13.11.2025

Vitamine aus der Erde

Mit Kartoffeln und Wurzelgemüse das Immunsystem stärken

Bunte Herbstküche, die gleichzeitig schmeckt und den Körper stärkt - Kartoffel-Wurzelgemüse-Mix aus dem Ofen. Foto: KMG/die-kartoffel.de

Wer sein Immunsystem in der kühlen Jahreszeit bewusst stärken möchte, kann mit einer ausgewogenen Ernährung und gezielter Bewegung viel bewirken. Warum gerade Kartoffeln und Wurzelgemüse jetzt besonders wertvoll sind – und wie daraus ein einfaches, gesundes Ofengericht entsteht – erklärt die Kartoffel-Marketing GmbH.

Abwehrkräfte natürlich stärken

Wer sich in der Grippesaison gesund ernähren möchte, kann mit regionalem Gemüse aus der Erde viel bewirken. Zum Beispiel liefert ein abwechslungsreicher Mix aus heimischen saisonalen Gemüsesorten eine Vielzahl an wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen.

Kartoffeln etwa enthalten komplexe Kohlenhydrate, B-Vitamine sowie Kalium und Magnesium – Nährstoffe, die für Energie und Nervenfunktionen essenziell sind. Rote Bete enthält wertvolle Antioxidantien, die Zellen und Gefäße schützen können, und ihre Inhaltsstoffe tragen zur Regulierung des Cholesterinspiegels bei. Karotten sind reich an Beta-Carotin, das der Körper in Vitamin A umwandelt. Dieses Vitamin spielt eine wichtige Rolle für die normale Funktion des Immunsystems und trägt zur Erhaltung gesunder Schleimhäute bei – ein natürlicher Schutzschild gegen Erkältungserreger.

Gemeinsam im Ofen gegart, ergeben die aromatischen Knollen und Wurzeln ein kräftig-warmes Gericht, das nicht nur sättigt, sondern auch rundum guttut. Für eine Extraportion Frische sorgt ein Orangenjoghurt-Dip – reich an Vitamin C und Eiweiß.

10 Minuten für die Fitness

Neben einer nährstoffreichen Ernährung spielt auch regelmäßige Bewegung eine entscheidende Rolle für ein starkes Immunsystem. Wer wenig Zeit hat und diese besonders effektiv nutzen möchte, kann kurze, aber intensive Trainingseinheiten versuchen. High-Intensity-Interval-Trainings (HIIT), wie zum Beispiel Tabata, können Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen, den Stoffwechsel fördern und individuell angepasst werden. Bereits zehn Minuten täglich können einen spürbaren Effekt auf die eigene Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden haben. Mit der richtigen Kombination aus gesunder Ernährung und gezielter Bewegung lässt sich die kalte Jahreszeit so gestärkt und energiegeladen genießen.

Lecker vereint – so gelingt das Kartoffel-Wurzelgemüse aus dem Ofen

Für die Zubereitung von vier Portionen, als erstes eine ofenfeste Form mit etwas Olivenöl einfetten. Danach eine Zwiebel schälen und in Spalten schneiden. Anschließend 400 g festkochende Kartoffeln, 250 g Möhren und 250 g Rote Beete schälen und in schmale Stifte oder Spalten schneiden, danach in der Form verteilen.

1 Bio-Orange heiß waschen und abtrocknen. Anschließend die Orangenschale abreiben und den Orangensaft (ca. 100 ml) auspressen.

Den Saft und die Hälfte des Orangenabriebs mit 1 TL Dijonsenf verrühren, dann salzen und pfeffern und circa 1 EL Olivenöl unterrühren. Die Sauce über dem Gemüse in der Auflaufform verteilen.

Bei 180 °C Umluft alles circa 30 bis 40 Minuten backen, dabei die Kartoffelspalten und das Gemüse mehrfach wenden.

Für den Orangenjoghurt: Vier Stiele Petersilie waschen, trocken tupfen und fein hacken. 150 g Naturjoghurt mit der zweiten Hälfte des Orangenabriebs, der fein gehackten Petersilie und 3 TL Senfkörnern vermischen.

Nach der Backzeit das Kartoffel-Wurzelgemüse aus dem Ofen nehmen und auf vier Tellern mit dem Orangenjoghurt anrichten und servieren. Guten Appetit!

Das Rezept gibt es auch online: Kartoffel-Wurzelgemüse aus dem Ofen


Quelle: Kartoffel-Marketing GmbH (KMG)


TOP Nachrichten

Veranstaltung

Heimatgeschichtliche Ausstellung geöffnet!
Kath. Pfarrheim Alte Schule | So., 14.12.2025 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Die Heimatstube Obertiefenbach ist am Sonntag, dem 14. Dezember 2025, von 14:00 bis 16:00 Uhr, geöffnet. Im denkmalgeschützten Kath. Pfarrheim Alte Schule, An der Kirche 12, ist auf einer Fläche von rund 190 qm die seit 27 Jahren immer wieder erweiterte, heimatgeschichtliche Dauerausstellung im Dachgeschoss zu besichtigen.

