24.06.2019

Gymnasium Philippinum Weilburg

Verabschiedung des Abiturjahrgangs 2019

Foto: Andreas Böttig

126 Schülerinnen und Schüler haben in diesem Jahr am Gymnasium Philippinum erfolgreich das Abitur abgelegt. In der Kreissporthalle konnten sie aus der Hand von Schulleiter Stefan Ketter in feierlichem Rahmen das Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife entgegennehmen. Bei einem Notendurchschnitt von 2,41 erzielten Lena Constanze Schmidt, Moritz Weber und Johannes Cieluch das Traumergebnis von 1,0, Ruben Fornfeist folgte dicht dahinter mit einer Durchschnittsnote von 1,1.

„Das Leben ist eine Baustelle“, formulierte Schulleiter Stefan Ketter zu Beginn seiner Begrüßung in Anlehnung an einen Filmtitel aus den 90er Jahren. So sei auch bei den Abiturientinnen und Abiturienten in ihrer Schullaufbahn nicht immer alles „glatt gelaufen“, es musste auch mal „nachgebessert“ werden. Sein Dank für die geleistete Arbeit galt den Tutorinnen und Tutoren Frauke Kafitz, Ulrike Tielesch, Jörg Freihold, Christoph Bickel, Dr. Jörn Schweisgut, Dr. Martin Sobbe und Christoph Trümner, aber auch allen Kolleginnen und Kollegen, die als „Architekten und Bauleiter“ für die „Errichtung des Rohbaus“ (Unterstufe) bis hin zu den „Feinarbeiten in der Oberstufe“ am „Bau des Abiturs“ mitgewirkt haben. Ein besonderes Dankeschön ging an Dr. Holger Fröhlich für die Organisation und Durchführung der Abiturprüfungen in seiner Funktion als Studienleiter.

Vorstandsmitglied Volker Schmidt (ganz rechts) mit den Preisträgern des Fritz Glöckner-Preises der Wilinaburgia – Johannes Cieluch (links, Aufgabenfeld III), daneben Lena Constanze Schmidt (Aufgabenfeld II) und Marie Abel (Aufgabenfeld I) Foto: Gymnasium Philippinum Weilburg

Erfahrungen weit über den Horizont der Schulcurricula hinaus möglich
Jörg Schönwetter würdigte anschließend als Vorsitzender des Schulelternbeirats besonders, dass das Philippinum Schülerinnen und Schülern in Form von zahlreichen außerunterrichtlichen Angeboten die Gelegenheit biete, Erfahrungen weit über den Horizont der Schulcurricula hinaus zu sammeln. „Auch wenn Sie es fürs Erste geschafft haben, geht ihr Lernen nun an anderer Stelle weiter“, so Jörg Schönwetter. Er dankte dem Kollegium aber auch den Eltern als „dritter Säule der Schulgemeinde“. Volker Schmidt als Vertreter der Wilinaburgia gab der Hoffnung Ausdruck, dass das Gymnasium nicht nur zur Ansammlung von Wissen, sondern auch zur Entwicklung einer kritischen Haltung seinen Beitrag geleistet haben möge. „Lasst euch von nichts und niemandem verführen, schon gar nicht von den Algorythmen des digitalen Zeitalters. Eine Ausnahme möge lediglich die Liebe bilden“, lautete sein Ratschlag an den Abiturjahrgang.

Preisverleihungen
Mit der Schulmütze eines Oberprimaners auf dem Kopf, wie in früheren Zeiten am Philippinum üblich, überreichte er den Fritz Glöckner-Preis der Wilinaburgia an Marie Abel (Fachbereich I), Lena Constanze Schmidt (Fachbereich II) und Johannes Cieluch (Fachbereich III). „Der Gymnasialschulverein ist stolz auf Ihre Leistungen und Ihr Verhalten am Gymnasium Philippinum“, formulierte dessen Vorsitzender Christian Riedel und er gab den Schülerinnen und Schülern mit auf den Weg: „Haben Sie immer den Mut, aus der Wahrheit Kraft zu schöpfen und allem offen gegenüberzustehen“. Den Sozialpreis des Vereins für außergewöhnliches Engagement zum Wohle der Schulgemeinde verlieh er an die ehemalige Schulsprecherin Lena Constanze Schmidt. Michael Glotzbach, Vorsitzender des Musikvereins, würdigte dessen Preisträger Fidel Winter als wahres Multitalent. Unter anderem habe er als hervorragender Geiger im Schulorchester als Konzertmeister fungiert und im Bereich Musiktheater bei zahlreichen Aufführungen mitgewirkt.

