03.02.2026

Auch 2026 sind viele Aktivitäten geplant

Arbeitskreis Historisches Brechen blickt auf arbeitsreiches Jahr zurück

Für langjähriges Engagement im Arbeitskreis wurden Dieter Ehrlich, Werner Kentzia, Manfred Langer, Gregor Beinrucker und Alexander Fischbach von Bürgermeister Frank Groos geehrt (es fehlen Stefan Dreier, Ursula Königstein, Rita Hannappel, Doris Hecker und Joachim Becker). Foto: Ullrich Jung

Zu Beginn eines Jahres lassen die Mitarbeiter*innen des Arbeitskreis Historisches Brechen ihre Veranstaltungen und Aktivitäten des vergangenen Jahres nochmals Revue passieren und zeigen neue und alte Schwerpunkte der geplanten Arbeit für das laufende Jahr auf, das gleichzeitig der 30. Geburtstag des Arbeitskreises ist. Im alten Rathaus in Niederbrechen konnte das OrgaTeam zahlreiche Teilnehmer*innen sowie Bürgermeister Frank Groos begrüßen.

Ullrich Jung rief einige Tätigkeitschwerpunkte des letzten Jahres in Erinnerung, die überwiegend unter dem Motto „150 Jahre Eisenbahn in der Gemeinde“ standen, so z.B. eine Ausstellung mit Rahmenprogramm und digitaler Bilderschau am Bahnhof Niederbrechen und in den Geschäftsräumen von Betten-Günther sowie die Herausgabe eines neuen Heftes 23 der Schriftenreihe Gemeindearchiv Brechen mit dem Titel "150 Jahre Eisenbahngeschichte in Brechen“. Zusammen mit der Feuerwehr Werschau wurde beim 30. Oktoberfest die Ausstelleng "Vom Löscheimer zum Löschgruppenfahrzeug" gezeigt und anlässlich „80 Jahre Kriegsende“ die Ausstellung "Werschau 1930 bis 1960 - Ein Dorf im Wandel der Zeit" mit Informationen, Fotos und Erinnerungen zu Werschau in bewegten Zeiten in der Werschauer Kirche.

Weitere Höhepunkte im abgelaufenen Jahr waren der Vortrag und die  Buchvorstellung "Oberbrechen – Ein Dorf setzt sich mit seiner NS-Vergangenheit auseinander" durch die beiden Autorinnen, Dr. Stefanie Fischer und Dr. Kim Wünschmann mit rund 100 Teilnehmer/innen im Pfarrzentrum Oberbrechen sowie der gemeinsame Besuch von Mitgliedern des Arbeitskreises und der Alters- und Ehrenabteilung der Feuerwehr Werschau des Hessischen Landtags in Wiesbaden auf Einladung des Landtagsabgeordneten Christian Wendel.

Daneben kamen die üblichen Archiv- und Museumsarbeiten sowie Tätigkeiten im Bereich der Familien- und Ahnenforschung, der Heimatforschung oder der Pflege der Homepage nicht zu kurz.

Vor allem die auf der Homepage des Arbeitskreises hinterlegte Rubrik „Bild des Monats“ mit ausgewählten historischen Fotos findet immer wieder großes Interesse. Stand im letzten Jahr das Thema „150 Jahre Eisenbahn in der Gemeinde“ im Vordergrund, ist es in diesem Jahr „Gemeinde Brechen hilft“ (https://www.gemeinde-brechen.de/gemeinde/arbeitskreis-historisches-brechen/bild-des-monats).

Jürgen Scherer stellte den aktuellen Stand der Arbeiten bei der OnlineChronikBrechen vor (https://www.chronik-brechen.de). Hervorgehoben wurde das im vergangenen Jahr notwendige technische Upgrade sowie die Aktualisierung der Datenbankinhalte, so dass nunmehr rund 35.700 Ereignis-Datensätze und rund 500 Themenbeiträge zur Verfügung stehen.

Der Jahresbericht, der weitere interessanten Informationen enthält, ist auf der Homepage des Arbeitskreises hinterlegt und kann dort abgerufen werden (https://www.gemeinde-brechen.de/gemeinde/arbeitskreis-historisches-brechen/informationen-zum-arbeitskreis-historisches-brechen).

Bürgermeister Frank Groos bedankte sich beim Arbeitskreis für die im abgelaufenen Jahr erbrachten Aktivitäten und für das Engagement aller Mitglieder. Für mindestens 25-jähriges Engagement im Arbeitskreis erhielten Stephan Dreier, Dieter Ehrlich, Werner Kentzia, Ursula Königstein und Manfred Langer ein Präsent, Gregor Beinrucker und Alexander Fischbach wurden als Gründungsmitglieder für 30 Jahre Mitarbeit im Arbeitskreis geehrt. Darüber hinaus gehören Rita Hannappel, Doris Hecker und Joachim Becker schon mehr als 25 Jahre zum Arbeitskreis.

Im Mittelpunkt der Aktivitäten im laufenden Jahr stehen die Vorbereitungen und die Durchführung einer Ausstellung zu „Gemeinde Brechen hilft“ – das Thema wird auch in der Rubrik „Bild des Monats“ (https://www.gemeinde-brechen.de/gemeinde/arbeitskreis-historisches-brechen/bild-des-monats) aufgegriffen, verbunden mit entsprechenden Themenbeiträgen in der OnlineChronikBrechen. Anlässlich „125 Jahre Pfarrkirche St. Maximin Niederbrechen“ wird ebenfalls eine Ausstellung vorbereitet.

