Ausstellung "Weilburg und andere Ansichten" von Christian Sämann beim Künstlerforum 24 Weilburg

30.10.2026
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Alles fing an mit einem Farb-Malkasten
Christian Sämann zeigt beim Künstlerforum 24 Weilburg Ansichten von Weilburg und dem Lahntal
Christian Sämann ist ein gutes Beispiel, was ein Geschenk in der Kindheit bewirken kann. Zum fünften Geburtstag bekam er von seiner Oma einen Farb-Malkasten geschenkt. Nun, einige Jahrzehnte später, zeigt er eine große Bandbreite seines Schaffens in den Galerieräumen des Künstlerforum 24 Weilburg. Zur Vernissage hatte der noch junge Verein einmal mehr volles Haus. „Es freut mich, dass Christian Sämann, ein auswärtiger Künstler, der in Ehringshausen lebt und arbeitet, sich zu der Galerie des Künstlerforums 24 Weilburg, hingezogen fühlt und hier für vier Wochen seine heimatlichen Motive ausstellt“, sagte Vorsitzende Christine Fries zur Begrüßung. Es hat sich offenbar auch außerhalb Weilburgs herumgesprochen, dass es mitten in der Weilburger Altstadt eine Galerie mit tollem Ambiente gibt. Christian Sämann hat einen außergewöhnlichen Berufsweg hinter sich. Bei Buderus in Wetzlar absolvierte er zunächst eine Former-Lehre mit Abschluss zum Gießerei-Ingenieur. Nach dem Besuch des Hessenkollegs erhielt er eine Einladung der Hochschule der Bildenden Künste Berlin. „Ich habe eine Mappe meiner Arbeiten zusammengestellt und dort abgegeben“, erzählt er. Der Professor habe dann entschieden: „Die beiden Vorsemester sparen wir uns und steigen gleich richtig ins Studium zum Kunsterzieher ein“. Beim Künstlerforum 24 Weilburg zeigt Christian Sämann nun Zeichnungen und Aquarelle, die sich thematisch mit Weilburg und der näheren Umgebung beschäftigen. In einem Interview stellte Christine Fries den Künstler vor. Seine Arbeiten umfassen die Bereiche Natur, Technik und Architektur. „Besonders faszinieren mich Wasser, Felsen und Architektur“, erzählt Christian Sämann. „Wenn das zusammenkommt, bin ich entzückt“. Genau das ist der Grund, warum es ihn immer wieder nach Weilburg und ins Lahntal zieht. Speziell für die jetzige Ausstellung hat er Stunden und Tage in Weilburg und Umgebung verbracht, um zu zeichnen. Aber auch im Stöffelpark oder der Grube Fortuna hat er viele Stunden zugebracht und gezeichnet. Fotos als Vorlage nehmen kommt für ihn nicht in Frage. Lieber setzt er sich drei, vier oder auch fünf Stunden mit Zeichenblock, Bleistift, Tusche oder Farben vor ein Motiv. „Aber nicht unter 20°Celsius“, betont er. Immer wieder lockt er damit Passanten an, ihm beim Zeichnen über die Schulter zu schauen. Anhand eines noch nicht fertiggestellten Bildes der Weilburger Reithalle erklärt er seine Vorgehensweise. Gerne stiegen dann einige Besucher der Vernissage in einen Dialog mit ihm ein.
Die Ausstellung ist geöffnet bis einschließlich Sonntag, 29. November samstags und sonntags von 14.30 bis 17.30 Uhr. Der Künstler ist dann anwesend.

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Kinderkirche in Weilburg
Helmut-Hild-Haus (Konrad-Adenauer-Str. 5; 35781 Weilburg) | Sa., 7.11.2026 9:30 Uhr bis 12:30 Uhr

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