06.06.2026

Bürgerinnen und Bürger können bis zum 20. Juni über neue Motive der „Runter vom Gas“-Kampagne abstimmen.

Jetzt mitendscheiden: Neue Autobahnplakate zur Verkehrssicherheit

Foto: Pixabay.com/jingoba

Welche Botschaften künftig auf bis zu 700 Plakatflächen entlang deutscher Autobahnen zu sehen sein werden, können Bürgerinnen und Bürger selbst mitbestimmen. Das Bundesministerium für Verkehr und der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) haben die öffentliche Abstimmung für die neuen Motive der Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas“ gestartet.

Noch bis zum 20. Juni 2026 stehen drei Plakatserien zur Auswahl, die sich mit den häufigsten Unfallursachen auf Autobahnen beschäftigen: mangelnder Sicherheitsabstand, unangepasste Geschwindigkeit, Ablenkung am Steuer sowie Alkohol- und Drogeneinfluss. Die Motive wurden auf Grundlage von Bürgerideen entwickelt, die bereits im vergangenen Jahr im Rahmen einer ersten Befragung gesammelt wurden.

Die Auswertung dieser Umfrage zeigt, dass viele Verkehrsteilnehmer mangelnden Sicherheitsabstand als größte Gefahr auf Autobahnen ansehen. Dieses Empfinden deckt sich mit der Unfallstatistik: Nicht eingehaltene Abstände zählen zu den häufigsten Ursachen schwerer Verkehrsunfälle.

Mit der Aktion wollen die Initiatoren das Bewusstsein für mehr Rücksicht und Aufmerksamkeit im Straßenverkehr stärken. Die ausgewählten Plakate sollen künftig bundesweit entlang der Autobahnen auf die Folgen riskanten Verhaltens aufmerksam machen.

Wer an der Abstimmung teilnehmen möchte, findet alle Informationen und die zur Wahl stehenden Motive unter: www.runtervomgas.de/autobahnplakate2026.

 

Zur Kampagne „Runter vom Gas“:
Initiatoren der Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas“ sind das Bundesministerium für Verkehr (BMV) und der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) e.V. Mit klaren Botschaften sensibilisiert „Runter vom Gas“ seit 2008 für die Risiken im Straßenverkehr sowie die vielfältigen Unfallursachen – und trägt dadurch zu mehr Sicherheit auf Deutschlands Straßen bei. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung ist Kooperationspartner der Plakataktion.

Quelle: Kampagne "Runter vom Gas"


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