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Vortrag Polizeihauptkommissar Heiko Wenzelmann spricht über seinen Job bei der Wasserschutzpolizei

Unterwegs mit der Hessischen Wasserschutzpolizei

Sabine Gorenflo Heinz Wenzelmann (l. stehend) gab interessante Eindrücke in die Arbeit der Wasserschutzpolizei

Tourismus, Wasserleichen und andere Aufgaben  sind Themen dese Vortrags "Unterwegs mit der Wasserschutzpolizei" von Polizeihauptkommissar Heiko Wenzelmann gewesen. Seit 30 Jahren ist Wenzelmann Polizeibeamter, davon ist er elf Jahre auf der Lahn tätig. Der 48 - jährige erzählte, dass er die Hälfte seiner Dienstzeit in Frankfurt in der Rauschgitszene zu tun hatte. Seit 13 Jahren sei er bei der Wasserschutzpolizei.

1945 hätten die amerikanischen Besatzer eine Wasserschutzpolizei eingerichtet. 1947 ist die Zuständigkeit für die Flüsse an die Bundesländer übergegangen und 1950 entstand die Hessische Wasserschutzpolizei (HWSP). Seit damals sei der Betrieb extrem expandiert. Insgesamt arbeiteten 16 000 Beamte, davon 115 Wasserschutzpolizisten. Neben der Schifffahrt sind die Beamten heute auch für die Umwelt- und Naturschutz zuständig. Die HWSP verfügt über vier große Dienststellen und drei Posten, einer davon in Weilburg. Dort arbeiten Heinz Wenzelmann zusammen mit seinem Kolegen Andreas Heinzeroth.

Die Lahn ist 242 Kilometer lang und fließt von der Quelle am Ederkopf bis zur Mündung in Lahnstein. Davon sind 148 km Bundeswasserstraße. Bei Flusskilometer Minus 11,05 in Gießen fängt die Bundeswasserstraße an und endet bei Kilometer 80,72 in Diez, dort endet die hessische Zuständigkeit.

Wenzelmann und sein Kollege verrichten von Ostern bis Oktober diesen Saisondienst. Sie sind zuständig fürGießen, Weilburg, Limburg, für die 22 Schleusen, drei Bootsrutschen in Gießen und WEtzlar und alle Campingplätze, Häfen und Brücken.

1970 habe der Tourismus verstärkt begonnen und es sei ein stetiger Zuwachs zu verzeichnen. Während der Hauptsaison gebe es bis zu 3000 Vermietboote auf der Lahn und ungezählte Privatboote, teilweise seien bis zu 6000 Boote auf der Lahn unterwegs. Dazu gäbe es mehr als 100 Veranstaltungen im Jahr an der Lahn.

 "Der Kampf gegen die Kriminalität ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, der wir uns als Verein Pro Polizei Weilburg e.V. verpflichtet fühlen", sagte die Vorsitzende Christine Zips. die Ziele des Vereins sind unter anderem, die Polizei zu unterstützen, Verhütung von Straftaten, die Bürger dazu anregen, bei Straftaten nicht weg zu schauen und die Förderung der Nachbarschaftshilfe. Erfreulicherweise sei die Mitgliederzahl auf 61 angestiegen.




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