100 Jahre „Kramm Jupp“ - Ein Strassenschild erinnert an den ehemaligen Bürgermeister in Brechen Josef Kramm

20.11.2025
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Reporter Peter Ehrlich
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100 Jahre „Kramm Jupp“ - Ein Strassenschild erinnert an den ehemaligen Bürgermeister in Brechen Josef Kramm

Brechen. Ca. 30 Bauplätze werden derzeit in Oberbrechen in direkter Nachbarschaft zu Sportplatz und Schule erschlossen. Im Neubaugebiet „Mergel“ wird neben einem Neubau eines Seniorenzentrums viel Platz für Familien geschaffen. Am 17.10.2019 hatte die Gemeindevertretung gemäß § 2 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB) die Aufstellung des Bauplanes „Neubaugebiet Mergel“ in dem Ortsteil Oberbrechen beschlossen und am 23.5.2025 war der Spatenstich.

Am 100. Geburtstag von Altbürgermeister Josef Kramm wurde nun das Straßenschild mit seinem Namen der Öffentlichkeit präsentiert. Bürgermeister Josef Kramm, der liebevoll „Kramm Jupp“ genannt wird, war der letzte Bürgermeister aus Oberbrechen und der erste Bürgermeister nach der Gebietsreform, der die Gemeinde Brechen mit allen drei Ortsteilen repräsentierte. Mit 47 Jahren wurde er, seinerzeit Amtmann bei der Stadt Limburg, zum hauptamtlichen Bürgermeister gewählt. Bis Ende 1980 war er im Amt und hat ein bis heute spürbares Erbe und Erinnerungen in der Gemeinde und weit darüber hinaus hinterlassen. Sein Engagement in Sport, Kultur, Musik, Völkerverständigung und Hilfsorganisation war beispiellos. Von der weithin sichtbaren Berger Kirche über freundschaftliche Beziehungen von Courcy (F) – Werschau bis nach Brimont (F) und Oberbrechen bis zum DRK-Vorsitz in Niederbrechen. Er kümmerte sich um aus dem Ort geflohene ehemalige jüdische Bürger, war aktiver Spieler bei der Turn- und Sportgemeinde Oberbrechen, rief bis heute unvergessene Erntedankfeste und die beliebte Hobbyschau in der von ihm mit verantworteten Emstalhalle ins Leben. Sein Bemühen um die Berger Kirche ermöglichte die umfassende Sanierung des über 1000jährigen Gotteshauses mit dem herrlichen Blick auf den Goldenen Grund. Josef Kramm hat Spuren hinterlassen – nicht nur mit dem umfangreichen Archiv an Bildern und zur Geschichte sondern auch in den Herzen der Bürger.

Ihm zu Ehren wurde nun auf Initiative von Bernhard Schmitt und Theo Schönbach die erste Straße im Neubaugebiet „Mergel“ nach ihm benannt – an seinem 100. Geburtstag.

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Grusel im Wildpark: Kürbisspaß und Wolfsgeheul im „Tiergarten Weilburg“
Wildpark "Tiergarten Weilburg" | Sa., 24.10.2026 17:00 Uhr

Wenn die Dämmerung mit den ersten Nebelschwaden über den Tiergarten Weilburg ziehen, wird es spannend: Am Samstag, den 24. Oktober, ab 17:00 Uhr lädt das Wildpark-Team zu einem stimmungsvollen Abend unter dem Motto „Grusel im Wildpark“ ein.

Große und kleine Besucher können beim Kürbis-Schnitzen ihrer Kreativität freien Lauf lassen – ob fröhlich, schaurig oder ganz fantasievoll.
Im Anschluss geht es gemeinsam auf einen besonderen Rundgang in der Dämmerung - zu den Wölfen. Am Wolfsgehege erzählt das Wildpark-Team spannende und geheimnisvolle Geschichten rund um diese faszinierenden Tiere.
Mit etwas Glück begrüßen die „grauen“ Wölfe mit Ihrem Geheul.

Das „Grusel-Kombi- Packet“ >Fackel, Kürbis und Teelicht< ist direkt an der Kasse zum Gesamtpreis von 8,00 € oder aber einzeln
Fackel 3,00 €, Kürbis 5,00 € erhältlich und sorgt für die passende Atmosphäre.
Bitte beachten: Schnitzwerkzeug muss selbst mitgebracht werden.

„Das Erlebnis ist perfekt für Familien, die Lust auf Herbststimmung, Natur und ein kleines bisschen Gänsehaut haben“, sagt das Team des „Tiergarten Weilburg“.

Es gelten die regulären Eintrittspreise:

  • Familienkarte: 22,00 € (Eltern oder Großeltern mit eigenen Kindern/Enkeln)
  • Erwachsene: 8,00 €
  • Kinder: 4,00 € (ab 4 bis einschl. 17 Jahre)
  • Kinder bis einschließlich 3 Jahren frei

Kontakt:
Tiergarten Weilburg
Tiergartenstraße
35781 Weilburg
Telefon 06471 / 626 284
E-Mail:

Selbstverständlich dürfen Sie sich schon am Nachmittag im Park auf den Gruselabend einstimmen und den Wildpark mit seinen Tieren und Baumriesen für sich entdecken. Mit den Inspirationen des Tages geht’s dann später zum Schnitzen.