…in Sachen Kunst unterwegs zu „Form und Sicht“

14.04.2022
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BJÖRN VOGEL

FORM UND SICHT - NEUE GEMÄLDE

ist wieder eine bemerkenswerte Ausstellung im Rosenhangmuseum Weilburg.
Komm vorbei und schaut im ATELIER, bei freiem Eintritt.

Lass dich entführen, Lilly

Dauer der Ausstellung 03.-25.04.2022:
Die aktuellen Arbeiten von Björn Vogel basieren auf seiner langzeitigen Erforschung an Mustern, Symbolen, Markierungen und Bewegungen verschiedenster Formen, sowie seiner Erkundung der unterschiedlichen Ursprünge und Entwicklungen unserer Ausdrucksweisen.

Wie diese sich entwickeln und zum Teil verändern Grundformen, Linien die oft Strukturen definieren, die Richtungen und Dimensionen, in denen sich die unterschiedlichsten Elemente präsentieren.

Dies bezieht sich nicht nur auf vom Menschen geschaffene Werke, sondern auch auf Lebensformen, die wir in der Natur finden. Eindrücke, die wir wahrnehmen, die sich in der Bewegung verändern, deren Umfang sich verschiebt.

Das Übertragen von Symbolen, oder Information in eine andere Realität, zum Beispiel das Spielen von Musiknoten, das arbeiten nach einem Rezept, einer Landkarte zu folgen und dann den realen Ort zu erleben, die Programmierung am Computer und das fertige Programm oder programmiert Maschine, spielt in seiner Arbeit eine prägende Rolle. „Dies alles wirkt auf unsere verschiedenen Verständigungsweisen ein, lässt eine Technik funktionieren, bringt Klarheit, führt zu einem anderen Punkt, oder lässt Dinge verschwinden“, so erklärt Björn Vogel die Auswirkungen seiner Arbeit.

Urformen der visuellen menschlichen Kommunikation benutzten oft Bilder, Teile oder ganze Elemente der Grundformen. Das Runensymbol der Sonne *, dass ein + und x vereint, durchwanderte die verschiedensten Bedeutungen, und existiert noch heute als Bestandteil unserer Schrift. Dessen einzelne Elemente, /, <, >, I, -, so wie die Kreisform, und Teile dessen in verschiedenen Winkeln, sind die Bausteine unserer Schriften, da sie die Grundrichtungen einer Markierung in sich vereinen.

Auch in der Zeichnung, im gemalten Bild, in anderen visuellen Künsten formt die Richtung einer Bewegung das Darzustellende. Das Auftragen der Farben kann durch unterschiedliche Formen beim Versuch eines realistischen Abbildes, dem Bild eine persönliche Note geben, und kontrolliert die Stimmung eines Werkes.

Dies sind die Grundideen der Arbeiten und die Gedanken dahinter, mit denen sich Björn Vogel beschäftigt. Die Strukturen isoliere er manchmal auf das wesentlichste, manchmal lässt er ihnen freien Lauf, dadurch entstehen unterschiedliche Dynamiken. Im nächsten Schritt entstehen aus der Abstraktion konkrete Formen, die im Ergebnis zur freien Deutung überlassen werden.

Björn Vogel durchquert die verschiedensten Gebiete der menschlichen Kultur, der Natur, der Antike und der Pflanzenwelt.
(C) Rosenhangmuseum

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Dachdecker-Innung Limburg-Weilburg

Auf Stein 11, 35789 Weilmünster
Telefon: 06472/ 77 22
Fax: 06472/ 85 55
Branchen: Gewerbeverein Gewerbevereine
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Veranstaltung

Käthe Kollwitz (Frankfurt) und die Ausstellung "Wälder" (Bad Homburg)
Städel Museum, Frankfurt | Sa, 25.5.2024 7:45 Uhr bis 17:45 Uhr

Sie gehört zu den berühmtesten deutschen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts: Käthe Kollwitz (1867–1945). Diese Exkursion der Kreisvolkshochschule Limburg-Weilburg nimmt Sie mit ins Frankfurter Städel – Museum, welches Käthe Kollwitz eine umfassende Ausstellung widmet, die sie in ihrer Vielfalt und Mo­dernität vorstellt.

