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Veranstaltung

Einmal um die Welt und zurück - Kinderkonzert
Untere Orangerie, Schloss Weilburg | So, 23.6.2019 16:00 Uhr

Das Barrios Guitar Quartet zählt zu den renommiertesten Ensembles der klassischen Gitarrenwelt. Mit ihrem einfühlsamen, dynamischen und präzisen Spiel und ihrer schnörkellosen Virtuosität setzen die Musiker neue Maßstäbe für ihr Genre.

In ihrer „Reise um die Welt“ für Kinder ab 5 Jahren nimmt das Barrios Guitar Quartet sein junges Publikum mit auf eine spannende Reise durch ferne Länder und musikalische Welten. Die ausgewählten Musikstücke beleuchten viele Facetten der Musik, von flotten, tänzerischen Sätzen bis zu ruhigen meditativen Klängen. Die Gitarristen schlüpfen immer wieder in unterschiedliche Rollen, beziehen die jungen Zuschauer aktiv ins Geschehen mit ein, vermitteln altersgerecht Freude und Genuss an hochwertiger „handgemachter“ Musik. Die kleinen Zuschauer lernen bei diesem Konzert auf kurzweilige Art und Weise kleine und große Gitarren, ungewöhnliche Spieltechniken und grundlegende Elemente der Musik kennen.

Karten und Informationen: www.weilburger-schlosskonzerte.de

(Angaben ohne Gewähr, Änderungen vorbehalten.)

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4. Kreisfeuerwehrmusikfest in Oberbrechen
15.06.2019 | 220 Fotos

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Aktuelle Nachricht

Mit beherztem Einsatz das Leben gerettet

Der 1. Juli 2017, ein Samstag, wird allen Beteiligten mit Sicherheit ewig in Erinnerung bleiben. An diesem Tag erlitt Thomas Wolf aus Dietkirchen auf seinem Grundstück einen Herz-Kreislaufstillstand. Glücklicherweise erkannten die Nachbarn Katharina und ihr Ehemann Steffen Junghans die lebensbedrohliche Situation, in der sich Thomas Wolf in diesem Moment befand. Katharina und Steffen Junghans begannen sofort mit der Wiederbelebung von Thomas Wolf.

Darüber hinaus alarmierten sie den Rettungsdienst.
Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes führten sie ununterbrochen eine Herzdruckmassage (Thoraxkompression) durch. Der Rettungsdienst musste mehrmals den Defibrillator einsetzen, da Thomas Wolf einen schweren Hinterwandinfarkt erlitten hatte. Er befand sich in einem sehr kritischen Zustand, sodass ein weiterer Rettungswagen mit LUCAS alarmiert wurde. Für diesen großartigen Einsatz zeichnete Landrat Michael Köberle die Eheleute Katharina und Steffen Junghans nun mit einer Öffentlichen Belobigung aus. „Diese Belobigung verstehe ich auch als Hinweis und insbesondere Ermunterung, dass sich die Bürgerinnen und Bürger weiterbilden und auch in Ausnahmesituationen helfen“, betonte Landrat Köberle.

Keine neurologischen Schäden davongetragen
LUCAS ist im Übrigen ein mechanisches Thoraxkompressionsgerät, das die Sanitäter dabei unterstützt, effektive und kontinuierliche Thoraxkompressionen bei Patienten mit Herzstillstand aufrechtzuerhalten. Durch die Verwendung von LUCAS können sich die Retter auf andere lebensrettende Maßnahmen konzentrieren. Nach etwa 30 Minuten brachte der Rettungsdienst Thomas Wolf ins Limburger St. Vincenz-Krankenhaus. Beim Eintreffen im Krankenhaus war sein Zustand weiterhin lebensbedrohlich und er wurde ein weiteres Mal defibrilliert. Erst gegen Abend war sein Kreislauf stabil und er wurde in ein künstliches Koma versetzt. Durch schwere Schäden am Herz und einigen Vorerkrankungen erlitt Thomas Wolf Multiorganversagen. Nach zwei Wochen im Koma war er körperlich zwar schwach, hatte aber keine neurologischen Schäden davongetragen. Am 10. August 2017 kam er für sechs Wochen in eine Rehaklinik.

Dank für ihren großartigen Einsatz
„Ohne das beherzte Eingreifen von Katharina und Steffen Junghans hätte Thomas Wolf diesen Infarkt wohl nicht überlebt. Schon nach zwei bis vier Minuten muss man mit schwersten neurologischen Schäden rechnen, wenn keine Wiederbelebungsmaßnahmen durchgeführt werden. Ich danke vor diesem Hintergrund dem Ehepaar Junghans sehr für diesen großartigen Einsatz, ich danke aber auch Harald Freitag, dem Schwager von Thomas Wolf und langjährigen Einsatzsachbearbeiter auf unserer Zentralen Rettungsleitstelle, für die Anregung der Öffentlichen Belobigung, die ich Ihnen im Namen unseres Ministerpräsidenten Volker Bouffier gerne überreichen möchte“, so Landrat Michael Köberle im Kreishaus in Limburg.