15.08.2026

Würdigung langer ehrenamtlicher Tätigkeit

Besuch der Kinderfreizeit in Scharbeutz

Die Feriengruppe in Scharbeutz des Landkreises mit Fahrtenleiter Willi Weyl (rechts), Melanie Weiermann (2. v. r.) und Joachim Hebgen (4. v. r.) sowie Burkhard Sehr (stehend hinten Mitte vor Zelteingang). Foto: Landkreis Limburg-Weilburg

Anlässlich eines Besuchs der Kinderfreizeit in Scharbeutz wurden der Leiter des Jugendamts, Joachim Hebgen, sowie Melanie Weiermann vom Fachdienst Kinder- und Jugendförderung des Landkreises Limburg-Weilburg herzlich willkommen geheißen. Sie brachten die Grüße des Landrats Michael Köberle mit.

Der Landkreis Limburg-Weilburg führte in diesem Jahr zum 20. Mal eine Ferienfreizeit in Scharbeutz an der Ostsee durch; ein bedeutendes Sommerferienangebot für Kinder und Jugendliche des Landkreises. Die Jugendherberge und das Zeltlager erfreuen sich größter Beliebtheit. Dazu tragen die phantastische Lage in unmittelbarer Nähe zum weitläufigen Sandstrand mit eigenem Strandabschnitt und die vielen Freizeitmöglichkeiten bei. Die Gruppe aus dem Landkreis besuchte unter anderem die Karl-May-Spiele in Bad Segeberg oder auch den Hansa-Park in Sierksdorf, Deutschlands einzigen Erlebnispark am Meer.

Höchste Wertschätzung galt langjährigen Betreuerinnen und Betreuern: Burkhard Sehr aus Dehrn und Willi Weyl aus Butzbach haben sich über Jahre hinweg außerordentlich für die Belange der Teilnehmenden aus dem Landkreis Limburg-Weilburg eingesetzt. Dies wurde von Joachim Hebgen in seiner Laudatio im Rahmen der abendlichen Lagerrunde besonders herausgestellt, bevor sich die beiden in eigens dafür vorbereiteten Spielen vor den begeisterten Teilnehmenden beweisen mussten. Auch das langjährige Betreuerteam hat es sich nicht nehmen lassen, die beiden noch einmal auf die Probe zu stellen und auch ein bisschen „auf die Schippe“ zu nehmen. Sie haben alle Herausforderungen mit Bravour gemeistert.

Burkhard Sehr hat rund 50 Freizeiten als Betreuer für den Landkreis Limburg-Weilburg begleitet. Er war im Sommer und in früheren Jahren auch im Winter für den Kreis aktiv und hat Kindern und Jugendlichen von der See bis zu den Bergen erlebnisreiche Ferien ermöglicht. Darüber hinaus ist er in zahlreichen Vereinen und Organisationen tätig (zum Beispiel Sängerbund Dehrn und Dehrner Krebsnothilfe). Sein unermüdliches Engagement hat das Leben von zahlreichen Kindern und Jugendlichen nachhaltig geprägt und verdient höchsten Dank und Anerkennung.

Willi Weyl ist seit 40 Jahren als Betreuer für den Landkreis aktiv, davon 30 Jahre als Fahrtenleiter. Sein breit gefächertes ehrenamtliches Wirken, unter anderem auch bei der Tafel in Butzbach, steht beispielhaft für vorbildliches bürgerschaftliches Engagement. Die geleistete Arbeit, seine Erfahrung sowie die Empathie im Umgang mit Kindern und Jugendlichen haben über Jahrzehnte maßgeblich die Qualität und die Beliebtheit der Freizeitangebote des Landkreises geprägt.

Zur Würdigung der herausragenden Leistungen beider Betreuer sowie des gesamten Teams waren auch ehemalige Weggefährten aus dem heimischen Raum und früherer Nachbarzeltlager aus der „Travemünde-Ära“ nach Scharbeutz angereist. Der Besuch und die Würdigung setzten insofern auch ein starkes Zeichen der Wertschätzung für das Engagement aller ehrenamtlich für den Landkreis tätigen Betreuerinnen und Betreuer.

Wer Interesse daran hat, sich künftig selbst in das Fahrtenprogramm des Landkreises einzubringen, kann sich für die Fahrtensaison 2027 gerne bei Melanie Weiermann im Fachdienst Kinder‑ und Jugendförderung, Telefon: 06432/296 350, oder per Mail unter   melden. Informationen sind auch unter www.ferienfreizeiten@limburg-weilburg.de  erhältlich.

