Veranstaltung

Kammerton 73 im Alten Rathaus

„Mein Leben mit Mozart“ von Eric Emanuel Schmitt

Kammerton im Alten Rathaus in Weilburg | Freitag, 15.2.2019
Roland Seidl Foto: Roland Seidl (privat)

Eric Emanuel Schmitt, der 1960 geborene französische Schriftsteller und Philosoph schreibt Briefe an Mozart ins Jenseits. Seine Briefe sind eine Liebeserklärung an Mozart, eine Hommage an seine Musik und Reflexion des Lebens, der Liebe und des Sterbens.

Selbst ausgewählte Interpretationen
Roland Seidl ersetzt die dem Roman als CD beiliegenden Musikstücke größtenteils durch  besondere, selbst ausgewählte Interpretationen, überspielt von Vinyl oder gar Schellack.
Fotos  auf der Leinwand unterstreichen, inspirieren und bisweilen mögen sie auf den ersten Blick irritieren. Um Mozarts wunderbarer Musik auch von technischen Seite zu entsprechen, werden keine üblichen Lautsprecher verwendet. Durch „Mechow-Naturakustik“ werden Instrumente und Stimmen holographisch in den Raum gestellt. Dazu bedarf es keiner großen Lautstärke, den Klängen kann entspannt gelauscht werden.
Literatur, Musik und Fotos sind die Werkzeuge für eine Inszenierung von großer emotionaler Wucht. Die Macht der Worte, berührende Musik und die Eindrücke der Bilder setzen einen bewegenden Kontrapunkt zur actiongeladenen Unterhaltung unserer Zeit.

Kleine Aufführungen erarbeitet
Roland Seidl begann bereits als Schüler in den 60er-Jahren zu fotografieren und verbrachte viele Stunden und Nächte im Fotolabor. Erste Kontakte zur Bühne hatte er durch Beschallungen im Rahmen seiner Arbeit bei BOSE während des Studiums (Physik und Mathematik) in den 70er-Jahren. Seine ersten Veröffentlichungen waren Computerbücher und -programme Ende der 80er-Jahre. In den 90er-Jahren hatte er mit seinen Klassen immer wieder kleine Aufführungen erarbeitet, die dann bei Schulfesten stets gut besucht waren.

Interessant am Rande:
Nach fünfunddreißig Jahren im hessischen Schuldienst fing er nach seiner Pensionierung an, Geige zu lernen und zog nach Dresden, nahm Kontakt zu Hoppes Hoftheater (Rolf Hoppe nannte es „Theaterchen“) auf und arbeitete sich recht schnell in die Technik ein. Interessant am Rande: Das erste Stück, das er dort sah, war von Éric Emmanuel Schmitt: Kleine Eheverbrechen. Nachdem Roland Seidl vor einigen Jahren seinen jüngeren Sohn durch einen
Motorradunfall verlor, schrieb er ein Kinderbuch, das sich mit dem Leben nach dem Tod befasst: Wo ist Alex? 

Eintritt frei.
Nach dem Konzert besteht Gelegenheit zu Gespräch bei Brezel & Wein.



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