Veranstaltung

Auf den Spuren unserer größten heimischen Katze

Pinselohren, Backenbart und Stummelschwänzchen

Wildpark "Tiergarten Weilburg" | Sonntag, 21.6.2026 14:00 Uhr
Foto: HessenForst, "Tiergarten Weilburg

Am Sonntag, den 21. Juni, dreht sich im Wildpark „Tiergarten Weilburg“ ab 14:00 Uhr alles um den Luchs. Anlässlich des Internationalen Tages des Luchses lädt der Wildpark seine kleinen und großen Besucherinnen und Besucher zu einem abwechslungsreichen Nachmittag rund um die faszinierende Wildkatze ein.

Mit seinen markanten Pinselohren, dem charakteristischen Backenbart und dem kurzen Stummelschwänzchen gehört der Luchs zu den eindrucksvollsten heimischen Wildtieren. Lange Zeit galt er in Deutschland als ausgerottet, inzwischen kehrt die scheue Katze jedoch nach und nach in einige Regionen zurück und steht sinnbildlich für erfolgreichen Natur- und Artenschutz.

Die Gäste erfahren Wissenswertes über Lebensweise, Verhalten und Lebensraum des Luchses. Kleine Mitmachaktionen für Groß und Klein laden dazu ein, die Welt der heimlichen Waldbewohner näher kennenzulernen. Ein besonderer Höhepunkt des Nachmittags ist eine Luchsfütterung, bei der die Besucher die Gelegenheit haben, die elegante Raubkatze aus nächster Nähe zu beobachten.

Neben den Luchsen können selbstverständlich auch die zahlreichen weiteren Bewohner des Wildparks entdeckt werden. Ob Rotwild, Mufflons, Steinböcke, Elche, Bären oder andere heimische Tierarten – der Wildpark bietet Naturerlebnisse für die ganze Familie.

Der Wildpark „Tiergarten Weilburg“ freut sich auf viele interessierte Besucherinnen und Besucher, die gemeinsam die faszinierende Welt unserer größten heimischen Katze entdecken möchten.

Foto: Frank Ihle

Veranstalter: HessenForst
Eintritt: Regulärer Wildpark-Eintritt

Alle Angaben sind ohne Gewähr.


TOP Nachrichten

Mittagstisch (24.06.2026)

Veranstaltung

In bilico
Rosenhang Museum | So., 21.6.2026 bis So., 20.9.2026 23:59 Uhr

Die umfangreiche Ausstellung des Künstlers Giuseppe Donnaloia präsentiert eine Reihe vorwiegend neuer Arbeiten in Malerei, Zeichnung und Skulptur.

Schon der Titel der Ausstellung „In bilco“ verweist auf Donnaloias inhaltlich-motivischen Schwerpunkt im Fokus von Mensch und Natur. Dabei kommen in metaphorischen Nuancen mittels Stil, Technik und Thematik meist Sinngehalte zum Tragen, die im Kontext von sensitiven Schwingungen und gesellschaftlichen Reflexionen angesiedelt sind. Auf dieser Meta-Ebene des existenziell Gestalthaften erzeugt Donnaloia Bilder, Zeichnungen und Skulpturen im Spannungsfeld von Figuration und abstrakter Geste. Neben ausgewählten Exponaten des Bilder-Zyklus „Rigeneratione Naturale“ zeigt auch eine Reihe von neuen Aktzeichnungen Donnaloias elementare Expressivität, die ganz im Zeichen der Reflexion über prekäre Gleichgewichte steht. Seine Bilder beanspruchen nicht selten kontemplative Züge, indem sie das sehnsuchtsvolle Abtauchen in die von Menschen dominierte Gefühlswelt veranschaulichen. Jedoch sind sie gleichermaßen zu lesen als ein sich aufbäumender Kraftakt, der mit den Instrumenten des Künstlers gegen die definitive Machtübernahme maschineller Rationalität ansteuert.

Donnaloia, 1967 in Duisburg geboren, erhielt seine künstlerische Ausbildung in Florenz und Monopoli, bildete sich anschließend in Köln zum Bronzegießer sowie zum Steinmetz und Steinbildhauer aus und lebt und arbeitet heute in Calci bei Pisa. Als Maler, Bildhauer und Restaurator verbindet er traditionelles künstlerisches Handwerk mit einer zeitgenössischen Formensprache. Seine Arbeiten zeichnen sich durch eine intensive Auseinandersetzung mit Material, Struktur und Wahrnehmung aus und bewegen sich zwischen handwerklicher Präzision, bildhauerischer Kraft und malerischer Eigenständigkeit. Seit 2022 lehrt Giuseppe Donnaloia zudem Bildhauerei an der Accademia di Belle Arti di Lecce.

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