Medien und Materialien dokumentiert:
Projekt: „Du bist Beethoven (vgl. S. 36Weltethos – Religionen im Dialog (vgl. S. 37)
Kulturaustausch zwischen Orient und Okzident (vgl. S.40)
Globales Lernen für die Eine Welt (vgl. S.42).

Die aktuellen Diskussionen werden am Beispiel Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 5. Mai 2020 Staatsanleihekaufprogramm der Europäischen Zentralbank (EZB) (Autor: Prof. Dr. Sven Simon -MdEP - vgl. S. 44) und die aktuellen Politik der EU in der Corona Krise (Aufbauprogramm und Krisenmanagement) (Autorin Sabine Gorenflo - vgl. S. 46) thematisiert.

Quelle: Werner Röhrig

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