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Eine Auffrischung für langjährige Verkehrsteilnehmer

Wissenswertes zum Straßenverkehr

Bei einem sehr gut besuchten Vortrag informierte Frank Zimmer über wichtige Neuerungen im Straßenverkehr.

Hand aufs Herz: 
Wer vor Jahrzehnten seinen Führerschein gemacht hat, wird sich heute nicht mehr an alle Vorschriften erinnern. Auf die Sprünge half Frank Zimmer mit seinem Vortrag "Wissenswertes zum Straßenverkehr". Frank Zimmer ist Verkehrserzieher der Polizeidirektion Limburg-Weilburg.

In seinen Schulungsprogrammen informiert er Autofahrer, Fußgänger und Fahrradfahrer über Neuerungen im Verkehrsrecht und frischt Bekanntes auf.
Mittlerweile ist das Handy Hauptursache bei Unfällen und nach einem Unfall werden sofort die Daten sicher gestellt, um zu sehen, ob das Handy mit schuld war", sagte Zimmer. Es gäbe Freisprechanlagen, aber für viele Fahrer sei es zu lästig diese zu aktivieren.

Zum Problem würden auch immer mehr Fahrradfahrer, die mit ihren Sporträdern eigentlich nicht am öffentlichen Verkehr teilnehmen dürften.
Viele Radler wüssten auch nicht, das nur Kinder bis zehn Jahre auf dem Gehweg fahren dürften.Bei Radlern gestalte ich sie Kontrolle schwierig, weil ein Personalausweis nicht mitgeführt werden müsse. "Inzwischen gibt es aber ein EC-Karten Lesegerät, mit denen die Polizei die Personalien auslesen kann", sagte Zimmer.

Mindestfahrleistung bei 3000 Kilometer im Jahr
Im Alter würden die Wegstrecken kürzer, jedoch sollte die Mindestfahrleistung bei 3000 Kilometer im Jahr liegen, und zwar nicht nur die Haus- und Hofstraßen, die man kennt. Nur so könne der Autorfahrer andere Schulder und Strecken kennenlernen, weitere Erfahrungen sammeln und anwenden.

Airbag per Sprengstoff gezündet
Kommt es bei niedriger Geschwindigkeit zu einem Aufprall, könne es durchaus passieren, dass der Airbag per Sprengstoff gezündet wird. Das wirkt sich dann so aus, wie wenn sie den Kopf fest auf den Tisch schlagen würden", meinte der Referent. Vor allem werde der Airbag sehr heiß und könne Verbrennungen zweiten bis dritten Grades herbeiführen.

Auch die Straßenschilder, Ampelschaltungen, Bildung einer  Rettungsgasse  u.a. wurden besprochen.




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