29.01.2026

Voller Saal bei der Vernissage / Bis zum 20. Februar in Wetzlar

Venedig-Fotoausstellung „Jenseits der Fassade / Oltre la facciata“

Die Besucher bewundern die ausgestellten Fotografien. Foto: A. Riva/DIG

Der Saal der Wetzlarer Phantastischen Bibliothek platzte aus allen Nähten am Freitagnachmittag, 23. Januar 2026, als rund 90 Personen die Vernissage der Fotoausstellung über Venedig „Jenseits der Fassade / Oltre la facciata“ der Fotografin und Literaturübersetzerin Birgit Salzmann besuchten. Die Ausstellungseröffnung fand in Kooperation mit der Deutsch-Italienischen Gesellschaft Mittelhessen e.V. und mit der Unterstützung des Kulturvereins „Il Ponte“ Marburg statt.

Der Leiter und Gründer der Phantastischen Bibliothek Thomas Le Blanc begrüßte das Publikum und betonte die langjährige Freundschaft mit der Künstlerin, die er schon als Studentin als Aushilfe bei einer Veranstaltung in der Phantastischen Bibliothek kennen gelernt hatte. Birgit Salzmann studierte Anglistik, Romanistik, deutsche Sprache und Literatur in Marburg und Paderborn, sie war aber immer mit Italien verbunden, insbesondere mit Venedig, wo sie regelmäßig ein Teil des Jahres verbringt. Als Literaturübersetzerin hat sie eine Vorliebe für Werke mit Venedigbezug; diese Leidenschaft drückt sie auch als Fotografin mit faszinierenden Aufnahmen dieser Stadt aus.

DIG-Vorsitzende Rita Schneider-Cartocci unterstrich ebenfalls die Faszination Venedigs, das während der Vereinsreise ins Veneto im April 2025 auch besichtigt wurde.
Einen sehr inspirierenden Interpretationsschlüssel gab Prof. Dr. Christian Janecke (Hochschule für Gestaltung Offenbach) in seinem einführenden Vortrag, so dass das Publikum die Bilder mit einem anderen Blick noch genießen konnte. Venedig als Ort der romantischen Italiensehnsucht kann heute noch für ein begehendes Museum gehalten werden, das hinter der Fassade auch die negativen Aspekte einer Metropolitanstadt besitzt, wenn man die Innenstadt verlässt. Salzmanns Blick hinter der Fassade ist aber dicht fokussiert und zeigt keine Ernüchterung, sondern das Genrehafte, das Charakteristische. Er ist ein Loblied auf Venedig und seine Vielfalt. Sie nimmt Ausschnitte aus der handwerklichen Arbeit mit besonderer Aufmerksamkeit auf die Farbzusammenstellung auf, stellt Strukturen dar. In ihren Fotos sieht man u.a. gebrauchte Fischernetze, Stoffe, Fäden, bunte Glasstangen, und man erkennt in diesen Stichproben eine Pracht, die typisch venezianisch ist.
Die Einführung wurde mit zwei Musikeinlagen eingerahmt. Sängerin Irene Oberosler, begleitet von Anja Lagerwerf am Klavier, sang vier Arien auf Italienisch von Bellini, Händel, Pergolesi und Paisiello. Die Musikerinnen begeisterten die Besucher.

Die Fotografin Birgit Salzmann bedankte sich bei allen Beteiligten für die Unterstützung und war vom großen Publikum überwältigt.
Die zahlreichen Anwesenden hatten dann Zeit, bei deutsch-italienischen Häppchen, Prosecco und Getränken die Ausstellung zu bewundern, sich auszutauschen und mit der Künstlerin zu sprechen.
Die Fotoausstellung „Jenseits der Fassade / Oltre la facciata“ kann man bis zum 20. Februar 2026 besuchen.

V.l.n.r.: Rita Schneider-Cartocci (DIG-Vorsitzende), zwei Vertreterinnen der Phantastischen Bibliothek Wetzlar, Prof. Dr. Christian Janecke (HfG Offenbach), die Künstlerin Birgit Salzmann, Sängerin Irene Oberosler und Pianistin Anja Lagerwerf. Foto: A. Riva/DIG
Großes Publikum für die Eröffnung der Venedig-Ausstellung „Jenseits der Fassade“ in der Phantastischen Bibliothek Wetzlar. Foto: A. Riva/DIG

Quelle: http://www.dig-mittelhessen.de


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STEFAN MÖNKEMEYER
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Blitzschnell bewegen sich die Finger über die Saiten, entdecken immer neue Harmonien und Melodien, während die Rhythmen fröhlich dahinrollend für wohlige Vibes sorgen. In einer perfekten Verbindung aus virtuosem Gitarrenspiel und eingängigem Songwriting steht Stefan Mönkemeyer für Musik die Menschen berührt. Beeinflusst durch verschiedene Stilistiken spielt er seinen Gitarren- „Fingerstyle" dabei mal einfühlsam-zart, dann wieder bluesig - groovig. Geschmackvolle, filigrane Musik zum Entdecken, Genießen und Wohlfühlen. Mönkemeyer stammt aus einer Musikerfamilie und entdeckte mit 16 Jahren eine Liebe zur Gitarre, die ihn seitdem nicht mehr losgelassen hat - oder umgekehrt. Sein Repertoire umfasst Blues- und Jazz- genauso wie Balladen- und Folkelemente oder eigene Kompositionen gemischt mit Coversongs.

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