Betreuerin Indra Weyl (rechts) mit den verabschiedeten Betreuerkollegen Burkhard Sehr und Willi Weyl (v. l.). Foto: Landkreis Limburg-Weilburg

Quelle: Landkreis Limburg-Weilburg


TOP Nachrichten

Veranstaltung

Heimatgeschichtliche Ausstellung geöffnet!
Pfarrheim Alte Schule | So., 13.9.2026 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Die Heimatstube Obertiefenbach ist am Sonntag, dem 13. September 2026, von 14:00 bis 16:00 Uhr, geöffnet. Im denkmalgeschützten Kath. Pfarrheim Alte Schule, An der Kirche 12, ist auf einer Fläche von rund 190 m2 die seit 28 Jahren immer wieder erweiterte, heimatgeschichtliche Dauerausstellung im Dachgeschoss zu besichtigen.

Vielzahl an Dokumenten, Fahnen, Fotografien, Büchern und Ortsplänen

Das Heimatarchiv bietet eine Vielzahl an Dokumenten, Fahnen, Fotografien, Büchern, Bildern und Ortsplänen aus dem Leben früherer Generationen. Eine komplette historische Schuhmacherwerkstatt, eine frühere Wohnstube mit Herd, ein Bett mit Strohmatratze, Arbeitsgeräte einer Schreinerei und Zimmerei, eines Dachdeckers und eines Anstreichers finden sich ebenfalls hier sowie viele alte Geräte aus der Landwirtschaft und aus dem Haushalt. Zudem sind Gegenstände aus dem religiösen Leben und historische Ausrüstungsgegenstände der Freiwilligen Feuerwehr ausgestellt. Auch drei frühere Schulbänke sind im Bereich Schule und Lernen zu bewundern. Ein Gebrauchsgegenstand des Museums war bereits Höhepunkt in einer Sendung der Rateshow des hr-fernsehens „dings vom dach“.

Exponate, welche die Arbeiten beim Basaltabbau zeigen

Regionaltypisch sind auch die Exponate, welche die Arbeiten beim Basaltabbau zeigen, sowie die Gesteine aus der Heimatgemeinde: Basalt, Ton, Quarzit und Eisenstein; zudem eine Güterlore, die sich vor dem Gebäude befindet.

Gruppenfotos der Erstkommunion-Jahrgänge ab 1926 einsehbar

In heimatkundlichen Sammlungen sind nach Themengebieten wesentliche Presseartikel und Fotografien, darunter Gruppenfotos der Erstkommunion-Jahrgänge ab 1926, für interessierte Besucher einsehbar.

Bei etlichen Fotos sind allerdings die Namen der abgebildeten Personen nicht bekannt; hier freut sich das Museumsteam über Ergänzungen beim Besuch.

Lückenlose Darstellung der Kirmesburschenjahrgänge ab 1947

Die lückenlose Erfassung der Kirmesburschenjahrgänge ab 1947 als Fotodokumentation und auch die dazugehörigen Zeitungsberichte über die Obertiefenbacher Kirmes seit 1950 liegen zur Ansicht für alle Besucher aus.

Obertiefenbach nahm besonders viele Heimatvertriebene auf

Da infolge des Zweiten Weltkriegs das Dorf Obertiefenbach besonders viele Heimatvertriebene aufnahm, die das Dorfbild um die 1950er Jahre mitprägten, ist auch dies in der Heimatstube veranschaulicht.

Geschichte und Darstellungen zum Kloster Beselich

Ebenso sind vielfältige Unterlagen und Darstellungen über das ehemalige Kloster bzw. die Klosterruine Beselich sowie deren Erhaltungsmaßnahmen dokumentiert.

Urkunde des Treuebekenntnisses der sieben Knaben zu Bischof Blum

In einer Urkunde hatten sieben Schuljungen ihr Bekenntnis als treue Anhänger der katholischen Kirche und ihres Limburger Bischofs Peter Joseph Blum in der Zeit des Kulturkampfes am 16. Juni 1874 festgehalten und darüber hinaus weitere Schriftstücke hinterlassen. Diese historischen Dokumente der Schüler geben dem Schulgebäude eine unverwechselbare geschichtliche Bedeutung. Eine nachgebildete Schulbankgruppe lädt insbesondere Kinder zum Spielen und Verweilen ein.

Ernennungsurkunde des verstorbenen Bundesministers und Ehrenbürgers Georg Leber

In einer Vitrine sind auch die Original-Ernennungsurkunde des verstorbenen Bundesverteidigungsministers und Obertiefenbacher Ehrenbürgers Georg Leber sowie weitere mit ihm zusammenhängende Dokumente und Fotos aus der Politik der 1960er bis 1980er Jahre (u.a. Leber mit US-Präsidenten John F. Kennedy und Jimmy Carter, sowie Bundeskanzler Helmut Schmidt) ausgestellt.

Am zweiten Sonntag jeden Monats für Besucher geöffnet

Im Übrigen ist dieses Heimatmuseum am zweiten Sonntag jeden Monats für Besucher geöffnet. Eintritt wird nicht erhoben.

Das ehrenamtliche Team der Heimatstube freut sich über Ihren Besuch.

URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Heimatstube_Beselich-Obertiefenbach

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