Veranstaltung

Kräuterführungen mit Otto von Brunfels

Marktplatz Braunfels | Samstag, 14.7.2018 ab 15:00 Uhr

Wolfgang Gerster erklärt allen nteressierten die heimische Pflanzen und Kräuter am Wegesrand. Am Samstag, 14.07.2018 lädt der Medicus, Botaniker und Theologe Otto von Brunfels alias Wolfgang Gerster zur Führung auf den Kräuterpfad ein.

Zahlreiche Tafeln entlang des Braunfelser Kräuterpfades erläutern die Vielfalt der heimischen Kräuter und geben einen Einblick in das naturwissenschaftliche Denken im frühen und mittleren 16. Jahrhundert. Die Aufstellung der Tafeln variiert je nach Entwicklung der Pflanzenwelt im Jahresverlauf. Daher lohnt es sich, den Pfad zu verschiedenen Zeiten im Jahr zu besuchen - es gibt immer etwas Neues zu entdecken! Ergänzt werden die Informationen auf den Tafeln durch die anschaulichen Ausführungen von Wolfgang Gerster, einem profunden Kenner der heimischen Pflanzenwelt.

Treffpunkt ist jeweils um 15 Uhr am Rondell auf dem Marktplatz. Die Führung dauert ca. 1 Stunde. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Veranstalter: Braunfelser Kur GmbH
Eintritt: frei


Bildergalerie

Flohmarkt und Residenzmarkt
14.10.2018 | 45 Fotos

Im Gespräch

Wichtig sind die Menschen

Der Fachkräftebedarf wird gewöhnlich statistisch erhoben. Im Rahmen der Aktionswoche Fachkräftesicherung schaute Dr. Bettina Wolf, Geschäftsführerin Operativ der Regionaldirektion Hessen, hinter die Kulissen. Neben der Analyse von Zahlen und Fakten ging es um einen Blick in den Arbeitstag der Pflegenden und der betreuten Menschen.

Altenpflege
Dass es besonders in der Altenpflege neben einer guten Versorgung auf das Miteinander ankommt, ist Marianne S., Bewohnerin des Altenhilfezentrums Victor-Gollancz-Haus in Frankfurt am Main, besonders wichtig klarzustellen. „Die Beziehung von Mensch zu Mensch wird hier gelebt. Es ist nicht selbstverständlich, dass so viel persönliche Zuneigung gegeben wird“, betont die Seniorin im Gespräch mit Dr. Bettina Wolf.

Fachkräfte besonders dringend gesucht
Die Altenpflege ist eine Branche, in der Fachkräfte besonders dringend gesucht werden, denn immer mehr Menschen erreichen ein hohes Alter oder benötigen aus anderen Gründen umfangreiche Unterstützung im täglichen Leben. Auch im Austausch mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird schnell klar, dass in der Altenpflege besondere menschliche Qualitäten gefragt sind. 

Dies geht zu Lasten der Menschen, die eine tägliche Betreuung benötigen
„Eine qualitativ angemessene Betreuung im Alter ist ein Thema, dass uns alle angeht“, betont Dr. Bettina Wolf bei ihrem Besuch. „Es handelt sich um ein reales, aktuelles Thema, mit dem jeder konfrontiert werden kann. Die Rechnung ist einfach: Können Altenpflegeeinrichtungen ihre Stellen nicht besetzen, geht dies zu Lasten der Menschen, die eine tägliche Betreuung benötigen und derer, die in diesem Beruf arbeiten.“

Respektvoller und kultursensibler Umgang mit Bewohnern
Das Altenhilfezentrum Victor-Gollancz-Haus in Sossenheim ist eine Einrichtung des Frankfurter Verbands für Alten- und Behindertenpflege e.V.. Besonderen Wert legt die Einrichtung auf einen respektvollen und kultursensiblen Umgang mit den 123 Bewohnerinnen und Bewohnern. „Wir sind ein multikulturelles Haus“, beschreibt Ute Bychowski, Fachbereichsleitung stationäre und teilstationäre Pflege des Verbandes. „Das gilt für unsere Bewohner genauso wie für unser Personal. Es wird immer schwieriger, neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit entsprechenden Kenntnissen und junge Menschen zu finden. Deshalb gehen wir bei der Suche unterschiedliche Wege. Wir werden unseren Fachkräftebedarf in Zukunft nicht ansatzweise decken können, wenn wir nicht auch Personal aus dem Ausland rekrutieren.“

Abschlussorientierte Qualifizierungen werden gefördert
Diese Problematik ist der Arbeitsmarktexpertin Dr. Wolf wohl bekannt. „Wir arbeiten seit vielen Jahren an diesem Thema. Heute erlebe ich in der Praxis, wie wichtig diese Arbeit ist, wo der Schuh drückt und welche Aktivitäten etwas bewirken können. Allein für den Bereich der Altenpflege förderten die hessischen Arbeitsagenturen im letzten Jahr nahezu 1.100 abschlussorientierte Qualifizierungen. Das waren deutlich mehr als im Vorjahr und machte rund ein Viertel aller geförderten Qualifizierungen mit Abschluss aus. Die Bundesagentur für Arbeit setzt sich aktiv mit gezielten Beratungsangeboten, Aktionen, Jobbörsen und auch mit der Vermittlung ausländischer Arbeitskräfte für die Gewinnung von Fachkräften ein. Die regionalen Arbeitsmarktakteure unterstützen Unternehmen gemeinsam mit Projekten, Netzwerken und Initiativen bei der Mitarbeitersuche.“

Anteil der Frauen lag mit mehr als 80 Prozent
Mehr als 40.000 Menschen gingen im Jahr 2017 in Hessen einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung in der Altenpflege nach. Der Anteil der Frauen lag mit mehr als 80 Prozent deutlich über dem der Männer.

