02.11.2026 16:38

Spielmann-Kulturverein Weilburg e.V. stiftet Tafel

Gert Fritz Unger - ein weltbekannter Weilburger

Vorsitzender des Spielmann-Kulturverein Weilburg e.V. Hans-Peter Schick, Jürgen Unger und Joachim Kinedt von der Residenz-Buchhandlung Spielmann-Kulturverein Weilburg e.V.

Weltweit ist der Wildwestroman-Autor Gert Fritz Unger ein Begriff, der von 1960 bis 2005 in Weilburg lebte. Jetzt hat der Spielmann-Kulturverein Weilburg Unger zu Ehren eine Tafel gestiftet. Der Vorsitzende Hans-Peter Schick, der Hauseigentümer Joachim Kinedt und Jürgen Unger (Sohn) haben die Tafel an der Residenz-Buchhandlung Weilburg, Langgasse 31/33, präsentiert.

Gert Fritz Unger ist Autor von über 800 Wildwest-Romanen mit einer Gesamtauflage von deutlich über 300 Millionen Exemplaren, in viele Sprachen der Welt übersetzt. Geboren wurde Unger 1921 in Breslau. Nach Kunstschlosserlehre und Studium „Maschinenbau“ erfolgte 1941 bis 1944 der Dienst bei der Deutschen Marine als Torpedomechaniker. Ab 1945 arbeitete Unger als Bauleiter im Siemens-Konzern sowie bei Funke & Huster, wohnte in Gelsenkirchen-Buer. 1949 beginnt G. F. Unger dann Romane zu schreiben „Billy Jenkins“, „Tom Brox“, „Johnny Weston“ und „Pete“ und macht 1951 die Tätigkeit als Roman-Autor und freier Schriftsteller zum Hauptberuf. 1960 zieht er mit seiner Familie nach Weilburg. Im Alter von 84 Jahren stirbt Gert Fritz Unger.

In Weilburg fühlte er sich sehr wohl, lebte allerdings zurückgezogen, da er den Trubel nicht mochte. Seine Lebensmaxime lautete: „An sich glauben, niemals aufgeben, immer wieder aufstehen.“

Seit 30 Jahren weisen die Bürgerinitiative „Alt-Weilburg, der Rotary Club Weilburg, die Stadt Weilburg und jetzt auch der Spielmann-Kulturverein Weilburg mit Denkmälern und Tafeln auf bedeutende Persönlichkeiten der Stadtgeschichte (Stadtpfeifer, Graf Johann Ernst, König Konrad, Großherzog Adolph, Heinrich von Gagern, Friedensdenkmal, Hessentag, Johannes Meyer, Jüdisches Leben, Dr. Christian Spielmann) sowie bedeutende Bauwerke und Häuser hin.


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Veranstaltung

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Ausstellungsraum der Universitätsbibliothek Gießen | Mi., 14.10.2026 17:30 Uhr

Kunst als Akt des Widerstands: Eine Ausstellung über die Kraft der Kreativität und des inneren Widerstands in der Universitätsbibliothek Gießen mit künstlerischen Zeugnissen aus dem Ghetto Theresienstadt.

Ab dem 15. Oktober 2026 präsentiert die Gießener Universitätsbibliothek (UB) die Ausstellung „Kunst gegen den Tod. Bilder aus Theresienstadt“.

Die Wanderausstellung versammelt eindrucksvolle und erschütternde künstlerische Zeugnisse, die zwischen 1941 und 1945 im Ghetto Theresienstadt (Terezín) entstanden sind. Damit macht die Ausstellung eine der bewegendsten Formen des Widerstands gegen Unterdrückung und Entmenschlichung sichtbar: die Kunst als Akt des Überlebens und als Instrument der Erinnerung.

Zur feierlichen Eröffnung am 14. Oktober 2026, 17:30 Uhr im Ausstellungsraum der UB (Otto-Behaghel-Straße 8, 35394 Gießen) wird herzlich eingeladen.

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