Das Städel – Museum besitzt eine umfangreiche Sammlung ihrer Werke
Kühn wählte sie Druckgrafik und Zeichnung als ihre wesentlichen Medien und fand darin zu einer eigenständigen Bild­sprache von großer Unmi­t­telbarkeit. Aus neuer Perspektive verhandelte sie in ihrer Kunst existenziell menschliche Fragen und wurde darum in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg für viele Haltungen und Themen poli­tisch vereinnahmt. Das Städel – Museum besitzt eine umfangreiche Sammlung ihrer Werke, die nahezu alle Grafiken und viele ihrer Zeichnungen vereint.

Mehr als 110 eindrucksvolle Arbeiten
Die Ausstellung präsentiert aus diesem bemerkenswerten Bestand sowie aus weiteren führenden Museen und Kollwitz-Samm­lungen mehr als 110 eindrucksvolle Arbeiten auf Papier, sowie Plastiken und frühe Gemälde der Künstlerin. Überraschende, unkonventionelle Werke wie „Selbstbildnis mit aufge­stütz­tem Kopf“ (1889/91), für Kollwitz ungewöhnlich malerische Werke wie „Weiblicher Rücken­akt“ (1903) und „Pariser Kellerlokal“ (1904) sowie ausgewählte Skulpturen wie „Turm der Mütter“ (1937/38) werden mit weiteren herausragenden Leihgaben zusammengeführt.

Ent­schei­dung für das Medium Grafik
Die Ausstellung im Städel – Museum macht Kollwitz’ Schaffen in seiner Vielfalt und ein­drück­lichen Qualität anhand verschiedener Kapitel erfahrbar. Im Mittelpunkt steht ihre Ent­schei­dung für das Medium Grafik und für ungewohnte, ebenso existenzielle wie aktuelle Themen. Anhand einzelner Werkgruppen wird ihre einprägsame Bildsprache untersucht, ihre dra­maturgisch zugespitzten Kompositionen und die in ausdrucksstarken Choreografien grup­pierten Körper. Es wird um Kollwitz’ Experimente in Farbe und Form gehen, um den pro­zessualen Charakter ihres Werkes, aber auch um das Spannungsverhältnis von Politik und Ästhetik.

Überblick über die deutsch-deutschen Les­arten der Künstlerin nach 1945
Nicht zuletzt gibt die Ausstellung einen Überblick über die deutsch-deutschen Les­arten der Künstlerin nach 1945, eine ganz besondere Rezeptionsgeschichte, die in Einzel­fällen bis heute nachwirkt.
Auf der Rückfahrt werden wir noch die Ausstellung „Wälder“ im Sinclair Haus in Bad Homburg besuchen. Diese vom Deutschen Romantik Museum, dem Senckenberg Naturmuseum und dem Museum Sinclair Haus in Kooperation entwickelte Ausstellung spannt mit Exponaten aus den Künsten, der Kultur- und Forstge­schichte sowie den Naturwissenschaften das Projekt den Bogen von der Epoche der Ro­man­tik über die Gegenwart bis in die Zukunft. Indem die Romantik die Schönheit des Waldes in den Mittelpunkt rückt und den Zugang zur lebendigen Welt über das Gefühl und die Sinnlich­keit sucht, entwirft sie Mensch-Natur-Verhältnisse neu. Dieses romantische Denken in Zu­sam­menhängen und Wechselwirkungen wurde wegweisend auch für heutige Diskussionen über das Verhältnis des Menschen zur Natur.

Abfahrt des Busses in Weilburg, Busbahnhof 7:45 Uhr bzw. Limburg Busbahnhof, Graupfortstraße 8:15 Uhr.
Rückkehr in Limburg 17:15 Uhr, Weilburg gegen 17:45 Uhr.
Der Preis schließt ein: Fahrt in einem modernen Komfortbus, Einführungsvortrag, Führungen, Eintritte.

Anmeldung bei der Hauptstelle Weilburg, Telefon 06471 2125, Fax 06471 39156 oder E-Mail:

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