Unter den 1.907 bei den hessischen Arbeitsagenturen im August 2018 gemeldeten offenen Stellen waren 1.080 Stellen auf Fachkräfteniveau.
Die Stellenbesetzung gestaltet sich zunehmend schwierig. Im Schnitt dauerte es 142 Tage, eine freie Fachkraftstelle in der Altenpflege zu besetzen, erläuterte Dr. Bettina Wolf. „Die Aktivitäten der Arbeitsagenturen und Jobcenter sind darauf ausgerichtet, diesen Zeitraum deutlich zu verkürzen, damit wir uns gut um die Menschen kümmern können, die auf Hilfe angewiesen sind. Das gilt natürlich genauso für alle anderen Berufe, in denen es zu Engpässen kommt.“  

Hintergrundinformation  
Unter dem Motto „Menschen in Arbeit – Fachkräfte in den Regionen“ will die bundesweite Aktionswoche zur Fachkräftesicherung vom 17. bis 21. September auf die Bedeutung   aufmerksam machen, die das Thema für die Entwicklung und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen, aber auch für die berufliche Zukunft und die Existenzsicherung der Beschäftigten einnimmt. Organisiert wird sie vom „Innovationsbüro Fachkräfte für die Region“ im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS)

In Hessen finden sich folgende Enpassberufe

  1. Medizin-, Orthopädie- und Rehatechnik (Fachkräfte und Spezialisten)
  2. Klempnerei, Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (Fachkräfte und Spezialisten)
  3. Energietechnik (Fachkräfte)
  4. Gesundheits-, Krankenpflege, Rettungsdienst, Geburtshilfe (Fachkräfte)
  5. Altenpflege (Fachkräfte)
  6. Softwareentwicklung, Programmierung (Spezialisten)
  7. Körperpflege (Friseure) – (Spezialisten)
  8. Fahr- und Sportunterricht (Spezialisten)
  9. Hochbau (Spezialisten)
  10. IT-Systemanalyse, Anwenderberatung, IT-Vertrieb (Experten)

 

Mittagstisch

Freitag (19.10.2018)

Linguini Meeresfrüchte in Tomatensoße

danach Dessert

7,20 €

Aktuelle Nachricht

Fahrrad nach Streifenwagen geworfen

Am Mittwochmorgen hat ein flüchtender Motorrollerfahrer in Limburg ein Fahrrad nach einem Streifenwagen geworfen.

Während der Fahrt ein Fahrrad in einer Hand gehalten
Der Verkehrsteilnehmer war der Streife gegen 04.30 Uhr aufgefallen, da er über die Kreuzung von der Westerwaldstraße in die Dieselstraße fuhr, obwohl die Ampelanlage für ihn rot zeigte. Besonders auffällig war, dass der Fahrer während der Fahrt ein Fahrrad in einer Hand hielt.

Verfolgung des Mannes aufgenommen
Die Beamten nahmen die Verfolgung des Mannes bis in die Siemensstraße auf, ohne dass der Fahrer auf die Anhaltezeichen der Streife reagierte. Ganz im Gegenteil: In der Siemensstraße warf der Mann dann das Fahrrad, bei dem sich um ein schwarzes Mountainbike vom Typ Rockrider der Marke B´Twin handelt, vor den Streifenwagen, so dass das Polizeifahrzeug nicht mehr ausweichen konnte und über das Mountainbike fuhr. Auch konnten die Beamten dem Mann kurze Zeit später nicht mehr folgen, da der Täter mit dem motorisierten Zweirad in Richtung Offheimer Weg flüchtete und dieser Weg durch einen Pfosten für Pkw gesperrt ist. Doch die Streife gab die Fahndung nach dem Flüchtenden nicht auf und fand den Roller wenig später auf dem Parkplatz eines Mehrfamilienhauses in der Straße "In der Schwarzerde".

Zeit keinen festen Wohnsitz
Allerdings fehlte von dem Fahrer jede Spur. Da der Rollerfahrer während der Flucht keinen Helm trug, konnte er aber von der Streife identifiziert werden. Bei diesem soll es sich um einen 26-jährigen Mann handeln, welcher aus Limburg stammt und zur Zeit keinen festen Wohnsitz hat. Der 26-Jährige ist bereits hinreichend, unter anderem wegen Körperverletzungsdelikten und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz, polizeilich bekannt. Auch ist der Täter nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis.

Ob das Fahrrad zuvor entwendet wurde ist nun Gegenstand der Ermittlungen
Ob der Roller sowie das Fahrrad zuvor entwendet wurden, ist nun Gegenstand der Ermittlungen der Limburger Polizei. Der weiße Roller der Marke Piaggio besitzt einen auffälligen, roten Aufkleber mit der Zahl 11. Mögliche Zeugen oder Hinweisgeber, besonders Zeugen, welche in den letzten Tagen Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Roller gemacht haben oder vor kurzem Opfer des Diebstahles eines oben genannten Mountainbikes wurden, werden gebeten, sich bei der Polizei in Limburg unter der Telefonnummer (06431) 9140 - 0 zu melden.