27.11.2025

Hessen stärkt seine Kommunen

Mehr als 8 Millionen Euro Soforthilfe für den Landkreis Limburg-Weilburg

Anja Greff

Der Landkreis Limburg-Weilburg und seine Städte und Gemeinden erhalten zusammen 8.406.380 Euro Soforthilfe aus dem Nachtragshaushalt des Landes Hessen. Mit insgesamt 300 Millionen Euro unterstützt das Land seine Kommunen schnell, unbürokratisch und ohne Zweckbindung, um sie in der aktuellen wirtschaftlich angespannten Lage zu entlasten.

Die heimischen CDU-Landtagsabgeordneten Christian Wendel und Andreas Hofmeister begrüßen die Unterstützung ausdrücklich.

„Die Mittel des Landes kommen zur richtigen Zeit. Die Haushaltslage vieler Kommunen ist angespannt, gleichzeitig stehen wichtige Investitionen an. Dass die Soforthilfe frei und flexibel eingesetzt werden kann, ist ein starkes Zeichen des Vertrauens in die kommunale Familie“, erklärt Christian Wendel.

Andreas Hofmeister ergänzt: „Unsere Städte und Gemeinden leisten tagtäglich Hervorragendes für die Bürgerinnen und Bürger. Mit der Soforthilfe beweist das Land Hessen Verlässlichkeit und Handlungsbereitschaft – die Unterstützung kommt genau dort an, wo sie jetzt gebraucht wird.“

Die größte Einzelsumme im Landkreis erhält die Kreisstadt Limburg a. d. Lahn mit 1.125.689 Euro, gefolgt von Weilburg mit 422.590 Euro, Bad Camberg mit 367.892 Euro, Hadamar mit 338.504 Euro und vielen weiteren Kommunen des Landkreises. Alle Städte und Gemeinden profitieren nach einem Verteilungsschlüssel von der Soforthilfe.

Hintergrund der Maßnahme ist die aktuelle wirtschaftliche Lage, die zu deutlichen Rückgängen bei den Steuereinnahmen geführt hat und damit sowohl Landes- als auch Kommunalhaushalte belastet. Mit der Soforthilfe verschafft Hessen den Kommunen kurzfristig mehr finanzielle Spielräume, um ihre Aufgaben weiterhin zuverlässig erfüllen zu können. Die Auszahlungen sollen in den kommenden Tagen erfolgen.

Wie viel Soforthilfe erhalten der Landkreis Limburg-Weilburg und seine Kommunen?

3.643.966€ - Landkreis Limburg-Weilburg
141.796€ - Beselich
156.621€ - Brechen
367.892€ - Bad Camberg
231.244€ - Dornburg
59.180€ - Elbtal
207.570€ - Elz
338.504€ - Hadamar
263.787€ - Hünfelden
1.125.689€ - Limburg a. d. Lahn
115.135€ - Löhnberg
139.709€ - Mengerskirchen
81.098€ - Merenberg
252.876€ - Runkel
211.390€ - Selters (Taunus)
164.424€ - Villmar
144.121€ - Waldbrunn (Westerwald)
422.590€ - Weilburg
234.683€ - Weilmünster
104.105€ - Weinbach

Quelle: Hessischer Landtag


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Online | Do., 11.12.2025 9:00 Uhr bis 10:30 Uhr

• Anmeldung bis 9. Dezember erforderlich

Raus aus der „Mental Load Falle“ soll Frauen eine Online-Veranstaltung der Arbeitsagentur Limburg-Wetzlar am Donnerstag, 11. Dezember, 9 bis 10.30 Uhr, führen. "Mental Load" bedeutet "mentale Belastung" und beschreibt die unsichtbare Anstrengung durch das ständige Denken, Planen und Organisieren von Alltagsaufgaben, insbesondere im Haushalt und in der Familie. Diese "Gedankenarbeit" wird meist von Frauen getragen und bleibt oft unerkannt. Referentin Anne Buckler geht es darum, den Teilnehmerinnen „Mental Load“ sichtbar zu machen. Diese erhalten praktische Tipps, wie sie auch ihr Umfeld in die oft nicht wertgeschätzte Familienarbeit einbeziehen können. „Denn Familienmanagement ist eine Gemeinschaftsaufgabe und sollte auch so innerhalb einer Familie verstanden werden“, betont Kristin Walter, Beauftragte für Chancengleichheit der Arbeitsagentur, die diese Veranstaltung organisiert hat. Wer teilnehmen möchte, meldet sich bis 9. Dezember unter Limburg-Wetzlar.BCA@arbeitsagentur.de an und bekommt anschließend den Teilnahmelink.

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