10.06.2018

Jugendkrichentag in Weilburg

9. Jugendkirchentag und die Digitalisierung

Foto: Peter Bongard

Was derzeit in alle Talk Shows, Unternehmen und auf politischen Ebenen diskutiert wird, ist beim 9. Jugendkirchentag (JUKT) bereits unaufgeregter Alltag. Die 4000 Jugendlichen haben in Weilburg in der ganzen Innenstadt kostenloses WLAN und die Jugendkirchentags-App sagt ihnen welche Angebote gerade in ihrer Nähe stattfinden.

Digitale Zeitalter auch in Weilburg an der Lahn angebrochen
Wenn die Jugendlichen die Stadt an der Lahn über das  Fronleichnamswochenende bevölkern und belegen, spätestens dann ist das Digitale Zeitalter auch in Weilburg an der Lahn angebrochen. Medienstarter versorgen alle sozialen Kanäle Gregor Meinecke vom Team der 13 Medienstarter erzählt gerade den Fans des JUKT auf Snapchat: „So liebe Freunde des Jugendkirchentages. Ich zeig’ euch jetzt mal gerade, wo wir für euch medial aufgestellt sind. Wir haben eine Facebook-Seite: Good  days and nights. Wir haben eine Website: Good days and nights. Da sind alle Infos drauf, das ganze Programm findet ihr hier.

Wir haben einen Youtube-Kanal:
Da gibt’s witzige Videos für euch rund um den Jugendkirchentag. Wir haben Twitter. Unter Jukt 18 findet ihr uns da. Wir haben Instagram: Auch Jukt18. Und wir posten auch ab und zu was auf der Seite von EKHN.“
Die Digitalisierung ist selbstverständlicher Bestandteil der „good days & nights“. Sie ist vor allem im Alltag integriert und braucht kaum extra Veranstaltungsangebote.


Foto: Peter Bongard


Workshops zu Videoclipdance, die Wut Wand Emojis oder der Segensroboter „blessU2“
Es werden nicht nur alle digitalen Kanäle mit Bildern, Texten und Videos
versorgt, zu den digitalen Angeboten vor Ort gehören auch Workshops zu Videoclipdance, die Wut Wand Emojis oder der Segensroboter „blessU2“.  Jugendkirchentag: Digital und analog Hand in Hand Gepaart wird die für Jugendliche ganz normale digitale Welt selbstverständlich mit jeder Menge   analogem Spaß in Weilburg. Kurz: die vier „good days & nights“ sind also die perfekte Kombination von digitaler und analoger Welt.

Die Jugendlichen nutzen begeistert den persönlichen Austausch von „face“ to „face“ über Glauben, Zweifel und Themen die sie betreffen.
Sie singen und klatschen mit in Jugendgottesdiensten, bei Konzerten und stimmungsvollen Abendgebeten. Die Teilnehmenden stürzen sich förmlich auf die erlebnispädagogischen Angebote, die Körper und Geist herausfordern. Es braucht also keiner Sorge zu haben, dass die Jugendlichen vor lauter Smartphone und Sozialen Medien das „echte Leben“ verpassen. Beeindruckend und besonders auffällig: abends bei den Konzerten, etwa mit Samuel Harfst im Renaissancehof, war so gut wie kein störendes Smartphone-Licht zu von den 1.500 Besuchenden zu sehen. Statt greller Displays konnten die verteilten Knicklichter Atmosphäre verbreiten.

Im digitalen Zeitalter angekommen
Analoge, persönliche Begegnung und echte Erlebnisse sind nicht digital zu
ersetzen. Davon gibt es jede Menge auf dem Jugendkirchentag. Aber das
digitale Zeitalter macht Kommunikation, Absprachen und Orientierung
deutlich leichter und es gehört heute schlichtweg dazu. Digitalisierung hilft
auch menschliche Emotionen und gemeinsame Erlebnisse in Echtzeit
gemeinsam anzuschauen, zu teilen und zu genießen. Nicht nur mit den
Freunden vor Ort.



Quelle: Christian Weise/sd
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