Treffen von historischen Traditionsschiffen in Leer (Ostfriesland) incl. Hafenrundfahrt

17.08.2025
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andimueller
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15. "Treffen Traditions Schiffe unner'd Rathuustoorn" vom 15. bis 17. August 2025 im Museumshafen Leer.
Liebe Freunde von Traditions-Schiffen, so wie der Wind das Segel der Zeit bewegt, so schnell vergehen ihre Meilen im Gezeitenstrom.
Dieses Treffen inmitten der Altstadt Leer Ostfrieslands erfreut sich großer Beliebtheit in der
nordwestdeutschen Grenzregion und den Niederlanden.
Ein Hauptanliegen dieser Veranstaltung, welche von freiwilligen Mitgliedern organisiert wird, besteht darin, viele traditionelle Schiffe in ihrer baulichen Formgebung sowie einstiger Nutzung den vielen Besuchern im alten Handelshafen zu präsentieren. Das erhält die Zunft am Leben und zeigen unsere Schiffe als fahrende Geschichtsbücher auf dem Wasser.
Um diese lebendige Tradition zu wahren, geben wir uns alle sehr viel Mühe, durch Pflege und finanziellen Einsatz diese alten Schiffe zu unterhalten.
Ein weiteres Anliegen des Schiffstreffens ist es, die freundschaftlichen Kontakte über Grenzen hinaus zu erhalten und neue an Bord zu begrüßen. Seid deshalb herzlich willkommen in unserer schönen ostfriesischen Stadt mit maritimem Flair und dem Charme vergangener Jahrhunderte.
„Schipper Klottje Leer“ e.V.

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Veranstaltung

Theateraufführung „OTTLA – Franz Kafkas Lieblingsschwester“ am 27. Januar 2026 in Weilburg
Stadthalle Weilburg | Di., 27.1.2026 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr

Weilburg. Anlässlich des Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus lädt der Verein Weilburg erinnert e. V. am Dienstag, 27. Januar 2026, um 19:30 Uhr zu einer besonderen Theateraufführung in die Stadthalle Weilburg ein. Gezeigt wird das Stück „OTTLA – Franz Kafkas Lieblingsschwester“, das sich einer bislang wenig bekannten Opferbiografie der Shoah widmet.

Das Theaterstück basiert auf dem gleichnamigen Hörspiel des tschechischen Autors Petr Balajka in der Übersetzung von Werner Imhof und wurde von rimon productions realisiert. Im Mittelpunkt steht das Leben von Ottla David, der jüngsten Schwester des Schriftstellers Franz Kafka. Erzählt werden ihr Leben mit der Familie in Prag, ihre Deportation im Jahr 1942 in das Ghetto Theresienstadt sowie ihr Einsatz als Betreuerin von Kindern im dortigen Waisenhaus.

Eine zentrale Perspektive des Stücks eröffnet die Figur des jüdischen Lagerarztes Felix Hershkovitz, der Theresienstadt überlebt. Nach dem Krieg berichtet er den Töchtern von Ottla von seiner Begegnung mit ihrer Mutter. Grundlage der Inszenierung sind unter anderem erhaltene Briefe Ottlas an ihre beiden Mädchen, die Einblicke in ihre Gedanken, Hoffnungen und Entscheidungen unter den Bedingungen der nationalsozialistischen Verfolgung geben. In diesen Briefen wird die enge emotionale Bindung zu ihren Kindern ebenso sichtbar wie ihre Haltung angesichts der zunehmenden Entrechtung und Gewalt.

Dramatisch verdichtet sich die Handlung, als Ottla sich freiwillig meldet, um einen Transport jüdischer polnischer Kinder zu begleiten – in der Hoffnung, ihnen die Flucht nach Schweden oder in die Schweiz zu ermöglichen. Der Versuch von Felix Hershkovitz, sie davon abzuhalten und damit ihr Leben zu retten, bleibt erfolglos. Nach dem Krieg trifft er in Prag Ottlas Tochter Vera, die vergeblich nach dem Schicksal ihrer Mutter sucht.

Die Inszenierung verknüpft diese biografische Erzählung mit Zitaten und Motiven aus dem Werk Franz Kafkas. Ergänzt wird das Stück durch digitale Kunstzeichnungen zu einer überlieferten Begebenheit aus dem Leben Franz Kafkas und seiner Verlobten Dora Diamant. Diese Bilder werden in fünf Teilen erzählt und stehen auf einer Metaebene in Beziehung zu den Kindern im Waisenhaus von Theresienstadt. Alle drei Schwestern Franz Kafkas wurden in der Shoah ermordet.

Mit der Aufführung nähert sich das Theaterstück der Geschichte der Shoah über individuelle Biografien, familiäre Bindungen und moralische Entscheidungen. Es richtet den Blick auf eine Frau, deren Leben und Handeln exemplarisch für viele vergessene Opfergeschichten stehen, und stellt zugleich die Frage nach Verantwortung, Menschlichkeit und Erinnerungskultur in der Gegenwart.

Die Theateraufführung findet im Rahmen der Gedenkveranstaltungen des Vereins Weilburg erinnert e. V. zum Holocaust-Gedenktag statt. Die Theatervorstellungen 2026 werden durch den Beauftragten der Hessischen Landesregierung für Jüdisches Leben und den Kampf gegen Antisemitismus gefördert.

Termin: Dienstag, 27. Januar 2026, 19:30 Uhr (Einlass ab 19:00 Uhr)
Ort: Stadthalle Weilburg, Langgasse 25, 35781 Weilburg

Weitere Informationen und Tickets unter: https://www.weilburg-erinnert.de/events/theaterauffuehrung-ottla-franz-kafkas-lieblingsschwester-am-27-januar-2026-in-weilburg/