Die Preisträgerin des Sozialpreises des Gymnasialschulvereins Lena Constanze Schmidt mit dem Ersten Vorsitzenden Christian Riedel Foto: Gymnasium Philippinum Weilburg

„Das System Schule hat bisher unserem Leben Struktur gegeben. Nun gilt es, eine eigene, neue Struktur für das Leben danach zu schaffen“, stellte Christian Kramer in seiner Rede für den Abiturjahrgang fest. Neben positiven Erlebnissen, wie etwa Klassenfahrten, habe er selbst aber auch die Fähigkeit erworben, Gegebenheiten zu akzeptieren, die keine Freude bereiten. Im Namen aller bedankte er sich beim Kollegium aber auch bei allen Eltern für die Unterstützung auf dem Weg zum Abitur. „Lassen Sie sich nicht treiben, wagen Sie Neues“, riet Schulleiter Stefan Ketter dem Jahrgang in Anlehnung an ein Zitat von Gustav Heinemann (1899-1976, „Wer nicht verändern will, wird auch das verlieren, was er bewahren möchte“). Er bedankte sich beim Jahrgang nicht nur für die Initiierung des Projekts „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“, sondern auch für die Mitarbeit bei der Entwicklung des neuen Leitbilds der Schule und nicht zuletzt für das disziplinierte Verhalten in der „Mottowoche“ und beim Abischerz. Auch wenn die nun ehemaligen Schülerinnen und Schüler die Schule in ihrer Zeit am Philippinum überwiegend als Baustelle erlebt hätten, seien damit jedoch auch im Ergebnis deutlich bessere Lernbedingungen verbunden gewesen, von denen auch der Abiturjahrgang 2019 profitiert habe. Dies lasse sich beispielsweise am naturwissenschaftlichen Trakt, an der Mensa, dem eigenen Raum für die Oberstufe oder am neuen Musikgebäude festmachen. Im Anschluss an die Rede des Direktors zeichneten Thorsten Rohde (Aufgabenfeld II) und Carola Gerlach (Aufgabenfeld III) in ihrer Funktion als Fachbereichsleiter eine Reihe von Abiturientinnen und Abiturienten mit besonderen Preisen aus. Der Preis des Verbandes Deutscher Schulgeographen e.V. ging an Nils Althainz und Lina Willig, den Preis der Deutschen Gesellschaft für Philosophie e.V. erhielt Lisa Jost. Im Bereich Mathematik durfte sich Johannes Cieluch über den „DMV-Abiturpreis“ der Deutschen Mathematiker-Vereinigung freuen, während Emily Jil Crosthwaite den „Siemens-Abiturpreis 2019“ erhielt. Dieser ging in den Bereichen Informatik und Physik an Niclas Fiedler beziehungsweise Aaron Herrmann. Mit dem Preis der Gesellschaft Deutscher Chemiker wurden Alma Fiedler, Maya Peußner und Moritz Weber ausgezeichnet, den Preis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft bekamen Raphael Ratz und Matej Micka zuerkannt. Die besonderen Anforderungen für das „MINT-EC-Zertifikat“ haben Sarah Fitzner und Maya Peußner erfüllt. Frauke Kafitz als Mitverantwortliche für die Homepage AG würdigte das Engagement von Johannes Cieluch, Noah Losacker, Christina Diehl und Fabian Paul.

Nach der Aushändigung der Abiturzeugnisse dankte Schulleiter Stefan Ketter abschließend dem Sekretariat und den Schulhausverwaltern für die Vorbereitung der Veranstaltung und nicht zuletzt dem Schulorchester (Leitung Martin Weinbrenner) sowie den Philippinum Harmonists, den Philippinum Voices und dem Kammerensemble (alle Leitung Michael Glotzbach) bestehend aus Lena Constanze Schmidt (Querflöte), Julius Glotzbach (Oboe), Fidel Winter (Geige), Carla Schuld (Cello) und Evelyn Rösner (Klavier) für die beeindruckende musikalische Umrahmung der Veranstaltung.

Quelle: Gymnasium Philippinum Weilburg


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