Vielzahl an Dokumenten, Fahnen, Fotografien, Büchern und Ortsplänen

Das Heimatarchiv bietet eine Vielzahl an Dokumenten, Fahnen, Fotografien, Büchern, Bildern und Ortsplänen aus dem Leben früherer Generationen. Eine komplette historische Schuhmacherwerkstatt, eine frühere Wohnstube mit Herd, ein Bett mit Strohmatratze, Arbeitsgeräte einer Schreinerei und Zimmerei, eines Dachdeckers und eines Anstreichers finden sich ebenfalls hier sowie viele alte Geräte aus der Landwirtschaft und aus dem Haushalt. Zudem sind Gegenstände aus dem religiösen Leben und historische Ausrüstungsgegenstände der Freiwilligen Feuerwehr ausgestellt. Auch drei frühere Schulbänke sind im Bereich Schule und Lernen zu bewundern. Ein Gebrauchsgegenstand des Museums war bereits Höhepunkt in einer Sendung der Rateshow des hr-fernsehens dings vom dach.

Exponate, welche die Arbeiten beim Basaltabbau zeigen

Regionaltypisch sind auch die Exponate, welche die Arbeiten beim Basaltabbau zeigen, sowie die Gesteine aus der Heimatgemeinde: Basalt, Ton, Quarzit und Eisenstein; zudem eine Güterlore, die sich vor dem Gebäude befindet.

Gruppenfotos der Erstkommunion-Jahrgänge ab 1926 einsehbar

In heimatkundlichen Sammlungen sind nach Themengebieten wesentliche Presseartikel und Fotografien, darunter Gruppenfotos der Erstkommunion-Jahrgänge ab 1926, für interessierte Besucher einsehbar.

Bei etlichen Fotos sind allerdings die Namen der abgebildeten Personen nicht bekannt; hier freut sich das Museumsteam über Ergänzungen beim Besuch.

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Die lückenlose Erfassung der Kirmesburschenjahrgänge ab 1947 als Fotodokumentation und auch die dazugehörigen Zeitungsberichte über die Obertiefenbacher Kirmes seit 1950 liegen zur Ansicht für alle Besucher aus.

Obertiefenbach nahm besonders viele Heimatvertriebene auf

Da infolge des Zweiten Weltkriegs das Dorf Obertiefenbach besonders viele Heimatvertriebene aufnahm, die das Dorfbild um die 1950er Jahre mitprägten, ist auch dies in der Heimatstube veranschaulicht.

Geschichte und Darstellungen zum Kloster Beselich

Ebenso sind vielfältige Unterlagen und Darstellungen über das ehemalige Kloster bzw. die Klosterruine Beselich sowie deren Erhaltungsmaßnahmen dokumentiert.

Urkunde des Treuebekenntnisses der sieben Knaben zu Bischof Blum

In einer Urkunde hatten sieben Schuljungen ihr Bekenntnis als treue Anhänger der katholischen Kirche und ihres Limburger Bischofs Peter Joseph Blum in der Zeit des Kulturkampfes am 16. Juni 1874 festgehalten und darüber hinaus weitere Schriftstücke hinterlassen. Diese historischen Dokumente der Schüler geben dem Schulgebäude eine unverwechselbare geschichtliche Bedeutung. Eine nachgebildete Schulbankgruppe lädt insbesondere Kinder zum Spielen und Verweilen ein.

Ernennungsurkunde des verstorbenen Bundesministers und Ehrenbürgers Georg Leber

In einer Vitrine sind auch die Original-Ernennungsurkunde des verstorbenen Bundesverteidigungsministers und Obertiefenbacher Ehrenbürgers Georg Leber sowie weitere mit ihm zusammenhängende Dokumente und Fotos aus der Politik der 1960er bis 1980er Jahre (u.a. Leber mit US-Präsidenten John F. Kennedy und Jimmy Carter, sowie Bundeskanzler Helmut Schmidt) ausgestellt.

Am zweiten Sonntag jeden Monats für Besucher geöffnet

Im Übrigen ist dieses Heimatmuseum am zweiten Sonntag jeden Monats für Besucher geöffnet. Eintritt wird nicht erhoben.

Das ehrenamtliche Team der Heimatstube freut sich über Ihren Besuch.

URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Heimatstube_Beselich-Obertiefenbach

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