11.01.2019

Gravierende Schäden an der Ruine

Vorstellung des neuen Daches der Laneburg

Zeichnung Patricia Wolf Foto: Patricia Wolf

Auf der letzten Gemeindevertretersitzung Mitte Dezember stellten die beiden Architekten Matthias Losacker und Patricia Wolf, die gemeinsam an dem Projekt arbeiten, die ersten Ergebnisse und Pläne für ein neues Dach vor.

Gravierende Schäden an der Ruine
Das Gutachten, welches im vergangenen Jahr erstellt wurde, hat aufgedeckt, dass die Sanierungsarbeiten von 1999 bis 2001 leider nicht den erwünschten Erfolg gebracht haben. Das Glasdach konnte das Wasser von oben nicht ausreichend abwehren und auch die aufgetragene Dichtschlämme erfüllte nicht langfristig ihren Zweck. Aus diesem Grund gibt es gravierende Schäden an der Ruine, vor allem an der Mauerkrone und der Oberfläche, so dass dringend Handlungsbedarf besteht.

Die Bau- und Kunstdenkmäler des Lahngebiets Foto: Ferdinand Luthmer (1907)

Exaktes Nachbild der Ruine wurde erstellt
Die Schlossruine wurde komplett vermessen, so dass die Architekten nun anhand dieser Daten ein exaktes Nachbild im Computer erstellen können. Sie sind somit in der Lage, scheibchenweise, ähnlich eines MRT-Bildes, die Burg zu zerlegen. Gerade bei alten Gebäuden sei „rund nicht gleich rund“, so Matthias Losacker. Zusätzlich wurden Luftaufnahmen mit einer Drohne gemacht, anhand dessen ein sogenanntes „Punktwolkenmodell“ erstellt wurde. Mithilfe dieser Daten wurde der IST-Zustand ermittelt. Unter Zuhilfenahme von alten Plänen, Zeichnungen und Stichen haben die beiden Architekten eine historische Grundlagenermittlung erstellt, um zu rekonstruieren, wie das letzte Dach der Laneburg ausgesehen haben könnte. Nach Prüfung aller vorhandenen Unterlagen gehen die Fachleute aktuell davon aus, dass das Dach ein barockes Mansardendach gewesen sein müsste. Die vorhandene Bausubstanz lässt diese Dachform als Einzige zu, ohne zu einem Substanzverlust zu führen. Eine Dacheindeckung in Naturschiefer wäre optimal und entspreche der von früher. Auch die Regenwasserführung war damals klar definiert. Bei der Wiederherstellung des Daches muss eine klare Differenzierung zwischen Alt und Neu geschaffen werden, eine Art Linie oder Bruchkante, die sich auch farblich abheben wird.

Abstimmungen werden mit der Denkmalschutzbehörde getroffen
Die angedachten Maßnahmen werden zu einer optimalen Sicherung des Bestandes führen, weil das Schloss durch das neue Dach von oben dicht sein wird und dies aktuell das vorrangige Ziel ist. Danach könne man sich mit den anderen Details beschäftigen. Alle Maßnahmen werden in enger Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde getroffen. Frank Aulbach, vom Landesamt für Denkmalpflege in Wiesbaden, war bereits zu einer Ortsbesichtigung in Löhnberg. Der Termin war durchaus positiv und Herr Aulbach hat erklärt, dass er die Lösung mit dem Mansardendach mittragen würde.

Arbeiten stehen noch am Anfang
Die Architekten Losacker und Wolf stehen aktuell aber noch am Anfang ihrer Arbeit. Nun muss geprüft werden, wie die Tragkraft der vorhandenen Bausubstanz ist und wie ein möglicher Aufbau aussehen könnte. Dazu wird eine entsprechende „Tragwerksplanung“ von Fachleuten durchgeführt.

Quelle: Gemeinde Löhnberg


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