02.06.2019

Infodienst Bauen und Finanzieren

Wohnen im Eigenheim – jede Lebensphase neu denken

Foto: LBS

Der Architekturklassiker Bauhaus feiert in diesem Jahr 100-jähriges Jubiläum. Mit der Bauhaus-Gründung 1919 entstand ein ganz neuer Stil, gleichzeitig gewannen Fragen danach, wie wir leben und wohnen wollen, verstärkt an Bedeutung. Sie stellen sich auch heute noch – und wer in seiner eigenen Immobilie wohnt, kann leichter Antworten darauf finden, indem er sein Zuhause an seine individuellen Bedürfnisse anpasst.

Wohnen in jeder Lebensphase
Die Gründung des Bauhauses brachte deutlich mehr als reduzierte Flachdachbauten und Stahlmöbel. Vielmehr brach der neue Stil mit bekannten Traditionen. Er etablierte eine völlig neue Denkweise und Lebenseinstellung. Fragen wie „Wie wollen wir wohnen?“ und „Wie wollen wir leben?“ sind bis heute aktuell. Auch Eigentümern kann es helfen, diese immer wieder für sich zu beantworten. So verändern sich die Ansprüche an das Wohnen mit jeder Lebensphase: Paare wünschen sich großzügige, offene Wohnräume, Familien brauchen Sicherheit und Platz für die Kinder und mit zunehmendem Alter tritt Barrierefreiheit immer mehr in den Fokus. Zugleich beeinflusst das veränderte Wertebewusstsein in der Gesellschaft, welchen Anspruch man an sein Wohnumfeld hat. Nachhaltigkeit liegt im Trend – auch beim Wohnen. Das zeigt ein Ergebnis des TNS Trendindikators 2018: 78 Prozent der Deutschen legen großen Wert auf Energiesparmaßnahmen beim Bauen oder Renovieren.

Wohnbedürfnisse verändern sich
Die meisten Wohnungseigentümer in Deutschland sind zwischen 45 und 55 Jahre alt. Laut einer Umfrage von TNS möchten fast 80 Prozent aller Haus- und Wohnungsbesitzer in ihrem vertrauten Zuhause auch alt werden. Eine Zeitspanne, in der sich Wohnbedürfnisse verändern. „Eigentümer haben Mietern gegenüber einen entscheidenden Vorteil: Sie können ihr Zuhause frei gestalten und ihren Bedürfnissen anpassen – beispielsweise auch fürs Alter barrierefrei modernisieren“, erläutert Joachim Klein von der LBS.

Niedrige Zinsen langfristig sichern
Ob für einen Dachausbau, eine energieeffiziente Solaranlage, ein barrierefreies Bad oder eine moderne Küche – für solche Maßnahmen sollte finanziell vorgesorgt sein. Mit einem Bausparvertrag können sich Eigenheimbesitzer die heutigen niedrigen Zinsen langfristig sichern. „Bausparen ist ein echter Modernisierungs-Motor. Schon mit kleineren, regelmäßigen Beträgen lässt sich eine stattliche Rücklage ansparen. Sobald der Vertrag zuteilungsreif ist, können Bausparer ihr Guthaben und das zinsgünstige Bauspardarlehen nutzen und sich damit ihre Wohnwünsche erfüllen“, sagt Klein.

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Gut zu wissen: Bauhaus – Was ist das?
Gegründet wurde das Staatliche Bauhaus 1919 von Walter Gropius als Kunstschule in Weimar. Seine Intention war es, Kunst und Handwerk zusammenzuführen und die Architektur mit anderen Künsten zu verbinden. Die vom Bauhaus geprägte puristische Architektur und die reduzierten Designs gelten als Vorreiter der Klassischen Moderne. Obwohl die Schule selbst nur 14 Jahre (bis 1933) existierte, beeinflusst die daraus resultierende Haltung – mit Traditionen zu brechen und ein neues, befreites Lebensgefühl zu schaffen – viele Architekten, Designer und Künstler bis heute.

Service: Ein Haus für alle Lebenslagen: Förderungen für Modernisierer
Für den Umbau oder die Modernisierung ihrer eigenen vier Wände können Eigentümer eine Reihe von Förderungen und Zuschüssen in Anspruch nehmen. Die Möglichkeiten auf einen Blick.

Altersgerecht Umbauen mit Wohn-Riester
Der Staat unterstützt mit Wohn-Riester nicht nur den Erwerb von Wohneigentum. Den riestergeförderten Bausparvertrag können Förderberechtigte auch für den altersgerechten Umbau ihres Zuhauses nutzen. Die Voraussetzungen: Die Hälfte der Investitionssumme müssen Eigentümer für Maßnahmen aufwenden, die den DIN-Vorgaben für barrierefreies Bauen entsprechen. Mit dem restlichen Teil der Summe sind ebenfalls Barrieren zu reduzieren, die allerdings nicht die Anforderungen der DIN erfüllen müssen. Darüber hinaus gelten Mindestbeträge: 20.000 Euro müssen investiert werden, wenn die Eigentümer die Immobilie schon länger als drei Jahre besitzen, andernfalls liegt die Untergrenze bei 6.000 Euro. Für Umbaukosten, die mit Wohn-Riester finanziert werden, dürfen keine anderen Förderprogramme genutzt werden.

Förderprogramme der KfW-Bank
Modernisierungsmaßnahmen, die den Wohnkomfort erhöhen und Barrieren reduzieren, fördert die staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mit zinsgünstigen Krediten bis 50.000 Euro je Wohneinheit oder mit einem Investitionszuschuss in Höhe von maximal 6.250 Euro je Wohneinheit. Auch für Immobilienbesitzer, die ihr Haus in Sachen Energieeffizienz auf den neuesten Stand bringen möchten, bietet die KfW verschiedene Möglichkeiten an. Alle Förderprogramme können zudem mit einem Bausparvertrag kombiniert werden.

Steuerliche Begünstigungen nutzen
Handwerkerleistungen, die im Zuge einer Modernisierung anfallen, lassen sich von der Steuer absetzen. 20 Prozent der Arbeitskosten, maximal aber 6.000 Euro pro Jahr, können Immobilienbesitzer in ihrer Steuererklärung geltend machen. Dazu zählen zum Beispiel Maler- und Lackierarbeiten, Reparatur und Austausch von Fenstern und Böden oder der Badezimmer-Umbau. Wichtig ist, dass auf der Rechnung Material- und Arbeitskosten getrennt ausgewiesen werden, da die Kosten für Arbeitsmaterialien nicht absetzbar sind. Modernisierer erhalten so eine Steuererstattung von jährlich bis zu 1.200 Euro.

Tipp: Modernisierungsrechner der LBS
Einen Überblick, welche Finanzierung am besten zu den persönlichen Bedürfnissen passt, gibt der Modernisierungsrechner der Landesbausparkassen unter www.lbs.de/modernisieren. Dort finden Haus- und Wohnungsbesitzer auch weitere Informationen rund um das Thema Modernisierung sowie deren Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten.

Quelle: LBS


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