16.09.2026

Vereine erhalten Fördermittel in Höhe von 11.500 Euro

Freude über Förderungen für Weilburger Vereine

Freuen sich über die Förderungen für ihre Vereine (v.li.): Vera Weimer, Sven Blanarsch, Markus Wolaschka, Bürgermeister Dr. Johannes Hanisch, Hermann Schmidt, Werner Knetsch-von Heynitz und Karl Heinz Schäfer. Foto: Stadt Weilburg

Landrat Michael Köberle hat den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern des Landkreises Limburg-Weilburg die Förderbescheide aus der Säule E des Zukunftsfonds übergeben, die sich auf Vereinsförderung bezieht. Mit insgesamt 174.539 Euro unterstützt der Landkreis Limburg-Weilburg die Städte und Gemeinden, die diese Zuschüsse an ihre Vereine weiterreichen.

Auf die Stadt Weilburg entfallen davon in diesem Jahr 11 500 Euro. Gefördert werden damit Vereine, die im Vorfeld einen entsprechenden Antrag gestellt haben und nach Prüfung berücksichtigt wurden. Bürgermeister Dr. Johannes Hanisch übergab nun feierlich die jeweiligen Fördersummen an die Vorstandsmitglieder der Vereine im Weilburger Rathaus. Die Einladung des Bürgermeisters bot zugleich Gelegenheit für einen persönlichen und offenen Austausch mit den Vertreterinnen und Vertretern der Vereine. Neben der Übergabe der Förderbescheide standen deshalb vor allem die Vereinsarbeit und die Anliegen der Ehrenamtlichen im Mittelpunkt. Dabei wurde über aktuelle Herausforderungen, bestehende Hürden, erfolgreiche Projekte und die Erfahrung aus dem Vereinsalltag gesprochen. Für Bürgermeister Dr. Johannes Hanisch war es zugleich eine wertvolle Gelegenheit, zuzuhören und aus erster Hand zu erfahren, was die Vereine derzeit bewegt.

„Es freut mich sehr, dass wir den Weilburger Vereinen mir der Förderung des Landkreises eine finanzielle Unterstützung zukommen lassen können. Sie alle leisten einen wichtigen ehrenamtlichen Beitrag für unsere Gesellschaft. Umso wichtiger ist es, dass wir sie in dieser wertvollen Arbeit finanziell unterstützen können. Mein Dank gilt Landrat Michael Köberle und den Kreisgremien für die Förderung“, so Bürgermeister Dr. Johannes Hanisch.

Von den Fördermitteln profitieren in diesem Jahr der TUS Drommershausen, vertreten durch Vorsitzenden Markus Wolaschka, für die Anschaffung eines Rasenmähers. Der TSV Hirschhausen, vertreten durch den Vorsitzenden Sven Blanarsch, erhält eine Förderung für die Anschaffung eines Mähroboters sowie die Erstausstattung zum Bogenschießen.

Die Narrengemeinschaft Waldhausen, vertreten durch die Vorsitzende Vera Weimer, erhielt eine Förderung für die Anschaffung neuer Kostüme. Der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Weilburg wurde durch Fördermittel unterstützt, um die digitalen Ausstattung im Einsatzbereich zu verbessern. Der Verein Pro Polizei Weilburg, vertreten durch Werner Knetsch-von Heynitz und Karl Heinz Schäfer, erhielte eine Förderung für ein Fahrsicherheitstraining. Und die größte Fördersumme empfing der Turnverein Weilburg, vertreten durch Hermann Schmidt, für die Dachsanierung der Turnhalle.  

Quelle: Stadt Weilburg


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Veranstaltung

Erstmals: Führung zu den Weilburger Friedhöfen
Weilburger Kernstadt | So., 20.9.2026 14:00 Uhr

Erstmals findet ein Rundgang zu allen Friedhöfen in der Weilburger Kernstadt statt. Die Bürgerinitiative „Alt-Weilburg" lädt die Bevölkerung zu diesem besonderen Stadtführung ein. Dieser Rundgang startet am Sonntag, 20. September, dem TAG DES FRIEDHOFS, um 14 Uhr in der Straße „Auf dem Dill“, beim Jüdischen Friedhof. Der Weg führt vom Jüdischen Friedhof über den Hauptfriedhof am Braunfelser Weg zum Nassauischen Friedhof in der Frankfurter Straße und endet an der Schlosskirche. Insgesamt werden über 1100 Jahre Weilburger Friedhofsgeschichte aufgezeigt. Gestaltet wird der Rundgang von Bürgermeister a.D. Hans-Peter Schick.

Der erste Weilburger Friedhof bestand in der Nähe des heutigen Schlosskirchenturms. Von 1581 bis 1900 fanden dann die Beisetzungen auf dem Nassauischen Friedhof in der Frankfurter Straße statt und seit 1900 auf dem Friedhof am Braunfelser Weg. Der Jüdische Friedhof wurde von 1751 bis 1936 belegt. Bestattungen fanden in der Vergangenheit aber auch in der Nähe des Landtors, damals direkt vor den Toren der Stadt, statt. Schließlich wird bei dem Rundgang auch die Gruft in der Schlosskirche angesprochen, in der von 1719 bis 1953 die Grafen und Fürsten von Nassau-Weilburg sowie die luxemburgischen Großherzöge Wilhelm IV. und Adolph beigesetzt wurden. Bei dem Rundgang werden auch die besonderen Erinnerungen an die Opfer des National-sozialismus sowie des I. und II. Weltkrieges sowie der Heimatvertriebenen angesprochen. Eine Teilnahmegebühr wird nicht erhoben, aber Spenden zugunsten der Heinrich-von-Gagern-Schule sind willkommen.

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