08.03.2026

Vorstand der Initiative "Alt-Weilburg" wiedergewählt

Jahreshauptversammlung mit Rückblick und anstehenden Projekten

Die ehemalige Karlskirche mit Wehrturm und Landtor. Foto: Hans-Peter Schick

Die Bürgerinitiative „Alt-Weilburg“ hat in ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung jetzt wesentliche Weichen für die Vereinsarbeit gestellt: Vorstandswahl, Berichte und die Aktivitäten 2026 standen im Mittelpunkt der Tagesordnung. Der Vorstand wurde komplett wiedergewählt: Vorsitzender Hans-Peter Schick, 2. Vorsitzende Claudia Würz, Schatzmeister Andreas Stahl sowie die Beisitzer Hartmut Bock, Regina Cymbalak, Robert Cymbalak, Roswitha Dannewitz, Eckhard Müller und Dr. Susanne Prüßner-Feig.

Zu Beginn gedachte die Versammlung den verstorbenen Menschen, die sich besonders um Verein und Altstadt verdient gemacht haben: Dieter Boger, Dr. Wolfgang Günther, Egon Medenbach, Dieter Nobbe, Josef Plahl, Hans Pross, Jochen Rieser und Christine Zips.

Hans-Peter Schick skizzierte dann das Vereinsgeschehen seit November 2024: Neustart des Vereins im November 2024, Aufbau der Vereinsarbeit und neue Schwerpunktsetzung, Herausgabe von vier Ausgaben der Weilburger Blätter in 2025, Herausgabe von zwei Sonderausgaben „Jüdische Spuren in Weilburg“ von Joachim Warlies und „Worte zu Weilburg“ von Hans-Peter Schick, Verleihung des Ortskernpreises 2025, Gespräche mit Bürgermeister und Ortsvorsteher. Insbesondere die Weilburg Blätter mit nunmehr einer Auflage von 400 Exemplaren finden guten Anklang in der Bevölkerung.

Aus den Reihen der Mitglieder gab es aber auch kritische Worte zu einer Immobilie in der Mauerstraße und zum Zustand der barocken Wasserversorgung oberhalb des Kreiskrankenhauses Weilburg.

Den zweiten Teil der Versammlung prägte dann das Jahresprogramm 2026: So gibt die Bürgerinitiative wieder vier Ausgaben der Weilburger Blätter heraus. Weitere Sonderausgaben sind geplant „Weilburg 1945 – Kriegsende und Nachkriegszeit“ sowie „Weilburger Maler“ und „Weilburger Geschichte(n“.

Am Samstag, 15. August, veranstaltet der Verein ein Brückenfest auf der Steinernen Brücke und wird im Sommer auch zu einem offenen Marktplatztisch einladen. Ein Blumenschmuck-Wettbewerb für die Alt- und Innenstadt wird ausgelobt. Auch beteiligt sich die Bürgerinitiative am TAG DES OFFENEN DENKMALS mit einer Stadtführung „Jüdisches Leben in der Altstadt“ und einer offenen Aula des Komödienbaus. Erstmals lädt die Bürgerinitiative am TAG DES FRIEDHOFS, 20. September, auch zu einem Rundgang „Jüdischer Friedhof – Hauptfriedhof – Nassauischer Friedhof – Rund um die Schlosskirche“ ein. Schließlich will der Verein einige Schilder anbringen: Linde von Großherzog Henri von Luxemburg auf dem König-Konrad-Platz, Christian Spielmann am Spielmann-Kulturzentrum, Kirmesplatz und Seniorenresidenz Lindenring; auch wird eine Tafel zum Denkmal Deutsch-Französischer Krieg angebracht sowie zwei Tafeln zur Lahntal- und zur Weiltalbahn.

Quelle: Hans-Peter Schick


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