Die Öffnungszeiten des Heimatmuseums in diesem Jahr sind auf der Homepage des Arbeitskreises veröffentlicht. (https://www.gemeinde-brechen.de/gemeinde/arbeitskreis-historisches-brechen/aktuelles-terminuebersicht).

Ansonsten werden die „üblichen“ Arbeiten und Aktivitäten im Bereich der Heimatforschung, Chronikschreibung, des Akten- und Bildarchivs, der Fortschreibung der OnlineChronikBrechen, der Digitalisierung/EDV, der Ahnen- und Familienforschung usw. fortgeführt.

Neue Mitstreiter/innen sind willkommen, ebenso neue Ideen und Anregungen zur Arbeit und zur Akzeptanzverbesserung, gerne aber auch Kritikpunkte. Ansprechpartner sind:

Niederbrechen: Gregor Beinrucker Tel. 06438 920436
Oberbrechen: Jürgen Scherer Tel. 06483 91060
Werschau: Ullrich Jung Tel. 06438 920888
Museum: Alexander Fischbach 06483 805885

Vertreter des Arbeitskreises Historisches Brechen und der Werschauer Feuerwehr stellen sich beim Besuch des Hessischen Landtags in Wiesbaden gemeinsam mit den beiden Landtagsabgeordneten Christian Wendel und Andreas Hofmeister dem Fotografen. Foto: Gemeindearchiv

Quelle: Arbeitskreis Historisches Brechen


TOP Nachrichten

Veranstaltung

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Die Heimatstube Obertiefenbach ist am Sonntag, dem 8. Februar 2026, von 14:00 bis 16:00 Uhr, geöffnet. Im denkmalgeschützten Kath. Pfarrheim Alte Schule, An der Kirche 12, ist auf einer Fläche von rund 190 qm die seit 27 Jahren immer wieder erweiterte, heimatgeschichtliche Dauerausstellung im Dachgeschoss zu besichtigen.

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Das Heimatarchiv bietet eine Vielzahl an Dokumenten, Fahnen, Fotografien, Büchern, Bildern und Ortsplänen aus dem Leben früherer Generationen. Eine komplette historische Schuhmacherwerkstatt, eine frühere Wohnstube mit Herd, ein Bett mit Strohmatratze, Arbeitsgeräte einer Schreinerei und Zimmerei, eines Dachdeckers und eines Anstreichers finden sich ebenfalls hier sowie viele alte Geräte aus der Landwirtschaft und aus dem Haushalt. Zudem sind Gegenstände aus dem religiösen Leben und historische Ausrüstungsgegenstände der Freiwilligen Feuerwehr ausgestellt. Auch drei frühere Schulbänke sind im Bereich Schule und Lernen zu bewundern. Ein Gebrauchsgegenstand des Museums war bereits Höhepunkt in einer Sendung der Rateshow des hr-fernsehens dings vom dach.

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Regionaltypisch sind auch die Exponate, welche die Arbeiten beim Basaltabbau zeigen, sowie die Gesteine aus der Heimatgemeinde: Basalt, Ton, Quarzit und Eisenstein; zudem eine Güterlore, die sich vor dem Gebäude befindet.

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In heimatkundlichen Sammlungen sind nach Themengebieten wesentliche Presseartikel und Fotografien, darunter Gruppenfotos der Erstkommunion-Jahrgänge ab 1926, für interessierte Besucher einsehbar.

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Die lückenlose Erfassung der Kirmesburschenjahrgänge ab 1947 als Fotodokumentation und auch die dazugehörigen Zeitungsberichte über die Obertiefenbacher Kirmes seit 1950 liegen zur Ansicht für alle Besucher aus.

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Da infolge des Zweiten Weltkriegs das Dorf Obertiefenbach besonders viele Heimatvertriebene aufnahm, die das Dorfbild um die 1950er Jahre mitprägten, ist auch dies in der Heimatstube veranschaulicht.

Geschichte und Darstellungen zum Kloster Beselich

Ebenso sind vielfältige Unterlagen und Darstellungen über das ehemalige Kloster bzw. die Klosterruine Beselich sowie deren Erhaltungsmaßnahmen dokumentiert.

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In einer Urkunde hatten sieben Schuljungen ihr Bekenntnis als treue Anhänger der katholischen Kirche und ihres Limburger Bischofs Peter Joseph Blum in der Zeit des Kulturkampfes am 16. Juni 1874 festgehalten und darüber hinaus weitere Schriftstücke hinterlassen. Diese historischen Dokumente der Schüler geben dem Schulgebäude eine unverwechselbare geschichtliche Bedeutung. Eine nachgebildete Schulbankgruppe lädt insbesondere Kinder zum Spielen und Verweilen ein.

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In einer Vitrine sind auch die Original-Ernennungsurkunde des verstorbenen Bundesverteidigungsministers und Obertiefenbacher Ehrenbürgers Georg Leber sowie weitere mit ihm zusammenhängende Dokumente und Fotos aus der Politik der 1960er bis 1980er Jahre (u.a. Leber mit US-Präsidenten John F. Kennedy und Jimmy Carter, sowie Bundeskanzler Helmut Schmidt) ausgestellt.

Am zweiten Sonntag jeden Monats für Besucher geöffnet

Im Übrigen ist dieses Heimatmuseum am zweiten Sonntag jeden Monats für Besucher geöffnet. Eintritt wird nicht erhoben.

Das ehrenamtliche Team der Heimatstube freut sich über Ihren Besuch.

URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Heimatstube_Beselich-Obertiefenbach

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